Gedanken zu den Lesungen des 25. Sonntags im Jahreskreis im Rahmen der Wort-Gottes-Feier am 21.09.2025 in Heilig Kreuz, Hochstr. 34, 78048 Villingen-Schwenningen: Amos 8,4-7; Lukas 16,1-13
Liebe Schwestern und Brüder, in den heutigen Lesungen geht es wieder einmal um den rechten Umgang mit den irdischen Gütern, um Geld und Vermögen.
In der alttestamentlichen Lesung prangert der Prophet Amos die Unterdrückung und Ausbeutung der Armen an. Die Geldgier der Reichen kannte keine Hemmungen. Betrug und Manipulation war an der Tagesordnung – zu Lasten der Armen und Geringen.
Was sagt uns Jesus im heutigen Evangelium? Jesus sagt uns, dass wir nur Verwalter unseres irdischen Besitzes sind, den er auch als ungerechten Mammon bezeichnet. Irdischer Besitz ist nicht die höchste Gabe, die uns Gott anvertraut. Das Höchste ist das Kommende, die Teilhabe am Reich Gottes.
Jesus fordert daher: „Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es zu Ende geht!
Mit anderen Worten: Häuft keine Schätze für euch an – sie gehören euch gar nicht. Freunde machen wir uns, in dem wir großzügig für die Armen, für gute Zwecke spenden. Auch Jesus und seine Jünger wurden bei ihrer Wanderschaft materiell durch vermögende Jünger und Jüngerinnen unterstützt.
Er erwartet von uns, dass wir sehr gewissenhaft und zuverlässig auch in den kleinsten Dingen sind – denn – so sagt er: „Wer in den kleinen Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen.“
Gott gibt die kommenden himmlischen Güter nur dem, der die irdischen nach seinem Willen treu verwaltet.
Niemand kann zwei Herren dienen, sagt JESUS. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. – Gelobt sei Jesus Christus! Amen.