Home » Jesus

Category Archives: Jesus

Ökumenischer Fortschritt?

Jesus: höchster Name!

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

RSS Die frohe Botschaft des Tages

  • Freitag, 15 Dezember 2017 : Buch Jesaja 48,17-19.
    So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was Nutzen bringt, und der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst. Hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dein Glück wäre wie ein Strom und dein Heil wie die Wogen des Meeres. Deine Nachkommen […]

Ein neues Pfingsten?

„Ich trete vor dich, Herr, voller Dankbarkeit“

Print Friendly, PDF & Email

Das Thema unserer gestrigen „Stunde mit Jesus“ war die Demut, eine Grundhaltung zum Empfang der Gnade. Wir begannen die Anbetung vor dem Allerheiligsten mit dem Lied:

  1. Ich trete vor dich, Herr, voller Dankbarkeit*
    von Deinen Wundern will ich singen allezeit.
    Refr.: Du, o Herr bist allmächtig, wunderbar und stark; Du, o Herr bist allmächtig, nur dich erhebe ich.
  2. Ich bringe Dir mein Lob als Opfergabe dar, denn deine Herrlichkeit und Macht sind offenbar. [Refr.:]

Ganz persönlich hatte ich ihm zu danken für die wunderbare Bewahrung meines Sohnes R. – HJE

*Originaltitel: „I come to You, o Lord“

Share

„Ich sage ihm nichts, ich liebe ihn!“

Print Friendly, PDF & Email

Auf den letzten Seiten ihrer Selbstbiographie, wenige Monate vor ihrem seligen Heimgang, schreibt die heilige Therese von Lisieux über ihr Beten und von ihrem Vertrauen zum Gebet. Neben ihrem gemeinschaftlichen Gebet im Karmel liebte sie auch das stille und persönliche Gebet

Unser Gebet muss nicht in Gebetbüchern gesucht werden oder sich reimen wie ein Kindergebet, sondern darf einfach sein. Wichtig war für sie, dass es aus dem Herzen kommt, sowohl ihr Lob- und Dankgebet wie auch ihr Bittgebet. Wichtig waren ihr auch der Glaube und das Vertrauen, wie es auch Jesus bei seinen Wunderheilungen voraussetzte. Das gemeinsame Gebet beflügelte sie durch die Andacht ihrer Mitschwestern, und weil Christus geistig in ihrer Mitte war. Das persönliche Gebet drückte ihre seelische Stimmung und ihre Situation aus.

Als sie schon schwer krank war und das Bett hüten musste, fragte ihre Schwester: „Was machen Sie den ganzen Tag? Sie sollten schlafen.“ Darauf Therese: „Ich kann nicht schlafen, weil ich zu sehr leide. Also bete ich. “ -„Und was sagen Sie Jesus?“ – „Ich sage ihm nichts, ich liebe ihn.“ Auch in der Krankheit ist sie uns ein Vorbild im Gebet. Da fehlen uns oft die Worte und die Konzentration, aber die Liebe darf nicht fehlen. Die Liebe kann sich ausdrücken in der geduldigen Annahme einer Krankheit, in Stoßgebeten oder in einem Blick auf das Kreuz.

Noch ein weiterer wichtiger Gedanke: Die heilige Therese hatte die Sorge, jemand in ihrem Gebet zu vergessen, dem sie es versprochen hatte oder für den sie verantwortlich war. Da gab ihr Gott nach einer heiligen Kommunion ein besonderes Gebet ein, das sie im Hohenlied der Liebe gelesen hatte und das sie für sich auslegte: „Zieh mich an dich, wir werden eilen nach dem Duft deiner Wohlgerüche“ (Hoheslied 1,3). Ausführlich erklärt sie dieses Schriftwort, bei dem ihr der Wechsel des Subjekts aufgefallen war. „Jesus, es ist also nicht einmal nötig zu sagen: „Indem du mich an dich ziehst, zieh auch die Seele, die ich liebe, an dich.“ Das schlichte Wort „Zieh mich an dich“ genügt. Ich begreife es, wenn eine Seele sich vom berauschenden Duft deines Wohlgeruchs bannen ließ, kann sie nicht einsam eilen: Alle Seelen, die sie liebt, zieht sie hinter sich her…“ Sie vergleicht die Wirkung dieses Gebetes mit einem Sturzbach, der alles mit sich schwemmt, was ihm begegnet und sich in den Ozean stürzt. Das Meer ist für sie ein Gleichnis für die unendliche Liebe Gottes. Ein anderes Bild ist das Feuer, das ein kaltes Eisenstück durchglüht. So wird die Liebe Gottes den Beter durchformen, wie es die heilige Edith Stein ausdrückte: „Das Leben der heiligen Therese war ganz von der Liebe durchformt; ich möchte möglichst viel von ihr in mein Leben übernehmen.“ Wenn uns manchmal die Worte zum Gebet fehlen, können wir einfach beten wie Therese: „Zieh mich an dich!“ So könnte ein Vater oder eine Mutter beten, ein Pfarrer oder ein(e) Ordensangehörige(r). Alle werden gesegnet, die zu ihnen gehören.

