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Archiv der Kategorie: Bibelauslegung

Synodaler Weg: Massiver Dissens in Kernfragen

Tag für Tag mit Gott

“Da Jesus Christus zu einem unsterblichen Leben in Herrlichkeit auferstanden ist, müssen auch wir (mit den Worten des Apostels Paulus in Röm 6,4), zu einem unsterblichen Leben in Gnade auferstehen, mit dem festen Vorsatz, in Zukunft nie mehr dem geistigen Tod der Seele erliegen zu wollen.” – Pater Pio über den Ostertag, Epistolario4, Nr. 18

Wahrhaft gegenwärtig

Jesus: höchster Name!

Ökumene

Ein neues Pfingsten?

Kommt eine Erweckung?

Verfolgung und Verkündigung – Zeichen Seiner Ankunft…

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Was läuft hier falsch? Schon wieder eine Schreckensmeldung – diesmal aus Pakistan. Zwei christliche Kirchen – eine katholische und eine protestantische – wurden in Lahore durch Selbstmordattentäter angegriffen. Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben, 78 wurden verletzt. Die Taliban bekannte sich zu dem Anschlag und drohte mit weiteren Angriffen. Ihr Ziel ist es, das islamische Religionsgesetz – die Scharia – durchzusetzen.

Um was geht es bei all den aktuellen Konflikten mit religiös motivierter Gewalt wie Terroranschlägen auf Kirchen, Hinrichtungen, Vergewaltigungen – sei es in Nigeria, Syrien, im Nord-Irak, in Tansania und Indien (um nur einige Länder zu nennen) wirklich? In Gottesdiensten bei uns wird beispielsweise um Frieden ‘zwischen den Religionen’ gebetet. Wird sich dadurch etwas ändern? Fragen wir dazu die heilige Schrift. Was hat Jesus angekündigt? Ich zitiere Pfarrer Dr. Gottfried Martens, Berlin, aus seiner Predigt am 18. März 2015: „In allen vier Evangelien kündigt Jesus kurz vor seinem eigenen Leiden und Sterben an, dass denen, die zu ihm gehören, in Zukunft Verfolgung, Anfeindung, Gerichtsverhandlungen, ja der gewaltsame Tod bevorsteht. Ganz deutlich erkennen wir also: Wenn Christen in dieser Welt gerade auch heute Verfolgung zu erleiden haben, dann läuft da nicht irgendetwas falsch, dann erfüllt sich darin, was Christus schon längst zuvor angekündigt hatte. Wir dürfen die Sondersituation, in der wir uns als Christen hier in Deutschland zumindest im Augenblick noch befinden, nicht als Normalsituation ansehen…“

…„alle staatlichen Verfolgungsmaßnahmen können es nicht verhindern, dass sich die christliche Botschaft immer weiter verbreitet, dass immer mehr Menschen von Christus erfahren. Gerade in diesen letzten Tagen habe ich wieder bewegende Geschichten gehört von Brüdern aus Afghanistan, die gerade hier in Deutschland angekommen sind und die aus Afghanistan fliehen mussten, weil sie dort schon Christen geworden waren – in einem Land, in dem es kein einziges christliches Kirchgebäude gibt. Und wenn die Botschaft nicht direkt von Mund zu Mund verbreitet wird, dann eben etwa auch über das Internet. Ja, noch nie in der Geschichte der Menschheit war es möglich, so viele Menschen mit der guten Botschaft durch die verschiedensten Medien zu erreichen, wie dies jetzt der Fall ist…“

