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Category Archives: Verfolgte Christen

Wahrhaft gegenwärtig

Islam: Info für Christen

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

Jesus: höchster Name!

Ökumene

Ein neues Pfingsten?

Kommt eine Erweckung?

„Denn er bietet seine Engel für dich auf…

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…dich zu bewahren auf allen deinen Wegen. Auf den Händen tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“ Psalm 91,11-12

In Saudi-Arabien sind Auspeitschungen normal. Die schlimmsten Hiebe sind jene auf die Fußsohlen. Nach den Peitschenhieben zwingen sie die Opfer, aufrecht zu stehen, doch wegen der Schmerzen an den Füßen ist das unmöglich. Als Bruder Wally diese Folterung zu erdulden hatte, war der Schmerz unerträglich. Er sagte: „Ich tat mir selbst so Leid, dass ich die Männer der Religionspolizei bat, nicht aufstehen zu müssen. Ich kniete vor ihnen, weil ich nicht aufstehen konnte.“ Doch die Polizisten zwangen ihn, obwohl es unmöglich war.

Bruder Wally: „Plötzlich kam mir Psalm 91, die Verse 11 und 12 in den Sinn, einfach so, inmitten dieser Schmerzen. Es war der Heilige Geist, der mich daran erinnerte, dass er seine Engel aufbietet, die dich auf Händen tragen. Und genau das tat der Herr für mich. Ich war fähig aufzustehen, Hände und Füße in Ketten – doch spürte ich keinen Schmerz mehr. Die Religionspolizisten waren verblüfft. Wie war es möglich, dass jemand, der gerade noch auf den Knien darum flehte, liegen bleiben zu dürfen, so plötzlich gerade dastand? Engel haben mich auf ihren Händen getragen. Wir konnten sie nicht sehen, doch spürte ich, dass sie da waren. Sie trugen mich.“

„Gepriesen sei der Herr Tag für Tag! Er trägt für uns Last, Gott ist unsere Rettung“ (Psalm 68,20)

Entnommen aus: „Mit Jesus im Feuerofen“ – 366 Andachten verfolgter Christen – © Open Doors

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Franziskus: Beten für die Verfolgten

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„Ich habe jeden Tag die Nähe Jesu gespürt…“

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…und in meinem Herzen gefühlt, dass ich nicht allein war“. Dies bekannte Pater Thomas Uzhunnalil, ein im Jemen tätiger indischer Ordenspriester nach seiner Freilassung aus der Hand einer islamistischen Terrorgruppe im September 2017.

Am diesjährigen weltweiten Gebetstag für die Verfolgte Kirche stehen die Christen im Jemen und in Eritrea im Blickpunkt, das sind zwei der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

Im Jemen herrscht seit über zwei Jahren Krieg zwischen schiitischen Rebellen und Regierungstruppen; auch Saudi-Arabien und andere Staaten sind in den Konflikt verwickelt. Durch das Chaos des Krieges können islamisch-extremistische Gruppen fast ungehindert agieren. Nahezu alle ausländischen Christen haben das Land inzwischen verlassen. Die wenigen einheimischen Christen muslimischer Herkunft werden stark verfolgt und müssen ihren Glauben im Verborgenen leben. Die Verfolgung geht häufig von der eigenen Familie aus, aber auch von islamistischen Gruppierungen. Dennoch kommen inmitten von Krieg und Ungewissheit Muslime zum Glauben an Jesus und die Untergrundgemeinde wächst. Diese Christen leben in großer Gefahr und leiden außerdem unter den katastrophalen Zuständen im Land. Sie brauchen unsere Unterstützung, besonders im Gebet.

Was Appelle und Gebete für die Verfolgten bewirken können, zeigt sich am Beispiel von Pater Thomas Uzhunnalil, ein im Jemen tätiger indischer Ordenspriester. Er war Anfang März 2016 bei einem Überfall eines islamistischen Kommandos auf das von Mutter-Teresa-Schwestern geführte Altersheim in der Hafenstadt Aden verschleppt worden, mit der Ankündigung, ihn am Karfreitag zu kreuzigen. Die Angreifer ermordeten einen Wachmann, elf Mitarbeiter und vier „Schwestern der Nächstenliebe“.

