Wahre Schönheit

Jesus: höchster Name!

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

RSS Die frohe Botschaft des Tages

  • Montag, 11 Dezember 2017 : Buch Jesaja 35,1-10.
    Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen. Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie, jubeln soll sie, jubeln und jauchzen. Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Man wird die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes. Macht […]

Ein neues Pfingsten?

„Betet und wacht“ – Gedanken zu Lukas 21,34-36

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<Betet und wacht>, ist ein Gebot Jesu, der will, dass das Gebet mit der Wachsamkeit vereint sei, damit du immer wachend mit Liebe betest. – Don Pierino Galeone, Gründer der Gemeinschaft Servi della Sofferenza (Diener des Leidens).
Jesus in Lk 21: Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, so wie man in eine Falle gerät; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.

Jesus nennt hier Rausch, Trunkenheit und die Sorgen des Alltags in einem Atemzug als Faktoren, die uns zum Verhängnis werden können. Der Heilige Paulus drückt das im Epheser-Brief so aus:

  • Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht wie Toren, sondern wie Kluge!
  • Nutzt die Zeit, denn die Tage sind böse.
  • Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist!
  • Berauscht euch nicht mit Wein – das macht zügellos – , sondern lasst euch vom Geist erfüllen!
  • Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder erklingen, singt und jubelt aus vollem Herzen dem Herrn!
  • Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

<Friede ist allweg in Gott – denn Gott ist der Friede>. – Bruder Klaus

LK 19,41-44: Als Jesus Jerusalem näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was Frieden bringt. Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen. Denn es werden Tage über dich kommen, in denen deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich einschließen und von allen Seiten bedrängen. Sie werden dich und deine Kinder zerschmettern und keinen Stein in dir auf dem andern lassen, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.

Ja, wenn doch jeder Mensch erkennen würde, was seinem ewigen Heil dient, was ihm schon jetzt den inneren Frieden bringt. Beten wir für alle, die Gefahr laufen, ihre Heimsuchung durch Unglauben, Rausch und Alltagssorgen zu verpassen. – HJE

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„Ich habe jeden Tag die Nähe Jesu gespürt…“

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…und in meinem Herzen gefühlt, dass ich nicht allein war“. Dies bekannte Pater Thomas Uzhunnalil, ein im Jemen tätiger indischer Ordenspriester nach seiner Freilassung aus der Hand einer islamistischen Terrorgruppe im September 2017.

Am diesjährigen weltweiten Gebetstag für die Verfolgte Kirche stehen die Christen im Jemen und in Eritrea im Blickpunkt, das sind zwei der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

Im Jemen herrscht seit über zwei Jahren Krieg zwischen schiitischen Rebellen und Regierungstruppen; auch Saudi-Arabien und andere Staaten sind in den Konflikt verwickelt. Durch das Chaos des Krieges können islamisch-extremistische Gruppen fast ungehindert agieren. Nahezu alle ausländischen Christen haben das Land inzwischen verlassen. Die wenigen einheimischen Christen muslimischer Herkunft werden stark verfolgt und müssen ihren Glauben im Verborgenen leben. Die Verfolgung geht häufig von der eigenen Familie aus, aber auch von islamistischen Gruppierungen. Dennoch kommen inmitten von Krieg und Ungewissheit Muslime zum Glauben an Jesus und die Untergrundgemeinde wächst. Diese Christen leben in großer Gefahr und leiden außerdem unter den katastrophalen Zuständen im Land. Sie brauchen unsere Unterstützung, besonders im Gebet.

Was Appelle und Gebete für die Verfolgten bewirken können, zeigt sich am Beispiel von Pater Thomas Uzhunnalil, ein im Jemen tätiger indischer Ordenspriester. Er war Anfang März 2016 bei einem Überfall eines islamistischen Kommandos auf das von Mutter-Teresa-Schwestern geführte Altersheim in der Hafenstadt Aden verschleppt worden, mit der Ankündigung, ihn am Karfreitag zu kreuzigen. Die Angreifer ermordeten einen Wachmann, elf Mitarbeiter und vier „Schwestern der Nächstenliebe“.