Liebe Brüder und Schwestern, die Adventszeit und das neue Kirchenjahr begannen mit der Mahnung Jesu: „Wachet und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt“ (Lk 21,36). Das Gebet macht uns bereit, dem kommenden Herrn, der unsere wunderbare Zukunft ist, jederzeit begegnen zu können. Das Gebet ist das einzige Mittel, das unserer Welt den Frieden und den Menschen das Heil bringen kann. Monsignore Anton Schmid, Leiter des Theresienwerks und des Gebetsapostolates 

Share

Kehre zurück zur ersten Liebe!

Print Friendly, PDF & Email

Der Seher der Apokalypse des Johannes („Geheime Offenbarung“) erhält von Jesus den Auftrag: „Schreibe also auf, was du schautest und was ist und was hernach geschehen wird…“ (Apk 1,19). Daraus entstehen Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien (heute: Türkei). Im Brief an die Gemeinde in Ephesus wird deutlich, das Jesus Christus seinen Gemeinden nahe ist und deren Verhalten genau kennt. Er spricht Lob und Tadel aus. Lob erhält die Gemeinde für ihr Ausharren in der Bedrängnis und für ihre Wachsamkeit gegenüber selbsternannten Aposteln, die als Lügner entlarvt wurden.

Getadelt wird sie, weil sie ihre „erste Liebe“ verlassen hat. Hiermit ist die ganz persönliche Liebesbeziehung zu Jesus gemeint. Jesus sagt ihr: „Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist. Kehr zurück zu deinen ersten Werken! Wenn du nicht umkehrst, werde ich kommen und deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken…“. Mehr in der Bibelarbeit vom 9.9.2013 >>>Download

Share

Er gibt den Geist unbegrenzt

Print Friendly, PDF & Email

Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen. Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an.
Wer sein Zeugnis annimmt, beglaubigt, dass Gott wahrhaftig ist. Denn der, den Gott gesandt hat, verkündet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist unbegrenzt. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.
Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.

(Aus dem Johannes-Evangelium 3,31-36)

Share

Das Wunder des heiligen Feuers

Print Friendly, PDF & Email

Dieses Ereignis geschieht jedes Jahr vor dem orthodoxen Ostern in Jerusalem in der Grabeskirche. Also in der Kirche, die an der Stelle errichtet wurde, wo sich der Kreuzigungsort und das nahebei liegende Grab Jesu befunden haben sollen. Von orthodoxen Christen wird das Gebäude Auferstehungskirche (Anastasis) genannt.

Die Kirche wurde vom Kaiser Konstantin und von seiner Mutter Königin Elena im 4. Jahrhundert gebaut und die Zeugnisse über das jährlich stattfindende Wunder reichen schon bis zu dieser Zeit zurück.

Das Wunder des heiligen Feuers“ ist den orthodoxen Christen als das „größte aller christlichen Wunder“ bekannt. Es findet jedes Jahr zur selben Zeit, auf dieselbe Art und am selben Ort statt. Von keinem anderen Wunder ist bekannt, dass es mit einer solchen Regelmäßigkeit und für so eine große Zeitspanne geschieht. Man kann über dieses Wunder bereits in Quellen aus dem achten Jahrhundert lesen. Das Wunder ereignet sich in der Grabeskirche in Jerusalem, für Millionen von Gläubigen der heiligste Ort auf der Erde. Die Grabeskirche selbst ist ein rätselhafter Ort. Theologen, Historiker und Archäologen nehmen an, dass die Kirche sowohl Golgatha, den kleinen Hügel, auf dem Jesus Christus gekreuzigt wurde, als auch das „neue Grab“, nahe bei Golgatha, wo sein Leichnam – wie in den Evangelien beschrieben – bestattet wurde, enthält. Die Christen glauben, dass er genau an diesem Ort von den Toten auferstanden ist.

