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Jesus: höchster Name!

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

RSS Die frohe Botschaft des Tages

  • Freitag, 24 November 2017 : Erstes Buch der Makkabäer 4,36-37.52-59.
    In jenen Tagen sagten Judas der Makkabäer und seine Brüder: Unsere Feinde sind nun vernichtend geschlagen. Wir wollen nach Jerusalem hinaufziehen, den Tempel reinigen und ihn neu weihen. Das ganze Heer versammelte sich also und zog zum Berg Zion hinauf. Am Fünfundzwanzigsten des neunten Monats - das ist der Monat Kislew - im Jahr 148 standen […]

Ein neues Pfingsten?

Gebetsanliegen

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10.11.2017: Pakistan: Die „Kommission für Menschenrechte in Pakistan“ meldet, dass rund 40 Verurteilte in pakistanischen Gefängnissen auf den Vollzug der Todesstrafe wegen Blasphemie warten. Im vergangenen April wurde auch ein muslimischer Student, Mashal Khan, in Mardan wegen angeblicher Blasphemie von den eigenen muslimischen Studienkollegen getötet.

08.11.2017: Pakistan: Der junge Christ Nadeem James aus Yaqoobabad wurde angeklagt, weil er im Juni 2016 über den Nachrichtendienst „WhatsApp“ eine Nachricht mit blasphemischem Inhalt verschickt haben soll. Ein muslimischer Freund des 24-jährigen Nadeem hatte mit Unterstützung von extremistischen Imamen Anzeige erstattet. Am 10. Juni wurde Anklage wegen Blasphemie gegen den Islam erhoben. Nadeems Schwestern wurden von der Polizei im Zusammenhang der Ermittlungen schwer misshandelt. Nun wurde Nadeem James vom erstinstanzlichen Gericht zum Tode verurteilt.

29.10.2017: Iran: Maryam Naghash Zargaran wurde am 1. August 2017 aus dem Evin-Gefängnis in Teheran entlassen. Zargaran ist eine Konvertitin zum Christentum und organisierte mit Pastor Saeed Abedini im Iran Zusammenkünfte in ca. 100 Hauskirchen, die rund 2000 Mitglieder zählten. Seit 2013 war Maryam Zargaran unter schwierigen Bedingungen inhaftiert. Ihre Gesundheit war in der Haft schwer angeschlagen, doch tapfer lehnte Maryam eine Rückkehr zum Islam und die damit verbundene Haftverschonung ab. CSI lancierte im September 2016 eine Protestkampagne für Zargaran. Freunde von CSI forderten mit Postkarten an den Präsidenten des Irans die Freilassung von Maryam Zargaran. In den vergangenen Monaten wurden im Iran weitere Christen – meist Konvertiten aus dem Islam – verhaftet und zu langen Gefängnisstrafen verurteilt.

Di, 10.10.2017: Nigeria: „Die Gewalttaten und Zerstörungen von landwirtschaftlichen Gebieten durch die Nomadenhirten sind zu einem Problem geworden, das wir vor allem im Middle Belt nicht vernachlässigen dürfen“ heißt es in einer Erklärung der Kommission Justitia et Pax der Kirchenprovinz Benin im Süden Nigerias. Die muslimischen Fulani-Hirten verbreiten mit ihren Gewaltakten gegen Christen Furcht und Schrecken. Ihre Nord-Süd Wanderungen verursachen auf den Feldern der ansässigen Bauern zudem enorme Schäden. Die Christen fürchten sich vor einem bereits diskutierten Gesetz, das den Fulani das Weiden auf freiem Land grundsätzlich gestatten könnte.

Fr, 29.09.: Syrien: Der melkitische Erzbischof von Aleppo, Jean-Clément Jeanbart, teilt CSI-Deutschland in einem Brief mit, dass die Aufbauarbeiten in Aleppo gut voranschreiten und nun nach der Befreiung von den Rebellen die Sicherheit in den christlichen Stadtteilen wieder weitgehend hergestellt ist. Der Erzbischof teilt freudig mit, dass in diesen Tagen 500.000 Flüchtlinge aus den Lagern in den Nachbarländern wieder in ihre syrische Heimat zurückkehren. Betroffen und verärgert zeigt sich der unermüdlich arbeitende Erzbischof über die Nachricht, dass die Gemeinschaft Sant‘Egidio die „Deportation von 500 syrischen Flüchtlingen in den Westen organisiere“.

Fr, 22.09.: Kenia: Drei Christen enthauptet. Am 6.September wurden sie von den Al Shabaab Milizen brutal ermordet. Es gab immer wieder Angriffe auf Kirchen, Busse und öffentlichen Plätzen, bei denen gezielt Christen getötet wurden. Das beweist die Entschlossenheit der Islamisten, die an der Ostküste ein Kalifat im Stil des IS errichten wollen. Beten Sie für die Angehörigen und die Kirchengemeinden, dass die Leiter mit Weisheit und Umsicht auf die Gewalt reagieren.

Do, 21.09.: Kasachstan: Verbote gegen Christen. Die Einschränkung seitens der Behörden hat verschiedene Formen angenommen. Bereits ein christliches Buch im Buchladen oder einer Ikone bedürfen einer Genehmigung, sonst wird für drei Monate eine Schließung und hohe Geldstrafe verhängt. Obendrein werden Christen, die sich vom Islam abgewendet haben, oft aus ihrer Verwandtschaft ausgeschlossen. Viele Jugendliche bekommen keine Ausbildung, weshalb sie kaum gute Arbeitsplätze finden und oft ausgenutzt werden.

19.09.2017: Indien: Der „Rat für Schulbücher des Staates Gujarat“ hat ein Schulbuch herausgegeben, das Christus als „Dämon“ bezeichnet. Christen dieses indischen Staates protestierten und betonten, dass sie nicht bereit seien, dabei zuzusehen, wie ihr religiöses Empfinden beleidigt werde und man versuche, auf den Charakter indischer Schulkinder negativen Einfluss zu nehmen. Die Christen fordern, dass das betroffene Buch eingestampft werde.