Pater Thomas wurde nach seiner Freilassung im September von Papst Franziskus empfangen und gesegnet. Im Juli und Dezember 2016 waren Videos im Internet aufgetaucht, in denen der Pater von der langen Gefangenschaft gezeichnet war. Er flehte darin die indische Regierung an, sich ernsthaft für ihn einzusetzen. – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die evangelische Nachrichtenagentur idea hatten ihn zum >>>>“Gefangenen des Monats Februar 2017″ bestimmt. Darauf hin gingen zahlreiche Appellbriefe an die politisch Verantwortlichen des Jemen und Indiens. Viele haben für ihn gebetet.

Seine Familie dankte nach der Freilassung ausdrücklich allen Betern und Unterstützern.

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‚Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang…‘

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…sei gelobt der Name des Herrn! Nach Psalm 113,1-7 

Hymnus auf Gottes Herrlichkeit und Erbarmen.

Lobsinget, ihr Diener des Herrn, lobt den Namen des Herrn! Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit. –

Als Lied: Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn! Preiset den Namen des Herrn, preist ihn, alle Knechte des Herrrn! Lobet laut den Namen des Herrn von nun an fort bis in Ewigkeit! – © Jugend mit einer Mission, aus: Lehre uns Herr

Wer gleicht dem Herrn unserm Gott, im Himmel und auf Erden, ihm der in der Höhe thront, der hinabschaut in die Tiefe, der den Schwachen aus dem Staub emporhebt und den Armen erhebt, der im Schmutz liegt?

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„Suchet zuerst das Reich Gottes…

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…und seine Gerechtigkeit und alles andere wird euch dazu gegeben.“ Zum zweiten Mal kurz hintereinander wies mich der Heilige Geist auf diese Stelle aus dem Matthäus-Evangelium hin (Mt 6,33). Das bedeutet für mich zweierlei: Tatsächlich den eigenen Auftrag als Christ in dieser Welt an die erste Stelle zu setzen und gleichzeitig die eigene Sorge um benötigte Mittel für Projekte und Vorhaben abzugeben. „Euer himmlischer Vater weiß ja, dass ihr das alles braucht!“ – Jesus weist auch auf die Kraft des Betens hin: „Bittet, und es wird euch gegeben werden.“

Marykutty, einer Inderin, die sechs Millionen Kindern und Jugendlichen von Jesus erzählt hat, berichtet, wie mächtig besonders das Gebet von Kindern ist. Marykutty organisierte regelmäßig Familieneinkehrtage: „Eines Tages kamen Fernsehleute, keine Christen, in die Schule, wo gerade eine Einkehr für die Kleinsten im Gange war. Einer der Männer ging zum Pult, riss das Mikrofon an sich und stellte die Kinder aggressiv zur Rede. Was da vorgehe? Ich wurde sofort verständigt. Es sei eine äußerst ungute Situation, die Medienleute hätten sich auch massiv gegen die Schulleitung geäußert. Mir fiel das Bibelwort ein, dass das Gebet der Kleinsten mächtig sei und Feinde in die Flucht schlagen kann. Also holte ich die zwei Kleinsten, zwei und vier Jahre alt – und ihr Gebet änderte die Situation schlagartig. Kaum hatten die Kleinen ihr Halleluja und Jesus zu beten begonnen – nicht einmal eine Minute, packten die Fernsehleute kommentarlos alles ein und suchten das Weite.“ – Wenn kleine Kinder in all unseren Familien beten und Gott loben würden, geschähe nicht soviel Schreckliches auf der Welt, versicherte sie.

