RSS Die frohe Botschaft des Tages

  • Donnerstag, 8 Dezember 2016 : Buch Genesis 3,9-15.20.
    Nachdem Adam von Baum gegessen hatte, rief Gott, der Herr, ihm zu und sprach: Wo bist du? Er antwortete: Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich. Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von […]

Ein neues Pfingsten?

Ehemaliger Hisbollah-Kämpfer: „Mir ist Jesus im Gefängnis erschienen“

KELKHEIM, 9. Oktober 2016. – Zum Jugendtag des überkonfessionellen christlichen Hilfswerks Open Doors kamen am 8. Oktober rund 3.000 Jugendliche in die Rittal-Arena nach Wetzlar. Unter dem Motto „UNSICHTBAR“ wurde der Fokus auf Christen muslimischer Herkunft gelegt, die als vom Islam Abgefallene versteckt im Untergrund leben müssen, um Folter und Hinrichtung zu entgehen. Als Botschafter dieser Christen im Untergrund berichteten Sprecher aus dem Iran und dem Jemen vom Wirken Gottes in islamischen Ländern. 

Die Jugendlichen wurden herausgefordert, ihre „unsichtbaren“ Glaubensgeschwister sichtbar zu machen und ihnen zur Seite zu stehen. Nach jedem Vortrag beteten die Jugendlichen mit viel Herz für verfolgte Christen und machten mit einem Musik-Flashmob in Wetzlar auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam. An den Open Doors-Ständen im Foyer und außerhalb der Halle wurden die vielfältigen Aktionen, sich aktiv für verfolgte Christen einzusetzen, reichlich genutzt. Musikalisch gestaltete die Outbreakband die Anbetungszeiten. Die Sängerin der Band, Mia Friesen, war als Ermutigungsbotschafterin mit Open Doors in Nigeria. Dort verteilte sie Karten und Briefe von Christen aus Deutschland, um die Christen in Nigeria zu ermutigen. Sie berichtete von deren Freude, dass Christen in Deutschland sie nicht vergessen hatten.

„Mir ist Jesus im Gefängnis erschienen“
Der Iraner Afshin stammt aus einer strenggläubigen muslimischen Familie. Er wollte Allah gefallen und war bereit, alles zu tun, was Allah und der Prophet Mohammed im Koran fordern. Das brachte ihn bereits mit 12 Jahren zur extremistischen Hisbollah und bald zu einer Einheit, die Ungläubige exekutiert. Völlig radikalisiert kam er ins Gefängnis und wollte dort einen Mitgefangenen töten, der über Jesus sprach. Dessen Worte ließen ihn nicht mehr los. In einer tiefen Depression angekommen, zweifelte er an Allah, nachdem er zwei Wochen gebetet und gefastet hatte, ohne eine Antwort zu erhalten. Als letzter Versuch betete er: „Wenn es einen Gott gibt, dann sprich zu mir“. Er hörte eine Stimme und fragte: „Wer bist du?“ – „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich bin Jesus Christus“, kam die Antwort und Afshin sah Jesus. Aus dem Hisbollah-Kämpfer wurde ein Evangeliumsverkündiger, aus einem Mann der Gewalt ein Botschafter der Liebe Gottes. 

„Ich hatte gedacht, ich bin der einzige Christ im Jemen“
Al Kaida und IS gewinnen immer mehr an Einfluss im Jemen. Wer den Islam verlässt, spielt mit seinem Leben. Said, Sohn einer strenggläubigen muslimischen Familie, hatte sich den Salafisten angeschlossen, und studierte in einer Islamschule bei dem geistlichen Vater von Osama Bin Laden. Bei einem Aufenthalt in Europa erzählten ihm Christen von Jesus. Ihre Liebe zu ihm und das Evangelium veränderten sein Leben völlig. Zurück im Jemen wurde er als vom Islam Abgefallener verhaftet und für sechs Monate ins Gefängnis geworfen. „Jesus zeigt uns die Wahrheit und die Wahrheit macht uns frei. Wir müssen diese Wahrheit weitergeben, das geschieht durch die vollkommene Liebe Jesu“, ermutigt er die Jugendlichen. „Seid ihr bereit, auf Muslime zuzugehen und von dieser Liebe Jesu zu erzählen?“ 