12.09.2017: D.R.Kongo: In der Provinz Tanganyika halten sich nach Schätzungen der UN fast eine halbe Million Vertriebene auf, die ihre Heimat zwischen Juli 2016 und März 2017 auf der Flucht vor Gewalt verlassen mussten. Über 44.000 Menschen leben in provisorischen Siedlungen in der Umgebung von Kalémie. Mindestens 6000 Kinder unter fünf Jahren, die aus den Siedlungen stammen, leiden an Unterernährung. Trinkwasser, Toiletten, Nahrung und ärztliche Versorgung sind dringend nötig.

11.09.2017: Bangladesch: Seit 4 Jahrzehnten sind es die schlimmsten Überschwemmungen, die derzeit das bitterarme Land Bangladesch heimsuchen. Die gewaltigen Wassermassen reißen Hab und Gut weg und bedrohen das Leben von Mensch und Tier. 8 Millionen Menschen sind betroffen, 641‘000 Häuser wurden zerstört. CSI verteilt zusammen mit lokalen Partnern warme Mahlzeiten und Notpakete mit Lebensmitteln und Wasserreinigungstabletten an die Opfer.
Die Familie des 57-jährigen Monsur Ali hat Furchtbares erlebt. Seine jüngste Tochter ist in den Fluten verschwunden, sein gesamter Haushalt und das Vieh wurde weggeschwemmt. 25 cm Sandschicht überdeckt das einst fruchtbare Land. Für den Landwirt ist ungewiss, wovon die Familie in Zukunft leben wird. Unzählige Menschen erleiden ein ähnliches Schicksal.
Ich bitte Sie im Namen der Opfer um ihre Unterstützung. Bereits mit 5 Euro bekommt eine Familie eine warme Mahlzeit aus Reis, Gemüse und Kartoffeln. Jeder Beitrag ist jetzt wichtig, um den Menschen das Überleben zu sichern und neue Hoffnung zu geben.

09.09.2017: Indien: In Attipattu, Bundesstaat Tamil Nadu, waren Angehörige einer hohen Kaste zum christlichen Glauben übergetreten und hatten sich der Gemeinde des lokalen Pastors John Müller angeschlossen. Einige extremistische Hindus bedrohten Müller in der Folgezeit mit dem Tod, wenn er nicht verschwände. Drei Tage später setzten sie die Kirche und das Haus des Pastors in Brand. Pastor Müller und seine schwangere Frau hatten zuvor das Haus verlassen. Nun steht die Familie vor dem Nichts. Vorläufig haben sie Unterschlupf bei einer christlichen Familie gefunden. Die Ermittlungen nach dem Anschlag laufen nur schleppend.

29.07.2017: Senegal: In Senegal betteln rund 50.000 Kinder im Alter zwischen 3 und 15 Jahren auf der Straße. Unter den bettelnden Minderjährigen kommen viele aus Gambia, Mali und Guinea Bissau. Allein in der Stadt Saint Louis leben rund 10.000 bettelnde Kinder.

22.07.2017: Nigeria: Der Bischof von Kafanchan, Joseph Bagobiri, sagte vor Bischöfen seines Landes, dass die Gewalt der Fulani-Nomaden gegen Christen von der Regierung und den Sicherheitskräften geduldet werde. Bischof Kaigama von Jos betonte: „Nigeria ist ein multiethnischer und multireligiöser Staat und hat eine komplexe Struktur… Dabei sollten unsere Politiker nicht Interessen bestimmter Gruppen vorziehen, sondern sich neutral verhalten und nach Gemeinwohl, Einheit und Gleichheit im Land streben.“

01.07.2017: Indonesien: Der ehemalige christliche Gouverneur von Jakarta, Ahok, wurde am 9. Mai wegen Blasphemie zu zwei Jahren Haft verurteilt und festgenommen. Jesuitenpater Franz Magnis-Suseno, der seit 56 Jahren in Indonesien wirkt sagte dazu: “Es ist ein ungerechtes Urteil und wurde von Richtern gesprochen, die unter dem Druck von Islamisten stehen.“
In Indonesien wird ein stilles Bündnis von ehemaligen Generälen und Islamisten aufgebaut, die die Demokratie in Indonesien beenden wollen. Der Islam in Indonesien radikalisiert sich.

26.06.2017 Pakistan: Der christliche Anwalt Nasir Saeed vom „Centre for Legal Aid, Assistance and Settlement“ (CLAAS) sieht alarmierende Anzeichen dafür, dass es im Justiz-Vollzugssystem in Pakistan üblich wird, nichtmuslimische Häftlinge zur Konversion zum Islam aufzufordern. Eine Konversion zum Islam würde den Häftlingen als Weg vorgeschlagen, einer Anklage zu entgehen. Viele Christen würden jedoch lieber die Todesstrafe erleiden, als den Islam anzunehmen.

15.06.2017 Pakistan: Der 20-jährige Christ Noman Munir Masih wurde am 20. März 2017 auf dem Weg zur Arbeit von zwei Männern auf Motorrädern erschossen. Kashif Naimet, Anwalt der betroffenen Familie, erklärt, dass Nomans muslimischer Arbeitgeber den Christen bedroht hatte, weil er nicht bereit war, den Vorhof seines Hauses sonntags zu putzen. Einer der Angreifer wurde zwar verhaftet. Doch die Untersuchungen verlaufen schleppend. Ein Anwalt erklärt, Muslime würden glauben, sie könnten Christen ohne Strafe misshandeln. Noman war der Hauptversorger der siebenköpfigen Familie. Der Vater war vor zwei Jahren gestorben. msn

27.05. bis 25.06.2017 Während des Ramadan beten wir für die islamische Welt: Dass viele Muslime zu Jesus Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben finden.

04.06.2017 Ägypten: Mehr als 40 Menschen starben durch Anschläge auf zwei Kirchen im Norden des Landes am Palmsonntag. Danken wir Jesus für seinen Trost für die Angehörigen der Getöteten und bitten ihn, dass er den ägyptischen Christen Ruhe schenkt, die in den letzten Monaten so viel Gewalt erleben mussten. Quelle: Open Doors

21.05.2017 Indien. Der 50-jährige Christ Bartu Urawn aus dem Bundesstaat Jharkhand erlag am 20. Januar 2017 den Folgen einer schrecklichen Folter. Weil er und seine Frau am christlichen Glauben festhielten, fesselten die Nachbarn ihre Hände, versenkten sie bis zum Hals in einen eiskalten Teich und banden sie an den Nacken fest. Die 17-stündige, tödliche Folter geschah, nachdem Urawn und seine Familie drei Jahre lang immer wieder schikaniert und misshandelt worden waren. In Kubuaa wird die sogenannte „Religion der heiligen Wälder“ praktiziert. Anhänger dieses Kultes opfern einer ihrer Gottheiten Blut.