Anmerkung: Wenn die Eltern nicht beten, werden es auch die Kinder nicht tun. Also: Beten, Anbetung ohne Ende ist für alle notwendig – „Lebt im ständigen Gebet und Flehen; und betet allezeit im Geiste“ sagt der Heilige Paulus (Epheser 6,18).  – HJE

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„Denn in Christus ward alles erschaffen“

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Paulus schreibt: Christus, ist das Haupt seines Leibes, der Kirche. Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm wurde alles erschaffen, im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare …. alles ist durch ihn erschaffen, durch ihn und auf ihn hin. Und er ist vor allem, und alles hat in ihm Bestand (vgl. Kol. 1,15-17). Er ist also der Schöpfer aller Dinge.

Aktuell stritten zwei evangelische Theologen in der württembergischen Landeskirche um die Segnung von gleichgeschlechtlichen „Ehen“ – (Quelle: Interview des „Schwarzwälder Boten“ vom 12. Juli 2017). Darin behauptet Matthias Hestermann, der zur Gruppe „Offene Kirche“ gehört: „Auch Jesus wusste nicht, dass es nicht nur Mann und Frau gibt und dass Homosexualität eine natürliche Veranlagung ist. Die Kirche ist in der Geschichte nicht gut gefahren, wenn sie sich naturwissenschaftlichen Erkenntnissen verschlossen hat. Heute ist klar, dass Homosexualität nichts mit Sünde zu tun hat. Wenn zwei Personen füreinander Liebe empfinden, lebenslang Verantwortung übernehmen und dafür Gott um seinen Segen bitten wollen, warum sollte die Kirche diesen verweigern?“

Sein Kontrahent, Clemens Hägele vom Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen antwortete: „Wenn man das Verbot der Homosexualität im Alten und im Neuen Testament so außer Kraft setzt wie Sie, öffnet man dem Relativismus Tür und Tor. Was ist dann überhaupt noch aus der Bibel sicher? – Antwort: Ich will keineswegs maßstabslos alles aus der Bibel über Bord werfen. Für mich ist die Orientierung an Christus für den Umgang mit solchen wenigen Stellen entscheidend.“

Kommentar: Sollte der Schöpfer aller Dinge seine Geschöpfe nicht kennen? Sollte dem ‘Erstgeborenen vor aller Schöpfung’ etwas verborgen geblieben sein? Was im Alten Testament in den Augen des Herrn eine Schandtat war, kann im Neuen Testament nicht einfach gottgefälliges Tun sein. „Du darfst mit einem Manne keinen geschlechtlichen Umgang haben, wie mit einer Frau; es wäre ein Greuel.“ (Leviticus 18,22), „Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tod bestraft werden; es lastet Blutschuld auf ihnen.“ (Leviticus 20,13). Jesus kannte selbstverständlich die Bücher Mose und hat keineswegs die Gebote aufgehoben. „Meinet nicht, ich sei gekommen, das Gesetz und die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen…“ (Matthäus 5,17) Bekanntlich wollte Jesus für die Ehebrecherin keine Todesstrafe – was auch für sexuelle Verfehlungen galt und noch gilt. Er sagte aber: „Geh, und sündige nicht mehr!“

Wer wie Matthias Hesemann behauptet, sich an Christus orientieren zu wollen, sollte seine vorgefasste Meinung über das, was der Schöpfer weiß oder nicht weiß, loslassen. Es gibt auch keinen wissenschaftlichen „Beweis“ für die angebliche Natürlichkeit dieser Veranlagung.- HJE

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„Ehe für alle“ – gottgefällig?