Buchautor Tom Doyle berichtet von Muslimen, denen Jesus in Träumen begegnet
Während der extremistische Islam in aller Munde ist, geschieht ein geistlicher Aufbruch unter Muslimen, von dem der amerikanische Pastor und Buchautor Tom Doyle berichtete. Gemeinsam mit seiner Frau lebte er 11 Jahre im Nahen Osten und in Zentralasien. In dieser Zeit interviewte er viele Christen mit muslimischem Hintergrund. Noch als Muslime war ihnen Jesus im Traum erschienen. Doyle veröffentlichte ihre Berichte in dem Buch „Träume und Visionen“. Quelle: Open Doors

Die zwei geistlichen Reiche

Am 16. September starb Gabriele Amorth im Alter von 91 Jahren in Rom; er ist der bekannteste Exorzist der katholischen Kirche. Er hielt nach eigenen Angaben mehr als 70.000 exorzistische Sitzungen ab und ist während seines Wirkens mehr als 100 Besessenen begegnet, die der Teufel völlig in Besitz genommen hatte. Armorth vertritt die Ansicht, dass es nur zwei geistliche Bereiche gibt: das des Heiligen Geistes und das der dämonischen Geister. 

Was sagt die Heilige Schrift? „Wer die Sünde tut, ist vom Teufel, weil der Teufel von Anfang an sündigt. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Jeder, der aus Gott gezeugt ist, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott gezeugt ist. Daran werden die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels offenbar: jeder, der nicht Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott, und der seinen Bruder nicht liebt…jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wißt, daß kein Menschenmörder ewiges Leben als dauernden Besitz hat..“ (1 Joh 3,8-15). Und in Joh 8,44 wird der Satan als „Menschenmörder von Anfang an“ bezeichnet.

Bei allen Diskussionen über Gemeinsamkeiten der Religionen ist die geistliche Einordnung entscheidend. Wer sich vom Heiligen Geist leiten lässt, wird zu Jesus Christus geführt, der gekommen ist, die Werke des Satans zu zerstören. Er ist der Friedefürst. Es gibt kein drittes Reich, keine Grauzone zwischen den zwei geistlichen Reichen. Das heißt, aufgrund der Werke wird offenbar, ob man dem einen oder anderem Reich angehört. – HJE

Gutes tun, solange Zeit ist

Immer wieder ist von Theologen zu hören, dass es wohl eine Hölle gebe, diese aber leer sei, weil Gott es nicht zulasse, jemanden ewig zu verdammen. Das heißt dann doch im Klartext: Alle kommen in den Himmel, gleichgültig, was sie Gutes oder Böses getan haben, ob sie Glauben an Gott haben oder nicht, ob sie ihr böses Tun erkennen und Gott um Verzeihung bitten oder nicht (bei einem plötzlichen Tod gibt es dazu keine Gelegenheit). Was sagt Jesus selbst, was sagen die Apostel und was ist Lehre der Kirche?

Heute am 25. Sonntag im Jahreskreis trug ich die beiden Lesungen vor dem Evangelium vor. In der alttestamentlichen Lesung prangert der Prophet Amos die Selbstsicheren und Sorglosen an, die das Leben in vollen Zügen genießen, ohne sich Gedanken über Katastrophen in ihrer Umgebung zu machen. Der Prophet warnt zum Schluß: Das Fest der Faulenzer ist vorbei!