27.04.2017 Sri Lanka. Angeführt von buddhistischen Mönchen stürmten nationalistische Extremisten am 5. Januar 2017 eine Kirche. „Zuerst bedrohten sie uns. Dann zerstörten sie unsere Kirche“, so Kamal Wasantha, Bauer und Pastor der kleinen Kirchgemeinde in Pahariya im Nordwesten Sri Lankas. Er hegt keine Rachegefühle gegen die Buddhisten. Trotzdem erstattete er Anzeige bei der Polizei, die den Pastor und den verantwortlichen Mönch noch am selben Abend vorlud. Obwohl etwa 200 Zeugen den Mönchen und zwölf Buddhisten als Angreifer identifizieren konnten, wurden sie später gegen Kaution freigelassen. Doch Wasantha und die Mitglieder seiner Kirche lassen sich nicht einschüchtern. „Wir feiern jetzt unsere Gottesdienste unter einem Baum.“

08.04.2017 Nigeria. Im Süden des Bundesstaats Kaduna sind in drei Monaten über 800 Christen durch muslimische Fulani-Hirten getötet worden. Bischof Joseph Bagobiri und weitere Verantwortliche der Diözese von Kafanchan kritisieren, dass die Regierung nichts gegen den stillen Genozid unternehme. «Vielmehr scheint sie auf der Seite der Fulani-Extremisten zu stehen. Dies stützt unsere Annahme, dass es einen geplanten Dschihad gibt, mit dem Ziel, unser Volk zu besiegen und unser Land zu besetzen», sagt Bagobiri. So hätten die Soldaten bei den Fulani-Angriffen auf die Dörfer Godogodo und Pasakori in Kaduna im Herbst 2016 Helfer daran gehindert, in die Dörfer zu gelangen.

08.04.2017 Mauretanien. Beten wir für die Christen in Mauretanien, die immer stärkeren Druck von Seiten des Staates erfahren. Viele christliche Gastarbeiter wurden gezwungen, das Land zu verlassen. Der Abfall vom Islam gilt als Straftat.

07.04.2017 Ägypten. In der an der Mittelmeerküste im Norden der Sinai-Halbinsel gelegenen Stadt al-Arisch sind im Februar mehrere Christen ermordet worden. Daraufhin flohen etliche koptische Familien. Bitten wir um Jesu Trost für die angehörigen der Mordopfer und dass er die Herzen der Christen mit seinem Frieden erfüllt.

16.03.2017 Saudi-Arabien. Der Imam der sogenannten Heiligen Moschee von Mekka, Abdurrahman ibn Abdulaziz, der sunnitischen Muslimen als einer der verlässlichsten und populärsten Interpreten des Korans gilt, sagte am 4. September 2016 zu muslimischen Pilgern aus Ägypten: „Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unseren Brüdern, den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Lass sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“

11.03.2017 Jemen. Die humanitäre Krise im Jemen spitzt sich wegen des Krieges und des von Saudi-Arabien verhängten Embargos zu. Bisher starben über 10.000 Kinder im Alter unter fünf Jahren an sonst leicht vermeidbaren Krankheiten. Millionen Einwohner des Landes leiden an Unterernährung, darunter knapp 400.000 Kinder. Die saudischen Streitkräfte greifen im Jemen gezielt Krankenhäuser, Schulen und Betriebe zur Herstellung von Lebensmitteln an. Saudi-Arabien wird mit Waffen aus Deutschland und den USA versorgt.

07.03.2017 Pakistan: Der illegale Landraub ist in Pakistan ein verbreitetes Phänomen. Besonders Christen in der pakistanischen Provinz Sindh werden häufig Opfer krimineller Banden, die mit der örtlichen Polizei zusammenarbeiten, um sich Häuser und Grundstücke von Mitgliedern christlicher Gemeinden anzueignen. Am 31. Dezember 2016 klopften rund 20 Männer – zum Teil in Polizeiuniform – an die Türen christlicher Familien in Sukkur und bedrohten die Bewohner. „Frauen und Kinder wurden misshandelt und 20 Personen zum Teil schwer verletzt“ sagt der ehemalige Mitarbeiter der anglikanischen Diözese Hyderabad, Munawar Gill.

25.11.2016 Uganda: Der Glaubenswechsel ist in Uganda keine Selbstverständlichkeit und kann tödlich sein. Die 25-jährige Aisha Twanza und ihr Mann hatten sich im Januar 2016 dem christlichen Glauben zugewendet. Aishas Eltern wollten das nicht akzeptieren. Unter dem Vorwand, dass ihre Mutter krank sei, lockten muslimische Verwandte die Konvertitin am 10 August 2016 ins Elternhaus in Kedenge und gaben ihr mit Insektiziden vergiftetes Essen. Sie überlebte den Giftanschlag knapp. Im Gegensatz zu Aisha überlebte Enoch Shaban (32) die Folgen seiner Konversion vom Islam zum Christentum nicht. Er wurde von Dorfbewohnern, die ihn mehrmals zur Rückkehr zum Islam aufgefordert hatten, so schwer geschlagen, dass er seinen Verletzungen wenig später erlag.

18./19.10. Pakistan: Ein taubstummes christliches Mädchen aus Pakistan konnte Anfang August 2016 einem Muslim entkommen, der sie entführt und zur Heirat gezwungen hatte. Asma war vor fünf Monaten von ihrem Nachbarn Ghulam Hussain, einem einflussreichen Muslim mit Beziehungen zu politischen Kreisen, entführt worden. Asmas Vater hat bei der Polizei Anzeige erstattet, aber dort hat man ihn lediglich aufgefordert, seine Tochter zu ihrem Mann zurückzubringen. Nach der Flucht befindet sich das Mädchen bei seiner Familie. Sie hat Todesdrohungen erhalten.