Pater Thomas wurde nach seiner Freilassung im September von Papst Franziskus empfangen und gesegnet. Im Juli und Dezember 2016 waren Videos im Internet aufgetaucht, in denen der Pater von der langen Gefangenschaft gezeichnet war. Er flehte darin die indische Regierung an, sich ernsthaft für ihn einzusetzen. – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die evangelische Nachrichtenagentur idea hatten ihn zum >>>>“Gefangenen des Monats Februar 2017″ bestimmt. Darauf hin gingen zahlreiche Appellbriefe an die politisch Verantwortlichen des Jemen und Indiens. Viele haben für ihn gebetet.

Seine Familie dankte nach der Freilassung ausdrücklich allen Betern und Unterstützern.

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China: Die Angst der Kommunisten vor Fatima

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Gebetstag für die Kirche in China: 24. Mai
Die Menschenrechtslage hat sich unter Xi Jinping eher verschlechtert

Anlässlich des hundertsten Jahrestages der ersten Fatima-Erscheinung war am 13. Mai 2017 Joseph Kardinal Zen Ze-kium, emeritierter Bischof von Hongkong, an einem Begegnungstag von Kirche in Not in Kevelaer zu Gast.

Im Interview kamen auch die Botschaften von Fatima zur Sprache. Der Kardinal wurde gefragt: „Sind diese Botschaften unter den Katholiken in China bekannt?“ – Seine Antwort: „Natürlich! Alle bei uns kennen die Fatima-Botschaften, sogar die Kommunisten! Sie sind sehr besorgt deswegen und haben sogar Angst vor der Gottesmutter von Fatima! Das nimmt groteske Züge an: Wenn Sie zum Beispiel Bilder der ‚Maria Immaculata‘ oder Darstellungen des Gnadenbildes ‚Maria, Hilfe der Christen‘ nach China einführen, dann haben die Kommunisten nichts dagegen. Bilder der ‚Gottesmutter von Fatima‘ sind verboten. Das ganze Fatima-Geschehen ist aus ihrer Sicht ‚antikommunistisch‘ – und das haben sie ja auch ganz richtig erkannt!

Zur Menschenrechtslage sagte der Kardinal, dass es am Anfang unter Xi Jinping Hoffnung auf Besserung gab. Aber sehr schnell stellte sich heraus, dass es auch unter seiner Führung nur um Macht geht. Personen, die sich für die Einhaltung von Menschenrechten einsetzen, werden unter seiner Regierung unterdrückt, verfolgt, gedemütigt und in Propaganda-Prozessen verurteilt.

Die papsttreue Untergrundkirche ist immer noch Repressalien ausgesetzt. Einige Vertreter im Vatikan sind überzeugt, dass jetzt der Moment der Versöhnung der beiden Flügel der katholischen Kirche, also der offiziellen Staatskirche und der Untergrundkirche, gekommen ist. Dazu der Kardinal: „Wir können die Katholiken der papsttreuen Untergrundkirche doch nicht auffordern, sich der Staatskirche anzuschließen, die eine strikte Unabhängigkeit von jeglichem ausländischen Einfluss fordert. Eine solche Unabhängigkeit widerspricht dem katholischen Glauben!  Aber der Staat setzt die Christen der Untergrundkirche unter Druck, mit sehr subtilen Methoden. Bischöfe der Untergrundkirche wurden zum Beispiel in der Karwoche zu politischen Schulungen zwangsverpflichtet und konnten deshalb nicht die Liturgie mit den Gläubigen feiern.“

Papst Benedikt XVI. hat am 27. Mai 2007 den „Brief des Heiligen Vaters an die Bischöfe, die Priester, die Personen des gottgeweihten Lebens und an die gläubigen Laien der katholischen Kirche in der Volksrepublik China“ veröffentlicht. Der Papst bittet in diesem Brief darum, dass die Katholiken auf der ganzen Welt alljährlich am 24. Mai für die Kirche in China beten. 

Das Gebet von Papst Benedikt XVI. zu „Unserer Lieben Frau von Sheshan“, veröffentlicht am 16. Mai 2008, finden Sie >>>>hier.