In der folgenden neutestamentlichen Lesung gibt der Apostel Paulus dem Timotheus (ein Bischof in der jungen Kirche) ein eindringliches Gebot im Namen Gottes:
Strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut.
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.
Ich gebiete dir bei Gott, von dem alles Leben kommt, und bei Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis abgelegt hat und als Zeuge dafür eingetreten ist:
Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseres Herrn, das zur vorherbestimmten Zeit herbeiführen wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren,der allein die Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag: Ihm gebührt Ehre und ewige Macht. Amen.

Im Evangelium des Tages (Lk 16,19-31) spricht Jesus von dem reichen Mann, der sein Leben in vollen Zügen genoss (siehe auch die Kritik des Propheten Amos in der ersten Lesung) und dem Armen namens Lazarus vor der Tür des Reichen.
Nach dem Tode der beiden kehren sich im Jenseits die Verhältnisse um: Der Arme wird in ‚Abrahams Schoß‘ getröstet, der Reiche muß qualvolle Schmerzen erdulden. Der Hilferuf des Reichen an Abraham wird so beantwortet: „Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet und du musst leiden. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund“, (so dass Hilfe nicht möglich ist).
Eine wichtige Folgerung aus dieser von Jesus vorgetragenen Lehre ist die, dass unser begrenztes irdisches Leben über unser ewiges Geschick entscheidet. Der reiche Prasser kann nicht ein neues Leben auf Erden führen, um sein Fehlverhalten zu korrigieren, sondern leidet als Strafe qualvolle Schmerzen. Was Jesus hier mit einer Erzählung schildert, bringt der Hebräerbrief folgendermaßen auf den Punkt: Es ist dem Menschen „bestimmt, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt“ (Hebr 9,27). Ausgeschlossen ist damit die Reinkarnation (also keine zweite oder weitere Chance für ein besseres Leben). Wir haben nur ein Leben zur Verfügung, in dem sich unser Geschick für immer entscheidet. Diese Tatsache verleiht jedem Augenblick unseres Lebens auf Erden einen ungeheuren Wert.
Bibelstellen wie die vom reichen Prasser und dem armen Lazarus setzen voraus, dass bereits nach dem Tode ein Gericht über jeden einzelnen Menschen erfolgen muss, denn sie erfahren Lohn oder Strafe bereits vor dem Weltgericht und vor der Wiederkunft Christi. Auf dieses „besondere Gericht“ scheint sich der Hebräerbrief zu beziehen (siehe oben). Das allgemeine Gericht macht für alle Menschen öffentlich, was bereits für den Einzelnen beim besonderen Gericht entschieden worden ist.
Das Wort Jesu an einen seiner Mitgekreuzigten „noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein“ weist ebenfalls auf eine dem Tode folgende unmittelbare Entscheidung über das Schicksal des Einzelnen durch Jesus Christus hin.
Gutes tun, solange Zeit ist! Der Tod kommt für viele wie ein Dieb in der Nacht.
Entscheidend für uns Glaubende ist es, immer die Gegenwart unseres Herrn im Blick zu haben, ebenso die Nöte unserer Nächsten, hier bei uns oder auch in Ländern, in denen unsere Glaubensgeschwister bedrängt, verfolgt und getötet werden. Es geht nicht allein um materielle Hilfe; wir sollen die Werke der leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit praktizieren. – HJE

Das Kreuz Christi steht im Zentrum unseres Glaubens

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“ (Joh 3,16). Es geht um das Kreuz Christi, für Juden ein Ärgernis, im Koran wird es geleugnet (nicht Jesus, sondern ein anderer ist am Kreuz gestorben). Für die Aufgeklärten und Klugen ist es eine Torheit.

Was sagt die Heilige Schrift?

Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 1Kor 1,18
Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt? 1Kor 1,20
Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten. 1Kor 1,21
Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, 1Kor 1,23
Der irdisch gesinnte Mensch aber lässt sich nicht auf das ein, was vom Geist Gottes kommt. Torheit ist es für ihn, und er kann es nicht verstehen, weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann. 1Kor 2,14
Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott. In der Schrift steht nämlich: Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List. 1Kor 3,19
Das Fest Kreuzerhöhung (exaltatio crucis) das in Jerusalem seit dem  vierten Jahrhundert bezeugt wird, feiert die römische Kirche seit dem siebten Jahrhundert (am 14. September). In der Bezeichnung ‚Erhöhung‘ wird das Kreuz als Siegeszeichen gesehen, weil Jesus am Kreuz den Tod besiegt und uns erlöst hat.
Die Heilig-Kreuz-Gemeinde in Villingen-Schwenningen begeht jährlich am Sonntag nach dem 14. September ihr sogenanntes Titularfest („Heilig Kreuz“). Diesmal (am 18. September) war Pater Peter Bretfoto-pater-peterzinger aus Ecuador als Zelebrant der heiligen Messe und Prediger zu Gast. Er gehört zur geistlichen Gemeinschaft Communio Sanctorum. Pater Peter erläuterte in seiner Predigt eindrucksvoll, wie Jesus am Kreuz das tödliche Gift der Sünden aller Menschen aufgesogen und so die Heilung und  Rettung ermöglicht hat. – HJE

„Ich trete vor dich, Herr, voller Dankbarkeit“

Das Thema unserer gestrigen „Stunde mit Jesus“ war die Demut, eine Grundhaltung zum Empfang der Gnade. Wir begannen die Anbetung vor dem Allerheiligsten mit dem Lied:

  1. Ich trete vor dich, Herr, voller Dankbarkeit*
    von Deinen Wundern will ich singen allezeit.
    Refr.: Du, o Herr bist allmächtig, wunderbar und stark; Du, o Herr bist allmächtig, nur dich erhebe ich.
  2. Ich bringe Dir mein Lob als Opfergabe dar, denn deine Herrlichkeit und Macht sind offenbar. [Refr.:]

Ganz persönlich hatte ich ihm zu danken für die wunderbare Bewahrung meines Sohnes R. – HJE

*Originaltitel: „I come to You, o Lord“

Einladung zum Glaubensfestival in Loßburg

Das diesjährige Glaubensfestival findet vom 16. bis 20. August in 72290 Loßburg, St. Martin, Obere Schulstraße 16, täglich von 9 bis 17 Uhr, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr auf der ⇒Homepage der Vinzentiner

Gebet: Lieber Himmlischer Vater, sieh gnädig Dein Volk an. Lass Deinen Geist über alle Völker kommen. Segne dieses Glaubensfestival, das Du für uns vorbereitet hast, um Deine Macht und Herrlichkeit zu offenbaren. Lieber Himmlischer Vater, Dein Sohn Jesus Christus hat uns gesagt: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt.“ (Joh 6,44). Gemäß diesem Wort deines Sohnes lass viele Menschen zu diesem Glaubensfestival hingezogen werden. Mögen sie alle dadurch die Vergebung der Sünden, Befreiung von den Mächten des Bösen, innere und körperliche Heilung und die Salbung des Heiligen Geistes in Fülle empfangen. Segne alle unsere Verantwortlichen in der Kirche und Gesellschaft und alle, die das Glaubensfestival organisieren und mittragen. Schenke uns in diesen Tagen gutes Wetter. Erfülle alle Deine Diener, die Du uns sendest, mit den Gaben und mit der Fülle des heiligen Geistes. Dazu bitten wir Dich durch die mächtige Fürsprache der seligsten Jungfrau Maria, aller Engel und Heiligen und unseres Schutzpatrons, dem heiligen Vinzenz von Paul. Amen.

Muslime begegnen Jesus

„Betet für die, die euch verfolgen!“

„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: ‚Liebe deinen Nächsten‘ und hasse deinen Feind. Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet, denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.“ (vgl. Mt 5,43-45).

