Gedanken zu den Lesungen des 19. Sonntags im Jahreskreis im Rahmen der Wort-Gottes-Feier in Heilig Kreuz, 78048 Villingen-Schwenningen, 10. August 2025; Hebräer11,1-2.8-19; Lukas 12,32-40
Liebe Schwestern und Brüder, ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Denn, wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er da ist, und dass er denen, die ihn suchen, zum Vergelter wird. So steht es in Hebräer 12,6, kurz vor dem heutigen Lesungstext.
Werke allein – ohne Glauben – wie manche meinen, retten uns nicht.
Die heutige Lesung zeigt uns, was der Glaube Abrahams und seiner Frau Sara bewirkt hat. Aufgrund des Glaubens hat Abraham den Isaak hingegeben, als er auf die Probe gestellt wurde. Er war überzeugt davon, dass Gott Tote auferwecken kann.
Was sagt uns Jesus heute? Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn der euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben. Verkauft euren Besitz und gebt Almosen.
Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, im Himmel, wo kein Dieb ihn findet.
Denn, wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz!
Wir sollen wie Menschen sein, die auf ihren Herrn warten, der von einer Hochzeit zurückkehrt.
Jesus erwartet also von uns, dass wir immer bereit sind und nicht denken, der Herr kommt noch lange nicht. Wir sollen die Werke nach unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten tun. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden.
Auch wenn wir nicht so radikal leben können wie die Bettelorden, so hat doch fast jeder die Möglichkeit, sich für andere ehrenamtlich einzusetzen und nach seinen Möglichkeiten zu spenden.
Vertrauen wir also täglich auf den Herrn. Er wird uns zeigen, wo und wie wir gefordert sind. Gelobt sei Jesus Christus! Amen.