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„Zeig‘ draußen, was du drinnen glaubst!“

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Johannes Schäfers kommt mit dem GlaubensMobil des Bonifatiuswerkes auch nach Villingen. „Ich glaube an die Gegenwart Gottes in der Welt.“ Voller Überzeugung bekennt sich Johannes Schäfers zum christlichen Glauben, so dass jeder sofort merkt: dieses Zeugnis ist dem blonden 28-Jährigen ein zentrales Anliegen, damit wird er nirgendwo hinterm Berg halten. Und trotzdem bezeichnet sich der Religionspädagoge als jemand, der ständig auf der Suche nach Gott ist. Deshalb möchte er sich nun auf eine ganz besondere Pilgerreise einlassen, eine Pilgerreise hin zu den Menschen. Sie wird ihn in den kommenden anderthalb Jahren durch ganz Deutschland führen von St. Peter-Ording bis München, von Görlitz bis nach Trier. Vom 19. bis zum 22. Januar macht das GlaubensMobil halt in Villingen.

Johannes Schäfers fährt das GlaubensMobil des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken. Am 13. März startete der rapsgelbe Kleinbus am Grab des heiligen Bonifatius in Fulda, gesegnet von Bischof Heinz Josef Algermissen. Ziel ist der Katholikentag in Mannheim im Mai 2012. Die GlaubensMobil-Tour nimmt sinnbildlich das Leitwort der Großveranstaltung schon jetzt auf: „Einen neuen Aufbruch wagen“. Denn sie möchte Gläubige und Kirchengemeinden anregen, neue missionarische Initiativen zu starten und die Inhalte des Glaubens wieder ins Alltagsgespräch zu bringen. In diesem Sinne ist auch das Motto der GlaubensMobil-Tour zu verstehen: „Zeig draußen, was Du drinnen glaubst!“

„Der Glaube spielt in Alltagsgesprächen kaum noch eine Rolle. Deshalb fehlt vielen die Fähigkeit, über ihren Glauben wie selbstverständlich zu sprechen“, analysiert Schäfers die Situation, die vielerorts in Deutschland vorherrscht. Diese Sprachlosigkeit führe dazu, dass der Glaube immer weniger gehört und schließlich auch immer seltener gelebt werde. „Viele Menschen geben sich mit ihrem Leben in unserer Wohlstandsgesellschaft zufrieden“, führt er einen weiteren Grund der Glaubensmüdigkeit in Deutschland an. Sie wüssten nicht mehr um den Mehrwert für die eigene Existenz, wenn Gott im Leben eine Rolle spiele. „Auferstehung, Vergebung, dass Gott jeden einzelnen von uns liebt – das Wissen um solche Glaubenswahrheiten eröffnet doch ganz andere Lebensperspektiven.“

Das Bonifatiuswerk möchte mit dem GlaubensMobil dazu anregen, diese Sprachlosigkeit im Glauben zu überwinden. „Wir kommen, um den Glauben mobil zu machen“, sieht Schäfers optimistisch auf die Tour. Die Kirchengemeinden bräuchten mehr Mut, auf ihre Mitmenschen zuzugehen und über ihren Glauben zu sprechen. „Man findet schnell Freiwillige, die mit Firmlingen tagsüber eine Kanutour machen“, berichtet Schäfers aus seiner Berufserfahrung. „Aber am Abend am Lagerfeuer mit ihnen über den Glauben zu sprechen, das trauen sich selbst engagierte Katholiken nicht, sondern rufen nach dem Gemeindereferenten.“ Ganz bewusst ließ sich deshalb Schäfers auf das GlaubensMobil ein. Seine Stelle als Gemeindereferent im Erzbistum Paderborn hängte er dafür zunächst einmal an den Nagel. Ein offener Umgang und die Frage, wie der Glaube weitergegeben werden kann, treiben ihn an bei seiner neuen Mission.

„Bis heute haftet dem Begriff Mission in der öffentlichen Wahrnehmung etwas Negatives an“, erklärt Schäfers, „als würden Christen anderen Menschen ihre Überzeugung gewaltsam aufzwingen wollen und sich jeglicher Toleranz verweigern.“ Das schrecke oftmals aktive Katholiken ab, sich mit dem Thema Glaubensweitergabe und Mission zu beschäftigen. Mit dem GlaubensMobil des Bonifatiuswerkes möchte Schäfers diese innere Blockade durchbrechen und zeigen, was missionarische Pastoral heute bedeuten kann: „Wir wollen verdeutlichen, dass Glaube das Leben bereichert, und Menschen das Angebot machen, den Mehrwert des Glaubens zu erfahren.“

Ein notwendiger Schritt, denn landauf landab sprechen Kirchenverantwortliche davon, dass Deutschland, längst wieder Missionsland geworden ist. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken macht eine Glaubensdiaspora aus, wenn es über Ostdeutschland spricht. Dort sind vielerorts gerade noch 20 Prozent der Gesamtbevölkerung in einer christlichen Kirche. Zugleich weist das Diaspora-Hilfswerk darauf hin, dass sich in bislang noch mehrheitlich christlich geprägten Regionen diese Glaubensdiaspora ebenfalls ausbreiten kann. Viele Kirchenmitglieder werden durch die klassischen Angebote der Kirchengemeinden nicht mehr erreicht.

Und trotzdem: so manche Kirchengemeinde oder Initiative hat sich längst gezielt auf den Weg gemacht, eine neue Sprache für den Glauben in der Welt zu finden und einer missionarischen Pastoral die Kirchentür zu öffnen. „Das zeigen uns die vielen Einsendungen zum Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland“, betont Schäfers. Von diesen Ideen hat der frühere Gemeindereferent einige im Gepäck, Beispiele wie missionarisches Handeln gelingen kann: ein Glaubenskurs auf dem Fahrrad, ein Kinderkirchenführer oder ein Videoprojekt für junge Erwachsene. „Patentrezepte habe ich jedoch nicht“, betont Schäfers. „Als erstes gilt es, mit den Menschen vor Ort für ihre direkte Lebensumgebung zu schauen, was sie speziell tun können.“ Zugleich ist er neugierig auf neue missionarische Wege, die ihn in den Gemeinden schon erwarten und die er weitertragen kann: „Ich möchte von den Menschen lernen und von ihren Erfahrungen erzählen.“

Am Freitag, den 20. Januar kommt das Glaubensmobil mit Johannes Schäfers zum Fidelisheim, Romäusring 20, wo um 14.30 Uhr eine Gesprächsrunde mit Eltern unter dem Thema „Glauben in der Familie“ stattfinden wird. Am Abend des gleichen Tages folgt die zentrale Veranstaltung „Zeig draußen, was Du drinnen glaubst“ für alle Interessierten um 19.30 Uhr im Münsterzentrum. Am Samstag, den 21. Januar um 16.00 Uhr, wird eine Weinprobe mit Glaubensgesprächen für junge Erwachsene angeboten. Anmeldezettel für diese Veranstaltung liegen in den katholischen Kirchen aus. Am Sonntagvorabend um 20.00 Uhr laden Dekan Josef Fischer und Projektreferent Johannes Schäfers zu einem Glaubensstammtisch ins Münsterzentrum ein, wo Gelegenheit zum Gespräch in offener Runde geboten wird.
Die Teilnahme ist bis auf die Weinprobe kostenlos.Einladungsflyer Download
Informationen bei: Pastoralreferent Martin Lienhart, Tel.: 07721/9169547

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Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
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Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

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