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Das Netzwerk „Bibel und Bekenntnis“ empfiehlt nach der Entscheidung des Deutschen Bundestages zur „Ehe für alle“  Pfarrern und Predigern, möglichst bald eine persönliche Erklärung in Gottesdiensten und anderen Gemeindeversammlungen abzugeben. Sie könnte folgendermaßen lauten:

„Aus aktuellem Anlass möchte ich als Pfarrer / Prediger dieser Gemeinde / Gemeinschaft, der für die Bewahrung der christlichen Lehre verantwortlich ist, etwas klar stellen. Der Deutsche Bundestag hat entschieden, dass auch homosexuelle Paare die Ehe schließen können. Dieser Beschluss widerspricht dem biblischen Verständnis der Ehe, die nach Gottes Willen und Stiftung eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist. Die Paarung zwischen Mann und Mann und Frau und Frau widerspricht dem Willen Gottes. Sie führt zum Ausschluss aus dem Reich Gottes, erklärt der Apostel Paulus – siehe 1. Korinther 6,9. Deshalb ist das neue Eheverständnis für unseren Glauben, unser Lehren und Handeln als christliche Gemeinde ungültig und nicht maßgebend. Gerne kann ich Ihnen dazu im persönlichen Gespräch Näheres mitteilen.“

30. Juni 2017
Ulrich Parzany, Vorsitzender des Netzwerks Bibel und Bekenntnis

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Jesus: „Ich bin das Brot des Lebens“

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In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.
Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?

Fronleichnam 2017 in Villingen

Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. (vgl. Joh 6,51-58)

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Heiligste Dreifaltigkeit – Gebet des Engels von Fatima

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11. Juni 2017 Zum heutigen Dreifaltigkeitssonntag ein Gebet des Engels von Fatima:

Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist! Ich opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, gegenwärtig in allen Tabernakeln* der Welt: zur Sühne für die Schmähungen, Sakrilegien und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und durch die des Unbefleckten Herzens Mariens erbitte ich von Dir die Bekehrung der armen Sünder. Amen.

*Es ist der Glaube an die Realpräsenz Jesu Christi im Allerheiligsten Altarssakrament. Daher beten Katholiken nicht – wie in bestimmten Kreisen aus Unglauben oder Unwissenheit behauptet wird – „geweihte Hostien“ an, sondern den lebendigen Gott.

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Beten während des Ramadan

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Vom 27. Mai bis zum 25. Juni ist diesem Jahr der Ramadan, der islamische Fastenmonat, in dem Muslime überall auf der Welt versuchen, Gott durch Fasten und Beten näherzukommen. Doch auch die Christen auf der Arabischen Halbinsel versammeln sich während dieser Zeit vermehrt zum gemeinsamen Gebet. Ihr Anliegen ist es, dass ihre muslimischen Nachbarn, Freunde und Angehörigen Jesus kennen lernen, der sie ohne Gegenleistung annimmt und liebt.

Den in Katar lebenden christlichen Gastarbeitern kommt es dabei zugute,  dass die Arbeitszeiten in diesem Land während des Ramadan für alle deutlich verkürzt werden. Dies ist gesetzlich festgelegt. „Das gibt uns Zeit, zusätzliche Gottesdienste und Gebetstreffen zu veranstalten“, erklärt einer der ausländischen Christen. Ein Pastor aus Kuwait berichtet, dass seine Gemeinde täglich Gebetstreffen durchführt. „Manchmal fasten wir auch, um uns an die Seite der Muslime zu stellen“, sagt er. In kleinen Gruppen fahren die Gemeindemitglieder durch das Land, um in verschiedenen Provinzen und auch an den Grenzen zu Saudi-Arabien und dem Irak für die Menschen in diesen Ländern zu beten.