Wie das PUR-Magazin berichtet, hat sich über Facebook in Frankreich eine Initiative gegründet, die es sich zur Aufgabe macht, für die Bekehrung der Kämpfer des Islamischen Staates (IS) zu beten. Nach den Attentaten vom 13. November 2015 in Paris habe sich die Gruppe explosionsartig vergrößert und auch auf weitere europäische Staaten ausgebreitet. Die Gründerin Celiné Crop sagt, dass diese Art der Antwort auf den islamistischen Terror für sie die Möglichkeit sei, damit umzugehen. „Ich bin einen langen Weg gegangen, um Menschen zu verzeihen, die mir schwere innere Wunden zugefügt haben. An einem wichtigen Punkt dieses Weges habe ich verstanden, dass auch diese Menschen von Gott geliebt werden und dass er sie retten würde. Ich habe mich in diesem Moment dazu entschieden, diese Personen zu adoptieren, sie als meine eigenen Kinder anzunehmen, als meine ‚rebellischen Kinder‘. Ich habe mich dazu entschieden, das Wort des Evangeliums in die Tat umzusetzen und aus tiefstem Herzen zu verzeihen.“

Aus dieser Motivation heraus wurde die Facebook-Seite gegründet, auf der Menschen einen Krieger des IS „adoptieren“; das heißt, sie geben dem anonymen Kämpfer einen christlichen Namen und beten regelmäßig für diesen bestimmten Menschen.

Celiné Crop bezeichnet das Gebet auch für den Beter selbst als bereichernd: „Ich habe mehr empfangen als ich gegeben habe, als ich endlich in der Lage war, zu verzeihen, auch wenn mich dieser Schritt Jahre der Tränen und Ängste gekostet hat. Nachdem ich verziehen hatte, habe ich begriffen, wie Gott bedingungslos verzeiht und liebt.

Inzwischen hat sich auch eine deutschsprachige Gruppe über Facebook gebildet, die sich „Adoptiere einen Kämpfer des IS – Ein Siegeszug der Liebe als Antwort auf den IS“ nennt.

Komm, Heiliger Geist!

Komm, Heiliger Geist, heilige uns.
Erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht
nach der Wahrheit, dem Weg und dem vollen Leben.
Entzünde in uns dein Feuer,
dass wir selber davon zum Lichte werden,
das leuchtet und wärmt und tröstet.
Lass unsere schwerfälligen Zungen Worte finden,
die von deiner Liebe und Schönheit sprechen.
Schaffe uns neu,
dass wir Menschen der Liebe werden,
deine Heiligen – sichtbare Worte Gottes.
Dann werden wir das Antlitz der Erde erneuern
und alles wird neu geschaffen.
Komm, Heiliger Geist,
heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns. Amen.

Mehr von ‘Jesus’ sprechen – Komm, Heiliger Geist!

„Auf vielen Kanzeln unserer Kirche wird kaum noch der Name Jesus Christus erwähnt und stattdessen nur noch von Gott gesprochen.“ Zugleich werde geäußert, dass Christen und Muslime letztlich an ein und denselben Gott glaubten. Mit dieser Irrlehre werde geleugnet, dass Jesus Christus – wie er selbst gesagt habe – der einzige Weg zu Gott sei. (Aussage von Präses Manfred Gläser, entnommen aus einem Artikel in idea Spektrum Nr. 15/2016).

Dazu folgende Gedanken:

