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Jesus: höchster Name!

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

RSS Die frohe Botschaft des Tages

  • Dienstag, 21 November 2017 : Zweites Buch der Makkabäer 6,18-31.
    In jenen Tagen war unter den angesehensten Schriftgelehrten Eleasar, ein Mann von hohem Alter und edlen Gesichtszügen. Man sperrte ihm den Mund auf und wollte ihn zwingen, Schweinefleisch zu essen. Er aber zog den ehrenvollen Tod einem Leben voll Schande vor, ging freiwillig auf die Folterbank zu und spuckte das Fleisch wieder aus. In solcher Haltung […]

Ein neues Pfingsten?

Was er sagt, ist unerträglich…

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Bei Johannes lesen wir im 6. Kapitel, „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brote ißt, wird in Ewigkeit leben…Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch (ich gebe es hin) für das Leben der Welt…da gab es Streit unter den Zuhörern über diese Aussage. Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus aber bekräftigte seine Aussage: Amen, amen, das sage ich euch, wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer es aber tut, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben...wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. (Aus den Versen,51 bis 58)

Viele seiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören? Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß? Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist. Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.“ (Verse 60 bis 69)

Dazu ist uns eine Auslegung des Kirchenvaters Augustinus überliefert:

Wir haben den wahren Lehrer gehört, den göttlichen Erlöser, den menschenfreundlichen Heiland, der uns sein Blut als Lösegeld empfiehlt. Er sprach zu uns über seinen Leib und sein Blut: den Leib nannte er Speise, das Blut Trank. Das Geheimnis der Gläubigen erkennen nur die Glaubenden. Wer es hört, was hört der anders, als was er hört? Eine solche Speise und einen solchen Trank empfahl er in seiner Rede mit den Wor­ten: Wenn ihr mein Fleisch nicht eßt und mein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wenn er so vom Leben sprach, wer anders konnte das sagen als das Leben selbst? … Seine Jünger nahmen Anstoß, zwar nicht alle, aber die meisten, indem sie in Gedanken sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören?“ … Und was gab er zur Antwort? Daran nehmt ihr Anstoß? Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war?“ Daran nehmt ihr Anstoß? Was will er damit sagen? Glaubt ihr etwa, daß ich meinen Leib, den ihr seht, aufteilen, die einzelnen Glieder abtrennen und euch geben werde? Was will er mit dem Satz sagen: Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war?“ Sicher wollte er damit sagen: Wer unversehrt in den Himmel aufsteigen konnte, den konnte man auch nicht aufessen.

Er gab uns also mit seinem Leib und mit seinem Blut ein heilsames Mahl und löste kurz und bündig die bedeutsame Frage hinsichtlich seiner Unversehrtheit. Es sollen also nur essen, die essen, es sollen nur trinken, die trinken; sie sollen hungern und dürsten, die sollen das Leben essen, sie sollen das Leben trinken. Davon zu essen bedeutet eine Stärkung; aber du wirst so gestärkt, daß dir nicht abgeht, womit du gestärkt wirst. Davon zu trinken, was bedeutet dies anders als Leben? Iss also das Leben, trinke das Leben, und du wirst das Leben haben, es ist das reine Leben. Das Leben wird dann aber für jeden der Leib und das Blut Christi sein; was man im Sakrament sichtbar empfängt, soll in Wirklichkeit auf geistige Weise gegessen und getrunken werden. Denn wir hörten, daß der Herr selbst sagte: Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben“ (Joh 6, 63-64). Diese sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören? Dieses Wort ist hart, aber nur für die, die selbst hart sind, d. h. es ist unglaublich, aber nur für die Ungläubigen. (Sermo 131,1; PL 38, 729-730)

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Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

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Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

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