„Die Verfolgung von Christen gehört in die Reihe der Zeichen, die uns daran erinnern sollen, dass er, unser Herr, wiederkommt. Die Wiederkunft unseres Herrn wird eben nicht irgendwann einmal überflüssig werden, weil wir Menschen es schon allein geschafft haben, diese Welt in ein Paradies zu verwandeln. Sondern all die so bedrückenden Nachrichten von der Verfolgung von Christen auf der ganzen Welt, die uns hier in unserer Gemeinde in so besonderer Weise nahegebracht werden, sollen uns dazu bewegen, immer wieder neu mit besonderem Nachdruck und besonderer Sehnsucht zu rufen: Amen, ja, komm, Herr Jesu! Bereite du selbst diesen Verfolgungen ein Ende, lass bald den Tag kommen, an dem einmal alle Menschen ohne Ausnahme anbetend vor dir niederfallen werden – und hilf uns, dass wir einmal nicht voller Schrecken, sondern voller Freude dich anbeten werden und über unsere Erlösung jubeln werden! Ja, unser Herr kommt. Darum ist es nicht vergeblich, ihm treu zu bleiben, ja, für ihn auch auf vieles zu verzichten. Wir haben eine wunderbare Hoffnung – und diese Hoffnung sollen und dürfen wir all denen bezeugen, die davon noch nichts wissen. Wir wissen nicht, wieviel Zeit uns noch bleibt. Aber wir kennen den, der kommt. Denn wir begegnen ihm immer wieder auch in den Gestalten von Brot und Wein im Heiligen Mahl*. – Rufen wir darum zu ihm immer wieder neu für all unsere verfolgten Brüder und Schwestern. – „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir – bis du kommst in Herrlichkeit!“ Amen – >>>Download Predigttext

*und in der eucharistischen Anbetung (katholisch)

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Der wahre Tempel

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Wißt ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?

Lukas berichtet uns im 2. Kapitel, V 41 bis 52 über den zwölfjährigen Jesus, den seine Eltern im Tempel suchten. Dazu schreibt der Kirchenvater Origenes:

Mein Herr Jesus wurde geboren, und seine Eltern gingen hinauf nach Jerusalem, um auszuführen, was im Gesetz vorgeschrieben war, und sie brachten für ihn “ein paar Turteltauben oder zwei junge Tauben dar” (Lk 2,24)….Als Jesus aber zwölf Jahre alt war, blieb er in Jerusalem zurück. Seine Eltern, die davon nichts wußten, suchten ihn voller Sorge und fanden ihn nicht. Sie suchten ihn bei den Verwandten, sie suchten ihn in der Reisegesellschaft, sie suchten bei den Bekannten, und bei all diesen fanden sie ihn nicht. Jesus wurde also von seinen Eltern gesucht, von seinem Vater, der sein Nährvater und sein Begleiter war, als er nach Ägypten hinabging, und dennoch wurde er nicht sofort gefunden. Denn Jesus wird nicht bei Verwandten und dem Fleische nach Nahestehenden gefunden. Mein Jesus ist in der Gesellschaft der vielen nicht zu finden.

Merke dir jetzt, wo die Suchenden Jesus schließlich fanden, damit auch du ihn findest, wenn du ihn zusammen mit Josef und Maria suchst. Als sie ihn suchten, heißt es, fanden sie ihn im Tempel (Lk 2,46) Nirgendwo anders als im Tempel, und auch im Tempel fanden sie ihn nicht einfach so, sondern ‘mitten unter den Lehrern’. Er hörte ihnen zu und fragte sie.

Suche also auch Du Jesus im Tempel Gottes, suche ihn in der Kirche, suche ihn bei den Lehrern, die im Tempel sind und diesen nicht verlassen. Wenn du ihn so suchst, wirst du ihn finden.” Soweit Origenes.

Aber, so frage ich, sind unseren Kirchengebäude der Tempel, den Jesus wirklich meint? Wir erinnern uns zunächst an die Stelle in Joh 2,19  :“Reißt diesen Tempel nieder, und ich werde ihn in drei Tagen wieder aufrichten”. Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Jesus wußte bereits, dass der Jerusalemer Tempel im Jahre 70 nChr durch die Römer zerstört werden sollte. Bis heute ist der Tempel nicht wieder aufgebaut.