30.09. Indien: Bewaffnete Hindu-Extremisten drangen am 22. Mai 2016 in eine Kirche von Naupur (Bundesstaat Uttar Pradesh) ein. Sie fügten Pastor Lalta Ram schwere Verletzungen zu. Die Hälfte der Gottesdienstbesucher rannte vor Angst davon. Die Gebliebenen wurden zusammengeschlagen, darunter auch Sushila Devi, die Frau des Pastors. Mit vier anderen Frauen eilte sie ihrem Mann zu Hilfe. Der Pastor musste für fünf Tage ins Krankenhaus, seine Gattin konnte nach kürzerer Behandlungszeit entlassen werden. Die Gemeindemitglieder getrauen sich seither nicht mehr in den Gottesdienst.

26./27.09. Nigeria: Der entführte katholische Priester John Adeyi wurde am 22. Juni 2016 in Otukpo, Bundesstaat Benue, tot aufgefunden. Adeyi war am 24. April 2016 von bewaffneten Unbekannten verschleppt worden, als er beruflich auf dem Weg von Otukpo nach Ogbokolo war. Die Entführer forderten von den Kirchenverantwortlichen umgerechnet 110000 Euro Lösegeld. Die Kirche hatte knapp 9000 Euro bezahlt.

12./13.09. Nigeria: Die Christin Bridget Agbahime wurde in Kano umgebracht. Am 2. Juni 2016 bat sie Alhaji Dauda, er solle seine islamischen Reinigungsrituale nicht vor ihrem Laden abhalten. Dauda bezichtigte sie der Blasphemie, ein Mob prügelte sie daraufhin auf offener Straße zu Tode. Zwei Verdächtige wurden festgenommen. Nigerias muslimischer Präsident Muhammadu Buhari versprach Gerechtigkeit.

Do, 08.09. Usbekistan: Die beiden Protestanten Latipzhon Mamazhanov und Murot Turdiyev wollen mit ihren Familien aus Usbekistan fliehen. Mamazhanov saß wegen Besitzes religiöser Literatur 16 Tage lang im Gefängnis. Nach seiner Entlassung drohte ihm die Polizei, ihn wegen des gleichen «Vergehens» erneut zu inhaftieren. Auch Turdiyev wurde Gefängnisstrafe angedroht. Die Polizei hatte ihn bereits schikaniert und u.a. sein Haus von der Stromversorgung abgeschnitten.

So, 04.09. In Malawi sind rund 80 Prozent der Einwohner Christen, 13 Prozent Muslime. Dennoch kam es in „letzter Zeit häufig zu christenfeindlichen Übergriffen“, so Bischof Montfort Stima. Verantwortlich für die Radikalisierung der Muslime sind Imame aus dem Sudan, die in Malawi einen extremen Islam predigen und gerade unter Jugendlichen sehr großen Anklang finden.

China: Musa stammt aus einer muslimischen Bevölkerungsgruppe, doch er folgt Jesus seit mehr als zehn Jahren nach. In seiner Stadt leitet er eine kleine Gruppe von Christen, die unter sehr hohem Druck stehen. Beten wir um Standhaftigkeit trotz der Schwierigkeiten und um eine gute Zusammenarbeit mit Kirchen von Han-Chinesen.

Sa, 03.09. Iran: Beten wir für Maryamn Nagash Zargaran, die seit Juli 2013 wegen christlicher Aktivitäten inhaftiert ist. Ihr Gesundheitszustand ist kritisch, aber ihr wird eine ausreichende medizinische Versorgung verwehrt. Neben Herzproblemen, starken Kopfschmerzen und Übelkeit hat sie mit Depressionen zu kämpfen.

Fr, 19.08. Syrien: Die Menschen in Aleppo leiden schwer unter dem andauernden Beschuss und den Bombardements vonseiten der Regierung sowie der verschiedenen Oppositionsgruppen.

Beten wir ganz besonders um Schutz und täglich neue Kraft für die christlichen Gemeinden in der Stadt, die sich trotz Lebensgefahr um die Bedürftigen kümmern und sie mit Lebensmitteln versorgen.

Do, 18.08. Syrien: „Wir beten weiterhin für ein Ende des Krieges in Syrien. Betet mit uns“, bittet ein syrischer Christ, der nun im Libanon lebt.

Bitten wir Jesus darum, dass er dem Land Frieden schenkt und dass die Christen vor Ort seine Liebe und Vergebungsbereitschaft in die Gesellschaft hineintragen können.

Mi, 17.08. Irak: Danken wir Jesus für die Hoffnung, die er seinen Nachfolgern mitten in der verzweifelten Situation schenkt. Pastor Raeed, der als Binnenflüchtling im Kurdengebiet lebt, sagt: „Die Zukunft der Kirche ist nicht von Menschen abhängig. Jesus ist der Fels, auf dem die Gemeinde gebaut ist.“

Sa, 13.08. Vietnam: Beten wir für die Kirchen im Land, die von der Regierung kontrolliert werden. Besonders die Pastoren werden streng überwacht. Alle Predigten und Aktivitäten müssen erst von der Regierung genehmigt werden. Bitten wir den Herrn, dass er Wege aufzeigt, wie sein Wort trotzdem klar weitergeben werden kann.

Fr, 12.08. Bangladesch: In den ländlichen Gebieten nimmt die Verfolgung von Christen muslimischer Herkunft zu, vor allem durch den IS und andere islamistische Gruppen. Viele erleben täglich Bedrängnis. Beten wir um Mut und Weisheit für die Regierung, damit sie Minderheiten gegen die wachsende Bedrohung schützen kann.

So, 7.08. Mexiko: Der Protestant Lauro Pérez Nuñez, 36, will bei den heidnisch-kultischen Festlichkeiten seines Heimatdorfs nicht mitmachen. Pérez wird als eine Art „Deserteur“ gesehen, weil die „traditionelle“ Kirche dort diese Feste als wichtige Tradition sieht. Mehrmals wurde er eingesperrt und gar mit dem Tod bedroht. In der Region sind rund 5% Protestanten, einige haben sich aus Angst wieder der „traditionellen“ Kirche zugewandt.

Di, 26.07. Syrien: Kämpfer des Islamischen Staats haben in der IS-Hochburg Raqqa einen siebenjährigen Jungen getötet. IS-Milizen hörten, wie der Knabe beim Spielen offenbar geflucht haben soll. „Das ist eine Beleidigung des Kalifats, unabhängig vom Alter“, so das IS-Gericht. Am 5. Mai 2016 wurde der Junge vor hunderten von Zuschauern mit einem Kopfschuss getötet. Laut Augenzeugen brachen die Eltern des Kindes bei der Hinrichtung zusammen.