In das Gebet wollen wir auch die Verfolgten aus chinesischen Hauskirchen einschließen, die um Asyl auch bei uns Deutschland nachsuchen.HJE

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Ehemaliger Hisbollah-Kämpfer: „Mir ist Jesus im Gefängnis erschienen“

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KELKHEIM, 9. Oktober 2016. – Zum Jugendtag des überkonfessionellen christlichen Hilfswerks Open Doors kamen am 8. Oktober rund 3.000 Jugendliche in die Rittal-Arena nach Wetzlar. Unter dem Motto „UNSICHTBAR“ wurde der Fokus auf Christen muslimischer Herkunft gelegt, die als vom Islam Abgefallene versteckt im Untergrund leben müssen, um Folter und Hinrichtung zu entgehen. Als Botschafter dieser Christen im Untergrund berichteten Sprecher aus dem Iran und dem Jemen vom Wirken Gottes in islamischen Ländern. 

Die Jugendlichen wurden herausgefordert, ihre „unsichtbaren“ Glaubensgeschwister sichtbar zu machen und ihnen zur Seite zu stehen. Nach jedem Vortrag beteten die Jugendlichen mit viel Herz für verfolgte Christen und machten mit einem Musik-Flashmob in Wetzlar auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam. An den Open Doors-Ständen im Foyer und außerhalb der Halle wurden die vielfältigen Aktionen, sich aktiv für verfolgte Christen einzusetzen, reichlich genutzt. Musikalisch gestaltete die Outbreakband die Anbetungszeiten. Die Sängerin der Band, Mia Friesen, war als Ermutigungsbotschafterin mit Open Doors in Nigeria. Dort verteilte sie Karten und Briefe von Christen aus Deutschland, um die Christen in Nigeria zu ermutigen. Sie berichtete von deren Freude, dass Christen in Deutschland sie nicht vergessen hatten.

„Mir ist Jesus im Gefängnis erschienen“
Der Iraner Afshin stammt aus einer strenggläubigen muslimischen Familie. Er wollte Allah gefallen und war bereit, alles zu tun, was Allah und der Prophet Mohammed im Koran fordern. Das brachte ihn bereits mit 12 Jahren zur extremistischen Hisbollah und bald zu einer Einheit, die Ungläubige exekutiert. Völlig radikalisiert kam er ins Gefängnis und wollte dort einen Mitgefangenen töten, der über Jesus sprach. Dessen Worte ließen ihn nicht mehr los. In einer tiefen Depression angekommen, zweifelte er an Allah, nachdem er zwei Wochen gebetet und gefastet hatte, ohne eine Antwort zu erhalten. Als letzter Versuch betete er: „Wenn es einen Gott gibt, dann sprich zu mir“. Er hörte eine Stimme und fragte: „Wer bist du?“ – „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich bin Jesus Christus“, kam die Antwort und Afshin sah Jesus. Aus dem Hisbollah-Kämpfer wurde ein Evangeliumsverkündiger, aus einem Mann der Gewalt ein Botschafter der Liebe Gottes. 

„Ich hatte gedacht, ich bin der einzige Christ im Jemen“
Al Kaida und IS gewinnen immer mehr an Einfluss im Jemen. Wer den Islam verlässt, spielt mit seinem Leben. Said, Sohn einer strenggläubigen muslimischen Familie, hatte sich den Salafisten angeschlossen, und studierte in einer Islamschule bei dem geistlichen Vater von Osama Bin Laden. Bei einem Aufenthalt in Europa erzählten ihm Christen von Jesus. Ihre Liebe zu ihm und das Evangelium veränderten sein Leben völlig. Zurück im Jemen wurde er als vom Islam Abgefallener verhaftet und für sechs Monate ins Gefängnis geworfen. „Jesus zeigt uns die Wahrheit und die Wahrheit macht uns frei. Wir müssen diese Wahrheit weitergeben, das geschieht durch die vollkommene Liebe Jesu“, ermutigt er die Jugendlichen. „Seid ihr bereit, auf Muslime zuzugehen und von dieser Liebe Jesu zu erzählen?“ 

Buchautor Tom Doyle berichtet von Muslimen, denen Jesus in Träumen begegnet
Während der extremistische Islam in aller Munde ist, geschieht ein geistlicher Aufbruch unter Muslimen, von dem der amerikanische Pastor und Buchautor Tom Doyle berichtete. Gemeinsam mit seiner Frau lebte er 11 Jahre im Nahen Osten und in Zentralasien. In dieser Zeit interviewte er viele Christen mit muslimischem Hintergrund. Noch als Muslime war ihnen Jesus im Traum erschienen. Doyle veröffentlichte ihre Berichte in dem Buch „Träume und Visionen“. Quelle: Open Doors

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Beten wir für die Christen, die in der Verfolgung leben!