Wo also ist der Tempel heute? Darüber geben uns der Apostel Paulus und Jesus selbst Auskunft: Apg 17,24: Paulus: „Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind.“

Also wo denn? 1Kor 3,16 „wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ 1Kor 6,19: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst.“

Jesus selbst sagt uns im Johannes-Evangelium: Joh 14,23: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“

Der dreifaltige Gott wohnt in jedem Menschen, der Jesus liebt und die Gebote des Vaters befolgt – ein Kind Gottes lebt also in der dreifaltigen Beziehung seines Schöpfers. In der heiligen Messe kommt das so zum Ausdruck: Der Priester ruft den heiligen Geist auf die Gaben von Brot und Wein herab, damit jener sie in Leib und Blut Jesu wandle.

Der Vater in mir weckt das Verlangen, mich mit seinem Sohn in der heiligen Kommunion zu vereinen. “Geh’ zu ihm!” (“Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater zieht ihn” (Joh 6,44) Und Jesus: “Komm zu mir”, ich will eins sein mit dir, wie ich mit dem Vater eins bin.

Durch diese Vereinigung soll ich – zusammen mit allen Brüdern und Schwestern – dem Bild des Sohnes immer ähnlicher werden. Der Sohn ist ja gleichzeitig das Haupt des einen Leibes Christi, an dem jeder einzelne von uns ein Glied ist.

Wenn Jesus im Evangelium sagt: “Wußtet ihr nicht, dass ich in dem sein muß, was meines Vaters ist?”, dann meint Jesus heute nicht einen steinernen Tempel, sondern die lebendigen Tempel, nämlich die Herzen der Kinder Gottes. Suche Jesus also zuerst in Deinem Herzen. – HJE

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Einladung zum Vortrag: „Gottes Wort in Menschenwort“

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Zum Jahr des Glaubens bietet Pastoralreferent Martin Lienhart eine Vortragsreihe zur Vertiefung wesentlicher Inhalte des katholischen Glaubens an.

Am Montag, 13. Mai 2013 geht es um das Buch der Bücher, Die Bibel: Das Thema lautet: „Wege zu einem tieferen Verständnis der heiligen Schrift als Gottes Wort in Menschenwort“.

Neben kurzweiligem Vortrag und Videoeinspielung wird es die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch geben.

Ort: Fidelisheim, 78050 VS-Villingen, Romäusring 20, Beginn 20.00 Uhr.

Mehr Info: Tel.: 07721 9169547,oder eMail: martin.lienhart@kath-kirche-villingen.de

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Seid barmherzig, richtet nicht, gebt und vergebt!

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Wie kann ich die Freundschaft mit Gott in dieser Fastenzeit vertiefen? Papst Benedikt empfiehlt, „täglich einen Moment fürs Gebet und für das Bibellesen freizuhalten“. Eine kurze und prägnante Bibelstelle ist Lukas 6,36-38: „Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist, richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlaßt einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.

Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.“

Die Wahrheit dieser Worte Jesu können wir ansatzweise schon im normalen Alltagsleben erfahren. Wenn jemand freigebig ist, wird man ihm auch gern etwas geben. Auch Freundlichkeit bewirkt Erwiderung. Nicht nachzutragen bewirkt Frieden mit dem Nächsten, ebenso, nicht über ihn zu reden und ihn nicht zu kritisieren. – Wir dürfen Jesu Worten Glauben schenken, dass wir nicht ins Gericht kommen, wenn wir selbst niemanden richten und verurteilen. Anderen etwas aus Liebe zu geben bedeutet in Wahrheit, es Jesus zu geben („Was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“). Dabei geht es nicht nur um materielles Geben: Ein freundlicher Blick oder ein gutes Wort ist ebenso wertvoll, ersetzt natürlich nicht die praktische Hilfe für den, der sie braucht. – HJE

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Nachfolge etwas bequemer – geht das?