Mo, 11.07. Ägypten: Mord an koptischen Geistlichen. Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat den Geistlichen Raphael Moussa (46) im Norden der Sinai-Halbinsel am 30.Juni auf dem Parkplatz neben seiner Kirche durch einen Kopfschuss hingerichtet. Es heißt: Moussa sei von der IS exekutiert worden, weil er den Islam bekämpft haben soll. Solche Terroranschläge verdeutlichen, wie sehr die Kopten von allen Seiten bedrängt werden sowie in ihrer Glaubensfreiheit und Existenz gefährdet sind. 

So. 10.07.:Die Terrormiliz Islamischer Staat hat in Mossul mindestens 250 Frauen ermordet, weil sie sich gegen Sexsklaverei gewehrt hatten. Said Mamuzini von der Demokratischen Kurdenpartei sagt, dass in einigen Fällen sogar die ganze Familie der betroffenen Frauen vom IS getötet wurden. Ghayas Surchi, ein Abgeordneter der Patriotischen Kurdenpartei, berichtete, dass Frauen in Mossul nicht alleine das Haus verlassen dürfen. Zudem müssen sie sich in der Öffentlichkeit komplett verhüllen. Mossul ist Iraks zweitgrößte Stadt und wurde im Juni 2014 vom IS eingenommen.

Fr/Sa 08./09.07.2016:Türkei: Die Landesregierung hat einen großen Teil der südöstlichen Stadt Diyarbakir enteignet, anscheinend um den historischen Stadtkern wiederaufzubauen. Von der Enteignung betroffen sind auch sechs Kirchen. Kirchliche Gemeinschaften sind besorgt. Der armenische Erzbischof Aram Atresyan beantragt, dass der Entscheid rückgängig gemacht wird. Auch kurdische Politiker sind entsetzt: „Sie wollen die Lebensgrundlagen von Menschen zerstören, die das Massaker vor 100 Jahren überlebt haben“, meint etwa Figen Yuksekdagi, eine ranghohe Vertreterin der Pro-kurdischen Partei (HDP). Selbst lokale staatliche Behörden kritisieren die Enteignung.

Di. 05.07.2016: Indien: Beten wir für Kusum, eine junge Witwe, die ihren Mann und ihren fünfjährigen Sohn verloren hat. Die beiden litten an schweren Krankheiten, doch die Dorfbewohner machten Kusum für ihren Tod verantwortlich. Sie klagten die junge Frau an, mit ihrem Glauben an Jesus einen Fluch über die Familie gebracht zu haben.

Do. 23.06.2016: Pakistan: Die Christin Fouzia Sadiqe wurde im Juli 2015 entführt und zur Heirat sowie zur Konversion zum Islam gezwungen. Momentan ist sie auf der Flucht. Die Familie befürchtet Drohungen und Gewalt gegen Sadiqe, damit sie vor Gericht die Heirat und die Konversion aus freiem Willen bestätige. In Pakistan werden immer wieder junge Frauen aus religiösen Minderheiten entführt und zwangsverheiratet.

Mo. 20.06.2016: Sudan: Der tschechische Missionar und Filmemacher Petr Jasek sitzt seit Dezember 2015 im Gefängnis. Jasek arbeitete an einem Film über die Christenverfolgung. In diesem Beitrag sieht man einen Mann mit Brandwunden. Während Jasek sagt, dass der Mann von Muslimen attackiert wurde, behauptet dieser, dass die Verletzungen von einem Autounfall stammen. Zudem werfen die sudanesischen Behörden Jasek vor, die Landesgrenze unerlaubterweise überquert zu haben. Das tschechische Außenministerium steht in Kontakt zum Sudan und versucht die Freilassung des Missionars zu erwirken.

So. 12.06.2016: Usbekistan: Mitte März 2016 hielt das regionale Zolldepartement der Hauptstadt Taschkent den kasachischen Baptisten Boris Prokopenko zwei Tage lang fest. Bei seiner Einreise in Usbekistan hatten die Zollbeamten religiöses Material entdeckt. Nun läuft ein administratives Verfahren gegen ihn. Usbekistan ist für strikte Kontrollen von religiösen Schriften jeder Art bekannt.

Sa, 04.06. 2016: Kongo: Islamisten töten 50 Christen
Die Übergriffe durch militante Muslime auf Christen häufen sich. Im Osten sind im Mai 50 Christen durch Islamisten ermordet worden. Laut Berichten fielen seit 2014 allein durch die Terrorgruppe „Muslim Defence International“ mindestens 500 Christen zum Opfer. Das Leid von Kindersoldaten ist erbarmungswürdig. In den letzten 20 Jahren sind Zehntausende Kinder zum Dienst an der Waffe gezwungen worden.

Die, 31.05.2016: Ägypten: Die Muslima Marwa Mohamed hatte sich in ihren koptischen Nachbarn Karim Eid verliebt und war zum Christentum konvertiert. Daraufhin töteten Marwas Onkel und zwei Cousins die „Abtrünnige“ Marwa am 18. November vor den Augen ihres Vaters. Die drei Ehrenmörder sind bis heute auf freiem Fuß.

Mo, 30.05.2016: Bangladesch: Christin vergewaltigt
In Dhaka protestieren Hunderte Christen öffentlich gegen Diskriminierung. Auslöser war die Vergewaltigung einer christlichen Lehrerin (26). Mitte Mai reiste die Katholikin
wegen einer Prüfung nach Kushtia. Begleitet wurde sie von ihrem muslimischen Direktor, Shariful Islam. Die Nacht verbrachten sie in einem Hotel in zwei Einzelzimmern. Am nächsten Morgen soll Islam zusammen mit einem anderen Mann in das Zimmer der jungen Frau gewaltsam eingedrungen sein und sie vergewaltigt haben. Die Männer drohten, von der Tat ein Video ins Internet zu stellen, sollte sie jemandem davon erzählen.