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„Beten wir für die Christen, die in der Verfolgung leben – oft unter dem beschämenden Schweigen so vieler Mitmenschen.“ Das schrieb Papst Franziskus in einem Tweet am 26.12.2015. Anlass war das Fest des ersten Märtyrers Stephanus, das die Kirche stets am zweiten Weihnachtstag begeht.

Es ist zu ergänzen, dass leider auch viele Kirchen- oder Gottesdienstleiter die Tatsache der Christenverfolgung ignorieren oder relativieren und dass unsere verfolgten Schwestern und Brüdern nicht in den sonntäglichen Fürbitten vorkommen.

Dabei gibt es Christenverfolgung auch bei uns in Asylheimen. Christliche Flüchtlinge werden Opfer von Gewalt durch radikale Muslime. Laut Pastor Dr. Gottfried Martens (Berlin-Steglitz) erfahren christliche Konvertiten in den Unterkünften „massive verbale Bedrohungen und Bedrohungen mit dem Messer, Schläge ins Gesicht, abgerissene Taufkreuze, zerrissene Bibeln, Beschimpfungen als ‘Kouffar’ – also als Ungläubiger – oder die Verweigerung des Zutritts zur Küche als ‘Unreiner’. Er mache auch immer wieder die Erfahrung, dass sich der muslimische Wachschutz jeweils auf die Seite der Täter stelle. Martens würde sich wünschen, dass die Kirchen das Problem der Verfolgung von Christen in Deutschland offen ansprechen. Leider werde häufig das interreligiöse Gespräch vorgezogen, „das man durch solche Stellungnahmen zugunsten von schikanierten und bedrohten Christen nicht trüben will“.

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Verfolgung und Verkündigung – Zeichen Seiner Ankunft…

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Was läuft hier falsch? Schon wieder eine Schreckensmeldung – diesmal aus Pakistan. Zwei christliche Kirchen – eine katholische und eine protestantische – wurden in Lahore durch Selbstmordattentäter angegriffen. Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben, 78 wurden verletzt. Die Taliban bekannte sich zu dem Anschlag und drohte mit weiteren Angriffen. Ihr Ziel ist es, das islamische Religionsgesetz – die Scharia – durchzusetzen.

Um was geht es bei all den aktuellen Konflikten mit religiös motivierter Gewalt wie Terroranschlägen auf Kirchen, Hinrichtungen, Vergewaltigungen – sei es in Nigeria, Syrien, im Nord-Irak, in Tansania und Indien (um nur einige Länder zu nennen) wirklich? In Gottesdiensten bei uns wird beispielsweise um Frieden ‘zwischen den Religionen’ gebetet. Wird sich dadurch etwas ändern? Fragen wir dazu die heilige Schrift. Was hat Jesus angekündigt? Ich zitiere Pfarrer Dr. Gottfried Martens, Berlin, aus seiner Predigt am 18. März 2015: „In allen vier Evangelien kündigt Jesus kurz vor seinem eigenen Leiden und Sterben an, dass denen, die zu ihm gehören, in Zukunft Verfolgung, Anfeindung, Gerichtsverhandlungen, ja der gewaltsame Tod bevorsteht. Ganz deutlich erkennen wir also: Wenn Christen in dieser Welt gerade auch heute Verfolgung zu erleiden haben, dann läuft da nicht irgendetwas falsch, dann erfüllt sich darin, was Christus schon längst zuvor angekündigt hatte. Wir dürfen die Sondersituation, in der wir uns als Christen hier in Deutschland zumindest im Augenblick noch befinden, nicht als Normalsituation ansehen…“