  • Das christliche Glaubensbekenntnis, dessen Substanz der dreifaltige Gott, Vater – Sohn – Heiliger Geist, ist, wird ausgehebelt. Dies besonders gegenüber der Tatsache, dass der Koran ausdrücklich die Gottessohnschaft unseres Herrn strikt ablehnt. Der Koran leugnet auch sein Leiden und Kreuz – damit auch Auferstehung und Erlösung, die der Islam nicht kennt. Er hat eine falsche Vorstellung von der dritten göttlichen Person, dem Heiligen Geist, und kennt dessen Wirken nicht.
  • Wenn alle an den gleichen Gott glauben, warum dann noch Mission?: „Eine Begegnung mit Muslimen in Konversionsabsicht bedroht den innergesellschaftlichen Frieden und widerspricht dem Geist und Auftrag Jesu Christi und ist entschieden abzulehnen.“ Diese Auffassung* der rheinischen Landeskirche kritisiert der Islam-Experte der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Friedmann Eißler: Es werde ein Großteil der Asylanträge derzeit von Muslimen aus Syrien, aus dem Irak und aus Afghanistan gestellt. Das werde den Islam in Deutschland sichtbarer machen. Die Muslime brauchten unser Zeugnis als Christen, Mitbürger, Nachbarn, Menschen, die sich interessieren.
  • „Ich war Flüchtling, und du hast mir geholfen“ (frei nach Mt 25): Den Herrn im Fremden (Muslim,…etc.) erkennen und ihm dienen ist der richtige Ausgangspunkt. Wenn ich die Liebe Christi bezeuge, kann der Herr selbst wirken, denn er kennt die Herzen. Wenn sich ein Gespräch ergibt, ist es mein Auftrag, ihn als den Weg, die Wahrheit und das Leben zu bezeugen. – Hinweis auf das Buch von Tom Doyle/Greg Webster: „Träume und Visionen – wie Muslime heute Jesus erfahren“. In den 23 wahren Geschichten dieses Buches wird das aktuelle Wirken unseres Herrn Jesus Christus unter Muslimen erlebbar. (Brunnen-Verlag/Open Doors)

Konsequenz: Nicht einfach von ‘Gott’ (=‘Allah’) sprechen, sondern bewusst von Jesus dem Christus, als dem Sohn Gottes. Die Schrift sagt uns: „Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht“, und wenn wir den Sohn leugnen, wird er uns nicht vor dem Vater bekennen. Vater, Sohn und Heiliger Geist können nicht auseinanderdividiert werden. Die Gleichsetzung des dreifaltigen Gottes mit „Allah“ hat auch zur Folge, dass alle Gräueltaten der Islamisten „Gott“ zugerechnet werden (‘Allahu akbar’ – ‘Gott ist groß’).

„Gewalt gibt es in allen Religionen“. Sehr oft wird die Gewalt der Islamisten unter Verweis auf christliche Kreuzzüge, etc., relativiert. Der entscheidende Unterschied aber ist, dass sich Islamisten auf die Praxis ihres Propheten und der frühen islamischen Zeit berufen können. Dagegen kann sich kein Christ bei Gewaltanwendung auf Jesus Christus berufen, der uns zur Feindesliebe aufruft. Zu unterscheiden ist auch, ob die Gewalt von Soldaten, die ihre „Pflicht“ tun, ausgeübt wird, oder von religiösen Extremisten, die die sogenannten Ungläubigen zur Konversion zwingen (zum Beispiel im Hinduismus oder im Islam).

*Diese Auffassung wird sinngemäß auch von anderen kirchlichen Kreisen vertreten. Es wird sogar behauptet, dass Muslime zum Leib Christi gehören, obwohl sie nicht an Christus glauben und nicht getauft sind. – HJE

Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
"Er schaut mich an - ich schaue IHN an"

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 30. Dezember 2016, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Franziskus über Gericht, Teufel, Verdammnis

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

RSS Lobpreis und Fürbitte. 24 Stunden, an 365 Tagen. In Augsburg.

  • Noch 30 Tage bis zur MEHR
    Liebe Freunde des Gebetshauses,im Advent leben wir Christen ja allgemein in einer besonderen Zeit des Wartens. Für uns im Gebetshaus währt die Vorfreude aber nicht nur bis Weihnachten, sondern bis zum 5.1. - es sind noch 30 Tage bis zur MEHR! Grund für die Vorfreude gibt es viel. Mit über 7000 Anmeldungen sind derzeit fast doppelt […]

Das Erbarmen unseres Herrn

Komm Schöpfer Geist

RSS Radio Horeb Spiritualität

Der Heilige Geist in England