29.05.2016: Syrien: Als “Geste der Rebellion gegen Tod und Verwüstung” bezeichnet der maronitische Erzbischof von Damaskus, Samir Nassar, den Bau von drei neuen Kapellen am Stadtrand der syrischen Hauptstadt. Nassar erinnert auch an den im März 2013 getöteten Diakon Camille. „Nach diesem Ereignis habe ich zu meinen Priestern gesagt, dass sie die Stadt verlassen dürfen, wenn sie das wollen. Alle haben geantwortet: ‚Wenn du bleibst, dann bleiben wir auch“, so der Erzbischof.

22.05.2016: Uganda: Der Imam Kamulai Hussein wurde verhaftet. Er hatte einen zum Christentum bekehrten Ex-Muslim, Laurence Maiso, bedroht und war anschließend an dessen Mord am 27. Januar 2016 beteiligt. Hussein sagte zu ihm:„Du sollst wissen, dass Allah den Todesengel in dein Haus schicken wird!“ Vier Tage später wurde er umgebracht. Eine Nachbarin hatte zur Tatzeit gesehen, wie acht Männer Maisos Haus betreten hatten, darunter war auch Hussein.

17.05.2016: Syrien: ‚Mein Land braucht mich‘ – ‚Ich liebe mein Land‘ – ‚Das ist der Ort, den Gott für mich vorgesehen hat‘.
All das sind Aussagen junger syrischer Christen, die in ihrem Land geblieben sind, obwohl viele ihrer Familienangehörigen und engsten Freunde Syrien verlassen haben. Beten wir für sie, dass sie Friedensstifter sein können.

17.05.2016: Bangladesch: Konvertierter Christ ermordet
Die Christen wissen um die Bedrohung von islamistischen Fanatikern umgebracht zu werden. Trotzdem setzen sie ihre Arbeit fort. Wie ein Bischof berichtet, wurde Hossein Ali (68) am 22.3. von drei Männern erstochen. 1999 verließ er den Islam und wurde Christ. Vor zwei Jahren startete er eine Hausgemeinde, durch sein Zeugnis kamen weitere Familien zum Glauben an Jesus Christus. Ali hinterlässt seine Frau und vier Kinder. Denken wir im Gebet an seine Familie. Bitten wir um Gottes Kraft für konvertierte Christen im Glauben stark zu sein.

16.05.2016: In Tadschikistan wird die Religionsfreiheit ständig verletzt: Religiöse Gruppen müssen sich registrieren lassen. Jegliche Ausübung religiöser Aktivitäten ohne staatliche Bewilligung ist verboten. Es kommt zur Schließung und Zerstörung von Kirchen und Moscheen. Personen unter 18 Jahren dürfen ihren Glauben in der Öffentlichkeit nicht zeigen. Zudem ist die Verbreitung von religiöser Literatur und Websites stark eingeschränkt.

19.04.2016: Am 30. Januar 2016 haben Boko Haram-Extremisten das Dorf Dalori (Bundesstaat Borno) überfallen und mindestens 86 Menschen getötet. Laut Bischof Oliver Dashe Doeme zeige dieses Massaker die Schwächen der nigerianischen Armee auf. Denn Dalori liegt nur vier Kilometer der Großstadt Maiduguri entfernt, wo sich das Hauptquartier der Armee für Operationen gegen Boko Haram befindet.

10.04.2016: Ein islamischer Gerichtshof im Norden Nigerias hat neun Muslime wegen Blasphemie zum Tode verurteilt. Unter ihnen ist auch eine Frau. Die Angeklagten hätten gestanden, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Nach der Versammlung versuchte ein Mob, die Verurteilten zu lynchen. Quelle: CSI

24./25. Februar 2016: Der kanadisch-koreanische Pastor Hyeun-soo Lim hat Nordkorea zwecks humanitärer Hilfe für Kinderheime, Tagesstätten und Pflegeheime über 100 Mal besucht. Im Februar 2015 wurde er verhaftet. Dem Familienvater und Pastor wird vorgeworfen, dass er versucht habe, die Regierung zu stürzen. Die kanadische Regierung bemühte sich intensiv, Lim frei zu bekommen. Am 17. Dezember 2015 wurde er zu einer lebenslangen Haftstrafe und Schwerarbeit verurteilt. Quelle: CSI

14. Februar 2016: Für die Christen im Nahen Osten. Papst Franziskus und der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill beklagen die Gewalt gegen Christen in vielen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas. Ganze Familien, Dörfer und Städte würden ausgelöscht, Kirchen verwüstet und „barbarisch ausgeplündert“. In Syrien, im Irak und in anderen Ländern wanderten „massenhaft“ Christen ab aus Gebieten, in denen der christliche Glaube einst begonnen habe, sich auszubreiten. Die Internationale Gemeinschaft solle dringend handeln, um einer weiteren Vertreibung der Christen im Nahen Osten zuvorzukommen. Franziskus und Kirill rufen Christen in aller Welt zur Fürbitte auf: „Flehen wir in unseren Gebeten zu Christus, dem Erlöser der Welt, um die Wiederherstellung des Friedens im Nahen Osten.“

Die Kirchenoberhäupter verbeugen sich vor dem Martyrium derer, „die auf Kosten ihres eigenen Lebens die Wahrheit des Evangeliums bezeugt haben und den Tod der Verleugnung des Glaubens an Christus vorgezogen haben.“

31.  Januar 2016: Indien: Pater Singh, der seit 15 Jahren in der Gemeinde in Nakhnool als Pastor arbeitet, wird seit Weihnachten 2014 regelmäßig bedroht. Während den letztjährigen Weihnachtstagen führten Hindu-Extremisten diverse Zwangsbekehrungs- Zeremonien durch. Quelle: CSI Deutschland

24. Januar 2016: Wir beten um die Gabe der Unterscheidung. Im 1. Johannesbrief heißt es: Geliebte, glaubt nicht jedem Geiste, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind ausgegangen in die Welt. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus als den im Fleisch gekommenen Christus bekennt, ist aus Gott. Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Und das ist der Geist des Antichrist, von dem ihr gehört habt, dass er kommt. Und jetzt ist er bereits in der Welt.

Diese Aussage ist 2000 Jahre alt. Wie aktuell ist sie heute? Sehr: Jeder Geist, der Jesus nur für einen Propheten hält, ist nicht vom Heiligen Geist geleitet, denn der Heilige Geist ist der Geist Jesu Christi und kann sich daher nicht selbst leugnen.

Jeder, der sich zu Jesus dem Christus bekennt, sollte täglich um die Führung durch den Heiligen Geist bitten. 