…„alle staatlichen Verfolgungsmaßnahmen können es nicht verhindern, dass sich die christliche Botschaft immer weiter verbreitet, dass immer mehr Menschen von Christus erfahren. Gerade in diesen letzten Tagen habe ich wieder bewegende Geschichten gehört von Brüdern aus Afghanistan, die gerade hier in Deutschland angekommen sind und die aus Afghanistan fliehen mussten, weil sie dort schon Christen geworden waren – in einem Land, in dem es kein einziges christliches Kirchgebäude gibt. Und wenn die Botschaft nicht direkt von Mund zu Mund verbreitet wird, dann eben etwa auch über das Internet. Ja, noch nie in der Geschichte der Menschheit war es möglich, so viele Menschen mit der guten Botschaft durch die verschiedensten Medien zu erreichen, wie dies jetzt der Fall ist…“

„Die Verfolgung von Christen gehört in die Reihe der Zeichen, die uns daran erinnern sollen, dass er, unser Herr, wiederkommt. Die Wiederkunft unseres Herrn wird eben nicht irgendwann einmal überflüssig werden, weil wir Menschen es schon allein geschafft haben, diese Welt in ein Paradies zu verwandeln. Sondern all die so bedrückenden Nachrichten von der Verfolgung von Christen auf der ganzen Welt, die uns hier in unserer Gemeinde in so besonderer Weise nahegebracht werden, sollen uns dazu bewegen, immer wieder neu mit besonderem Nachdruck und besonderer Sehnsucht zu rufen: Amen, ja, komm, Herr Jesu! Bereite du selbst diesen Verfolgungen ein Ende, lass bald den Tag kommen, an dem einmal alle Menschen ohne Ausnahme anbetend vor dir niederfallen werden – und hilf uns, dass wir einmal nicht voller Schrecken, sondern voller Freude dich anbeten werden und über unsere Erlösung jubeln werden! Ja, unser Herr kommt. Darum ist es nicht vergeblich, ihm treu zu bleiben, ja, für ihn auch auf vieles zu verzichten. Wir haben eine wunderbare Hoffnung – und diese Hoffnung sollen und dürfen wir all denen bezeugen, die davon noch nichts wissen. Wir wissen nicht, wieviel Zeit uns noch bleibt. Aber wir kennen den, der kommt. Denn wir begegnen ihm immer wieder auch in den Gestalten von Brot und Wein im Heiligen Mahl*. – Rufen wir darum zu ihm immer wieder neu für all unsere verfolgten Brüder und Schwestern. – „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir – bis du kommst in Herrlichkeit!“ Amen – >>>Download Predigttext

*und in der eucharistischen Anbetung (katholisch)

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Dringend: Beten für die Christen im Irak!

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„Wenn ein Glied am Leib Christi leidet, leiden alle mit“ (1Kor 12,26)
Tausende Christen flüchteten aus der Millionenstadt Mossul. Zuvor gab es das Ultimatum: Entweder ihr werdet Muslime, oder ihr zahlt Schutzzölle. Sonst werdet ihr getötet.
Papst Franziskus hat am 20. Juli beim Angelusgebet über die Christenverfolgung im Irak durch die Terrorgruppe „Islamischer Staat“(IS) gesprochen. Seit den Anfängen des Christentums hätten Christen im Irak gelebt und dort wie in anderen Teilen des Orients einen wertvollen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft geleistet, sagte Franziskus vor Tausenden Menschen, die sich zum traditionellen Mittagsgebet mit dem Papst auf dem Petersplatz versammelt hatten. Heute, so Franziskus weiter, „werden unser Brüder und Schwestern verfolgt und weggejagt“.
„Sie müssen ihre Häuser verlassen, ohne die Möglichkeit zu haben, irgendetwas mitzunehmen. Ich versichere diesen Familien und Menschen meine Nähe und mein andauerndes Gebet. Liebe Brüder und Schwestern, die ihr verfolgt werdet: Ich weiß, wie viel ihr leidet. Ich weiß, dass ihr von allem beraubt seid. Ich bin mit euch im Glauben an den, der das Böse besiegt hat.“ 
Der Papst rief zum Gebet für die verfolgten Christen in Mossul und in anderen Orten des Nahen Ostens auf. Ebenso forderte er zum Gebet für den Frieden im Nahen Osten und in der Ukraine auf.