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„Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen“, sagt Jesus zu Petrus, als dieser den Herrn von dessen Weg zum Leiden in Jerusalem abbringen wollte (vgl. Mt 16). Die Reaktion des Petrus auf Jesu Ankündigung, dass er getötet werde und vorher von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden müsse (“Das möge Gott verhüten”), ist menschlich verständlich. Jesus weist den Petrus, der es gewiss gut meinte, schroff ab und setzt noch eins drauf: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen!“

Jesus sagt an anderer Stelle, „ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ – Nachfolge heißt also, sich auf den Weg machen, auf den Weg, der Jesus Christus heißt. Was dies in letzter Konsequenz bedeutet, wird besonders beim Apostel Paulus deutlich. Er konnte von sich sagen: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir!“ Das bedeutet auch, dass er sich selbst verleugnete, alle Mühsal, Verfolgungen und Todesängste auf sich nahm und nicht mehr seinen eigenen Weg gegangen ist. Er ging ganz den Weg seines Herrn und Meisters, den er eigentlich gar nicht mehr verlassen konnte, denn er hatte bereits das Leben (=Jesus) gewonnen, weil er eins mit ihm geworden war. Aber dennoch hätte er es (durch eigene Schuld) noch verlieren können.

Geht es nicht auch bequemer? Reicht nicht ein bißchen Nachfolge? – War das nicht alles übertrieben bei Paulus und den anderen Aposteln? Jesus zwingt niemanden in seine Nachfolge. Aber Jesus sagt, wie jeder von uns gerettet werden kann – denn er liebt uns Menschen, für die er sein Leben gab. Bleiben wir zunächst bei Paulus. Auch er wurde durch Jesus gerettet, bevor er zum Nachfolger wurde. Paulus alias Saulus verfolgte im blinden Eifer die Anhänger Jesu bis aufs Blut. Da stellte sich Jesus ihm in den Weg: „Saulus, Saulus, warum verfolgst du mich?“ Jesus rächte sich nicht und gab Paulus die Chance zur Umkehr, zum Neuanfang – und hatte bereits alles für ihn vorbereitet: „Steh auf und gehe in die Stadt (Damaskus); dort wird man dir sagen, was du tun sollst“ – in Damaskus traf Paulus auf den Jünger Hananias, der wußte, was Paulus den Anhängern Jesu angetan hatte. Vorher hatte Jesus dem Hananias im Hinblick auf die Begegnung mit Paulus gesagt: „Geh nur hin und sprich mit ihm; denn dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel. Ich will ihm zeigen, wieviel er leiden muss um meines Namens willen.“ (vgl. Apg 9,3-16)

Paulus war ganz ergriffen von Jesus: „Wer bist du Herr?“ fragte er. Die Antwort: „Ich bin Jesus, den du verfolgst“, genügte ihm und er stellte keine weiteren Fragen. Er konnte es auch gar nicht in dieser Situation. Intuitiv war ihm klar, dass er jetzt vor seinem Herrn und Heiland stand, der allein ihn retten konnte. – Jede einzelne Berufungsgeschichte ist anders und nicht für jede/n ist ein Weg wie der des Paulus bestimmt – aber wirkliche Nachfolge ist nur möglich im Ergriffensein, auch wenn dies nicht so dramatisch sein muß.

Es gibt also keine „billige“ Variante der Nachfolge. Nachfolge besteht zunächst darin, die bekannten Gebote zur Gottes- und Nächstenliebe zu halten. Dann aber auch die ständige Bereitschaft, den Willen des himmlischen Vaters für dein Leben zu erkennen und zu befolgen. Dies kann oft etwas sein, was die Menschen nicht wollen. Da gilt es, dich richtig zu entscheiden: Dann wirst du das Leben gewinnen.HJE

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Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
“Er schaut mich an – ich schaue IHN an”

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
14. August 2020, 19.30 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Das Erbarmen unseres Herrn

“24 Stunden für den Herrn”

Heute mehr Märtyrer als in den ersten Jahrhunderten

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Komm Schöpfer Geist

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