23. Januar 2016: Pakistan: Tausende minderjährige Mädchen werden zwangsweise zum Islam „bekehrt“

Die 13jährige Christin Sana John wurde in Haji Pura entführt und zum Islam bekehrt. Wie die Schwester von Sana berichtet, waren sie und Sana auf dem Rückweg von der Schule von muslimischen Männern angesprochen worden, die Sana mitnahmen. Die Familie wurde aufgefordert, keine Anzeige zu erstatten. Mit Unterstützung der Organisation “Life for All” appelliert die Familie von Sana nun an die Behörden. Tausende minderjährige Mädchen werden jedes Jahr entführt und zum Islam bekehrt. Die Fälle werden angezeigt, doch Gerichte und zuständige Behörden verschließen die Augen. Quelle: CSI-Deutschland

26. Dezember 2015: Gedenktag des Heiligen Stephanus. Der erste Märtyrer der jungen Kirche passt nicht in die Weihnachtsidylle. Aber, die Kirche hat ganz bewusst den zweiten Weihnachtstag für sein Gedächtnis gewählt.

Denn die Treue und Wahrhaftigkeit des Glaubens an den menschgewordenen Sohn Gottes beweist sich im Zeugnis außerhalb der Kirchenmauern, bis hin zu Diskriminierung, Verfolgung, Zwangsarbeit, Hunger, Folter und Tod.

Dieses Zeugnis geben viele Schwestern und Brüder im Nahen Osten, im Iran, in Pakistan und besonders auch in Nordkorea. Mit ihnen sind wir auf übernatürliche Weise verbunden. Sie brauchen unser Gebet, wir brauchen die Kraft des Heiligen Geistes, aus der sie Zeugnis geben.

Wir beten besonders für eine Glaubenserneuerung in den eigenen Reihen, die eine Abkehr von zeitgeistbedingten Ausrichtungen bewirkt und eine neue Ökumene durch das Blut der Märtyrer wachsen lässt. Im Anbetracht der wachsenden weltweiten Herausforderung der Nachfolger Christi sollten kirchliche Kreise und Repräsentanten endlich aufhören, neue, unbiblische Dinge einzuführen, wodurch die herkömmliche ökumenische Gemeinschaft immer mehr beschädigt wird.

24. Juni 2015 am Geburtsfest Johannes des Täufers

  • Wir beten für die bedrängten und verfolgten Christen besonders in Syrien, im Irak, in Pakistan, Nigeria, Sudan, Kenia und anderen Ländern.
  • Wir beten für die muslimischen Konvertiten im Iran, besonders für für die inhaftierten Pastoren Behnam Irani und Saeed Abedini, die der Folter ausgesetzt sind und bereits schwere gesundheitliche Schäden erlitten haben.
  • Alle, die aufgrund angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt wurden, besonders Asia Bibi, deren Todesurteil vom höchsten pakistanischen Gericht bestätigt wurde.
  • Stärke sie in der Kraft des Heiligen Geistes, damit sie – wie der Herr im Evangelium sagt – standhaft bleiben und dadurch das Leben gewinnen. Schenke den Gefangenen Freiheit nach deinem heiligen Willen.
  • Wir beten für alle, die unsere Schwestern und Brüder verfolgen und töten, dass sie umkehren und zum Glauben an Jesus Christus kommen.

26.05.2014. Asia Bibi, Pakistan. Beten wir, dass der Berufungsprozess für die zum Tod verurteilte Christin jetzt tatsächlich stattfinden kann; bisjetzt mußte der Prozess viermal verschoben werden. Grund: Angst einzelner Richter vor Mordanschlägen.

20.04.2014, Ostersonntag: Zahl der Christen unter den Flüchtlingen in Jordanien steigt

Unter den syrischen Flüchtlingen steige die Zahl der Christen stetig, sagt der Direktor von Caritas Jordanien, Wael Suleiman. “Ihr Osterfest steht im Zeichen der Verzweiflung und der geistigen Erschöpfung. Wir hatten liturgische Feiern für Flüchtlinge geplant, mussten aber feststellen, dass ihr Gemütszustand dafür nicht der richtige ist. Denn sie sind müde und resigniert und nicht an eigens für sie organisierten Feiern interessiert, die sie an ihren Vertriebenenstatus und an das erlittene Leid erinnern“ – so Suleiman.

18. April 2014, Karfreitag: Am Leiden- und Todestag unseres Herrn Jesu Christi denken wir an alle, die um seinetwillen im Kerker und zum Tode verurteilt sind, sowie an alle unschuldigen Todesopfer, an alle, die gefoltert und gequält werden, die auf der Flucht und in sogenannter Abschiebehaft sind.

26. Dezember 2013: Am Stefanustag beten wir für Opfer und Angehörige der Anschläge am ersten Weihnachtstag in Bagdad. Mindestens 37 Menschen wurden getötet, als eine Autobombe in der Nähe einer Kirche während der Weihnachtsmesse explodierte.

Kurz zuvor detonierte auf einem Markt im christlichen Viertel Athorien ein Sprengsatz. Mindestens elf Menschen wurden getötet und 21 verletzt.

15. Dezember 2013: Für den nahen Osten. Gott, unser Vater, hab Erbarmen mit dem Nahen Osten. Deine treuen Diener – jung und alt – sind aufgerufen, Christus zu bezeugen. Mögen sie in dieser aufregenden Zeit gestärkt werden, indem sie deinem geliebten Sohn nachfolgen, der in jener Zeit in ihrer jetzigen Heimat tätig war.
In Gemeinschaft mit unserem Papst beten wir, dass Christen im Nahen Osten ihren Glauben in völliger Freiheit leben können. Ermutige sie, als Werkzeug des Friedens und der Versöhnung zu handeln – vereint mit allen Bürgern in ihren Ländern.
Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.
(Gebet von Antonios Kardinal Naguib von Alexandrien / Ägypten für KIRCHE IN NOT)
14. Dezember 2013.
Wir bringen unsere Hilflosigkeit angesichts des syrischen Krieges vor den Herrn. Die Lage wird immer verworrener und verzweifelter. Die oppositionellen Gruppen bekämpfen sich gegenseitig. Die mit dem Terrornetzwerk El Kaida verbundenen Gruppen Isis und Al-Nusra-Front wollen einen islamischen Staat errichten. Besonders Christen zählen zu den Hauptleidtragenden. Sie genossen unter dem Assad-Regime relative Glaubensfreiheit; von den Aufständischen werden sie als seine Verbündeten verfolgt. Sie sind überall in Lebensgefahr.
5. Dezember 2013.
Wir bitten für die syrischen Flüchtlinge, die bei uns in Deutschland eintreffen. Sie haben zwar genug finanzielle Unterstützung, aber es fehlt ihnen die menschliche Zuwendung hier. Die Flüchtlinge sind in der Zeit des Asylverfahrens (15 bis 17 Monate) zur Untätigkeit verurteilt. Wir beten auch für uns selbst, dass sich unser Herz für die Menschen öffnet, die Schweres in ihrem Heimatland durchgemacht und auf die Zuwendung besonders seitens der Christen hier hoffen.