„Der Gott des Friedens erwecke in allen einen wirklichen Wunsch nach Dialog und Versöhnung. Gewalt lässt sich nicht durch Gewalt besiegen. Gewalt lässt sich durch Frieden besiegen!“

Irakische Bischöfe hatten dem vatikanischen Außenminister, Erzbischof Dominique Mamberti, am Samstag im Vatikan über die Lage in ihrem Land berichtet. Nach ihren Angaben haben mittlerweile alle Christen Mossul verlassen. Die Stadt galt einst
als christliche Hochburg im Irak.
Wohin sollen die Flüchtenden gehen? Sie haben nichts als ihre Kleider am Leib. Wer nimmt sie auf?

>>>Botschaft an irakische Christen: Ihr seid bei uns willkommen!

>>>“Aus” für die Christenheit im Irak?

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Gedenken am Karfreitag 2014

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Der Karfreitag steht ganz im Zeichen des Kreuzes. Zur Zeit der Todesstunde Jesu, um 15 Uhr, versammelt sich die Gemeinde zu einem Gottesdienst, in dem sie auf das Leiden und den Tod ihres Herrn schaut.
Wir, die wir zu ihm gehören, schauen auch auf alle, die um seinetwillen Ostern 2014 in Gefängnissen und Zwangsarbeitslagern verbringen müssen, die der Folter ausgesetzt sind, die aufs Äußerste erniedrigt und gequält werden. Auch auf diejenigen, die zum Tode verurteilt sind oder willkürlich – ohne Urteil – ermordet werden.

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„Jeden Sonntag Fürbitte für verfolgte Christen!“

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Im Hinblick auf die zunehmende Bedrohung und Verfolgung von Christen erscheint es angemessen, in jeden Sonntagsgottesdienst entsprechende Fürbitten einzubringen. Dies wurde seitens der „Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis“ in der lutherischen Kirche als Bitte an die Leitung der „Nordkirche“ herangetragen. – Diese Bitte richtet der Autor dieses Beitrags nun an alle christlichen Gemeinden – unabhängig von der Konfession. Beim Kongress in Schwäbisch Gmünd „Christenverfolgung heute“ vom 10. bis 13.11.2013 wurde deutlich, dass in Zeiten der Verfolgung die Anhänger Jesu Christi enger zusammenrückten und Meinungsverschiedenheiten bedeutungslos wurden. In Zeiten ohne Verfolgung war es dann umgekehrt.

Es gibt nur den einen Leib Christi und die Christen sollten die Verfolgung unserer Brüder und Schwestern zum Anlass nehmen, sich auf den Ursprung zu besinnen. Von Anfang an gab es Verfolgung. Jesus: „Wie sie mich verfolgen, werden sie euch verfolgen“. Als Herodes Petrus ins Gefängnis warf, betete die Gemeinde ohne Unterlass für ihn (Apostelgeschichte 12,5); ein Engel des Herrn befreite Petrus aus den Ketten und rettete ihn vor einer drohenden Hinrichtung.

Jedoch wissen wir, dass nicht jeder durch das Gebet vor dem Märtyrertod bewahrt wurde oder wird. Kurz bevor Petrus ins Gefängnis kam, wurde der Apostel Jakobus hingerichtet.

Zu beachten ist auch die Stelle in der Offenbarung des Johannes, Kapitel 6 („Das Lamm öffnet die sieben Siegel“): „Als das Lamm das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen aller, die hingeschlachtet worden waren wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugnisses, das sie abgelegt hatten. Sie riefen mit lauter Stimme: Wie lange zögerst du noch, Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, Gericht zu halten und unser Blut an den Bewohnern der Erde zu rächen? Da wurde jedem von ihnen ein weißes Gewand gegeben; und ihnen wurde gesagt, sie sollten noch kurze Zeit warten, bis die volle Zahl erreicht sei durch den Tod ihrer Mitknechte und Brüder, die noch sterben müssten wie sie.“

Ist also alles vorherbestimmt? „Das Blut der Märtyrer ist Same für neue Christen“, hören wir gelegentlich. Sind wir dadurch entlastet? Keineswegs! Beten ohne Unterlass sollen wir; aber SEIN Wille soll geschehen in allem! – Heinz J. Ernst

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Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 11. Januar 2019, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Das Erbarmen unseres Herrn

Gedenken an Frère Roger

Franziskus über Gericht, Teufel, Verdammnis

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Komm Schöpfer Geist

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