Ein in Oman lebender Christ erzählt, dass er während der „Nacht der Bestimmung“, dem Höhepunkt der Fastenzeit gegen Ende des Monats, jeweils eine besondere Gebetsversammlung organisiert. „Während dieser Nacht bringen wir so viele Christen wie möglich zusammen“, berichtet er. „Wir beten für Muslime, dass sie die Wahrheit erkennen und Visionen und Träume von Jesus haben. Und jedes Jahr hören wir Zeugnisse, dass dies tatsächlich geschieht.“Quelle: Open Doors – Im Dienst der verfolgten Christen Weltweit 05/2017

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China: Die Angst der Kommunisten vor Fatima

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Gebetstag für die Kirche in China: 24. Mai
Die Menschenrechtslage hat sich unter Xi Jinping eher verschlechtert

Anlässlich des hundertsten Jahrestages der ersten Fatima-Erscheinung war am 13. Mai 2017 Joseph Kardinal Zen Ze-kium, emeritierter Bischof von Hongkong, an einem Begegnungstag von Kirche in Not in Kevelaer zu Gast.

Im Interview kamen auch die Botschaften von Fatima zur Sprache. Der Kardinal wurde gefragt: „Sind diese Botschaften unter den Katholiken in China bekannt?“ – Seine Antwort: „Natürlich! Alle bei uns kennen die Fatima-Botschaften, sogar die Kommunisten! Sie sind sehr besorgt deswegen und haben sogar Angst vor der Gottesmutter von Fatima! Das nimmt groteske Züge an: Wenn Sie zum Beispiel Bilder der ‚Maria Immaculata‘ oder Darstellungen des Gnadenbildes ‚Maria, Hilfe der Christen‘ nach China einführen, dann haben die Kommunisten nichts dagegen. Bilder der ‚Gottesmutter von Fatima‘ sind verboten. Das ganze Fatima-Geschehen ist aus ihrer Sicht ‚antikommunistisch‘ – und das haben sie ja auch ganz richtig erkannt!

Zur Menschenrechtslage sagte der Kardinal, dass es am Anfang unter Xi Jinping Hoffnung auf Besserung gab. Aber sehr schnell stellte sich heraus, dass es auch unter seiner Führung nur um Macht geht. Personen, die sich für die Einhaltung von Menschenrechten einsetzen, werden unter seiner Regierung unterdrückt, verfolgt, gedemütigt und in Propaganda-Prozessen verurteilt.

Die papsttreue Untergrundkirche ist immer noch Repressalien ausgesetzt. Einige Vertreter im Vatikan sind überzeugt, dass jetzt der Moment der Versöhnung der beiden Flügel der katholischen Kirche, also der offiziellen Staatskirche und der Untergrundkirche, gekommen ist. Dazu der Kardinal: „Wir können die Katholiken der papsttreuen Untergrundkirche doch nicht auffordern, sich der Staatskirche anzuschließen, die eine strikte Unabhängigkeit von jeglichem ausländischen Einfluss fordert. Eine solche Unabhängigkeit widerspricht dem katholischen Glauben!  Aber der Staat setzt die Christen der Untergrundkirche unter Druck, mit sehr subtilen Methoden. Bischöfe der Untergrundkirche wurden zum Beispiel in der Karwoche zu politischen Schulungen zwangsverpflichtet und konnten deshalb nicht die Liturgie mit den Gläubigen feiern.“

Papst Benedikt XVI. hat am 27. Mai 2007 den „Brief des Heiligen Vaters an die Bischöfe, die Priester, die Personen des gottgeweihten Lebens und an die gläubigen Laien der katholischen Kirche in der Volksrepublik China“ veröffentlicht. Der Papst bittet in diesem Brief darum, dass die Katholiken auf der ganzen Welt alljährlich am 24. Mai für die Kirche in China beten. 

Das Gebet von Papst Benedikt XVI. zu „Unserer Lieben Frau von Sheshan“, veröffentlicht am 16. Mai 2008, finden Sie >>>>hier.

In das Gebet wollen wir auch die Verfolgten aus chinesischen Hauskirchen einschließen, die um Asyl auch bei uns Deutschland nachsuchen.HJE

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Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 12. Januar 2018, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Klarstellung

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Franziskus über Gericht, Teufel, Verdammnis

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Das Erbarmen unseres Herrn

Komm Schöpfer Geist

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