4. Dezember 2013

Papst ruft zum Gebet für entführte Nonnen in Syrien auf
Bei der Generalaudienz hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch an die entführten syrischen Nonnen erinnert. Er rief alle dazu auf, für sie zu beten.„Ich möchte alle dazu einladen, für die Nonnen des griechisch-orthodoxen Klosters der Heiligen Thekla in Maalula in Syrien zu beten. Sie wurden vor zwei Tagen mit Gewalt von bewaffneten Männern entführt. Beten wir für diese unsere Mitschwestern und für alle entführten Menschen im gegenwärtigen Konflikt in Syrien. Ich rufe alle dazu auf, weiterhin zu beten – setzen wir uns alle gemeinsam dafür ein, damit dort wieder Frieden herrscht.“  (rv 04.11.2013 mg)

Dreifaltiger Gott, in deiner Liebe sind wir alle geborgen. Du willst, dass wir in Ewigkeit mit Dir in Freude leben. Unser irdischer Weg geht durch manche Prüfung und manches Leid. Besonders wissen wir uns mit unseren Glaubensgeschwistern verbunden, die wegen ihres Glaubens verfolgt und bedrängt werden. Du hast es vorhergesagt: „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.“

Herr Jesus Christus, auf die Fürsprache Mariens, der Mutter der Märtyrer, bitten wir dich für alle unterdrückten Christen. Stärke ihre Liebe zu Dir und zu ihren Feinden. Schenke ihnen Kraft und Mut. Lass sie deine Geborgenheit spüren und befreie sie nach deinem Ratschluss von ihren Leiden. Herr Jesus Christus, wir bitten dich auch für die Unterdrücker und für alle, die am Leid anderer schuldig geworden sind. Schenke ihnen Reue und Umkehr.

In der Gemeinschaft der Heiligen Kirche Gottes ist kein Leid und kein Gebet verloren. Schenke uns, die wir in Freiheit leben, Dankbarkeit für die Leidensbereitschaft unserer Glaubensgeschwister. Hilf uns, dass wir in unseren Gebeten nicht müde werden. Stärke auch unseren Mut, dem Zeitgeist zu widerstehen und Zeugnis für dich und deine Heilige Kirche zu geben. Jesus, wir vertrauen auf dich! Amen

Beten schafft Raum für die Stimme Gottes,die dir sagt, dass du der Geliebte bist. Wenn du nicht betest, rennst du herum und bettelst um Bestätigung. Und dann bist du nicht frei. Henri Nouwen

*****

Im Rhythmus des Tages

06.00 Morgengebet (Laudes)

09.00 Stunde des Heiligen Geistes. Er kam am ersten Pfingstfest um die dritte Stunde auf die im Gebet versammelten Jünger herab. Diese dritte Stunde entspricht 9.00 Uhr (morgens). Wir bitten den Heiligen Geist um Erneuerung der Kirche, um Ausgiessung seiner Gaben (Charismen), derer sie dringend bedarf: Weisheit, die Gabe der Unterscheidung der Geister, lebendiges Zeugnis für Jesus Christus, das auf alle wirkt, die Jesus noch nicht kennen.

12.00 Ein “Engel des Herrn” oder VATERUNSER für alle bedrängten und Verfolgten Christen weltweit, sowie für ihre Verfolger:

Mit lauter Stimme schrei‘ ich zum Herrn, laut flehe ich zum Herrn um Gnade. Ich schütte vor ihm meine Klagen aus, eröffne ihm meine Not. Wenn auch mein Geist in mir verzagt, du kennst meinen Pfad. Auf dem Weg, den ich gehe, legten sie mir Schlingen. Ich blicke nach rechts und schaue aus, doch niemand ist da, der mich beachtet. Mir ist jede Zuflucht genommen, niemand fragt nach meinem Leben. Herr, ich schreie zu dir, ich sage: Meine Zuflucht bist du, mein Anteil im Land der Lebenden. Vernimm doch mein Flehen; denn ich bin arm und elend. Meinen Verfolgern entreiß mich; sie sind viel stärker als ich. Führe mich heraus aus dem Kerker, damit ich deinen Namen preise. Die Gerechten scharen sich um mich, weil du mir Gutes tust.Psalm 142

15.00 Uhr: Ein VATERUNSER für ein Christliches Europa

18.00 Uhr:Abendlob (Vesper)

22.00 Uhr: Nachtgebet (Komplet)

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Gebet zum Antlitz Jesu (von Johannes Paul II)
Gekreuzigter und auferstandener Herr Jesus, Bild der Herrlichkeit des Vaters. Heiliges Antlitz, voll Barmherzigkeit und Milde schaust du auf uns, um uns zur Umkehr zu rufen und einzuladen zur Fülle der Liebe; Wir beten dich an. Gib uns die Gnade, dich ins Zentrum unseres Lebens zu stellen und unserer Berufung zum Christsein treu zu bleiben mitten in den Risiken und Veränderungen der Welt. Der Geist, den du uns gegeben hast, führe dein Heilswerk zur vollen Entfaltung, damit alle deine Geschöpfe, befreit von den Fesseln des Todes, in der Herrlichkeit des Vaters Dein Heiliges Antlitz schauen, das leuchtet als Licht in alle Ewigkeit. Amen

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Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Klarstellung

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Franziskus über Gericht, Teufel, Verdammnis

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Das Erbarmen unseres Herrn

Komm Schöpfer Geist

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