Das Wunder lässt sich durch die Jahrhunderte in den vielen Reiseberichten des Heiligen Landes verfolgen. Der russische Priester Daniel beschreibt das „Wunder des heiligen Feuers“ und die es umrahmenden Zeremonien sehr detailliert in seiner Reisebeschreibung aus den Jahren 1106/07.

Das Wunder geschieht jedes Jahr am orthodoxen Ostersamstag. Das Datum des orthodoxen Osterfestes richtet sich nach dem Julianischen Kalender und nicht nach dem in Westeuropa üblichen Gregorianischen Kalender. Dies hat zur Folge, dass das orthodoxe Osterfest auf ein anderes Datum fällt, als das protestantische und katholische Osterfest >>>mehr

Share

Der Demütige besiegt die ‚Welt‘

Print Friendly, PDF & Email

Jesus, der demütig und gütig von Herzen ist, hat die Welt besiegt (vgl. Joh 16,33). Jesus war nicht von der Welt, sondern ist vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen. Nachdem er das Werk Gottes vollbracht hatte, verließ er die Welt wieder und ging heim zum Vater. Kurz vorher kündigte er den Seinen an, dass sie ihn in seiner schwersten Stunde allein lassen würden. Dabei sagte er: „Ich bin aber nicht allein, weil der Vater mit mir ist.“ Jesus war also in ständiger Verbindung mit seinem und unserem Vater. Dies setzte eine tiefe Demut und den Gehorsam voraus.

Jeder Glaubende ist zur Heiligkeit berufen, das heißt, er soll vollkommen sein, wie es auch unser himmlischer Vater ist (vgl. Mt 5,48). Unser Weg zur Vollkommenheit ist Jesus selbst: „Ich bin der Weg“, anwortete er dem Thomas auf dessen Frage, „wie können wir den Weg wissen?“ (Joh. 14,6). 

Um mit dem himmlischen Vater in ständigem Kontakt zu bleiben, müssen wir von Jesus lernen: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,28-30).

  • 4Mo 12,3 Mose aber war ein sehr demütiger Mann, demütiger als alle Menschen auf der Erde.
  • Spr 29,23 Hochmut erniedrigt den Menschen, doch der Demütige kommt zu Ehren.
  • Sir 10,14Gott stürzt den Thron der Stolzen und setzt an ihre Stelle die Demütigen.
  • Sir 18,21 Demütige dich, ehe du zu Fall kommst; zur Zeit der Sünde lass Umkehr erkennen!

Was Mutter Teresa aus Kalkutta zur Demut sagt:
«Lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig»

Um heilig  zu werden, müssen wir demütig sein und beten. Jesus hat uns beten gelehrt und uns zudem gesagt, dass wir an seinem Beispiel lernen sollen, gütig und von Herzen demütig zu sein. Wir werden weder das eine noch das andere erreichen, wenn wir nicht wissen, was Stille ist. Demut und Gebet entstehen, wenn Ohren, Verstand und Zunge daran Gefallen gefunden haben, in der Nähe Gottes still zu sein; denn Gott spricht in der Stille des Herzens. Geben wir uns echte Mühe, von Jesus, dessen Herz gütig und demütig ist, zu lernen, was Heiligkeit ist. Die erste Aufgabe, vor die uns sein Herz stellt, besteht darin, unser Gewissen zu erforschen, das Übrige – lieben und dienen – kommt anschließend. Für eine derartige Gewissenserforschung sind wir nicht allein zuständig; sie ergibt sich aus einer Zusammenarbeit zwischen uns und Jesus. Es wäre Zeitverschwendung, das eigene Elend vergeblich zu betrachten; erheben wir vielmehr unsere Herzen zu Gott und erlauben wir seinem Licht, uns zu erleuchten.

Wenn du demütig bist, wird dir nichts schaden, weder Lob noch Zurückweisung; denn du weißt ja nun, was du bist. Wenn man dir Vorwürfe macht, lass dich nicht entmutigen; und wenn dich jemand für heilig erklärt, stelle dich nicht auf einen Sockel. Wenn du heilig bist, dann danke Gott; wenn du ein Sünder bist, dann lass es nicht dabei bleiben. Christus sagt dir, dass du dir hohe Ziele setzen sollst: nicht etwa zu sein wie Abraham oder David oder irgendein Heiliger, sondern zu sein, wie es auch unser himmlischer Vater ist (Mt 5,48). „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ (Joh 15,16).

Share

Jesus – Feuerherd der Liebe

Print Friendly, PDF & Email

Das Herz Jesu, das menschliche Herz Jesu, brennt von der Liebe, die es erfüllt. Und das ist die Liebe zum ewigen Vater und die Liebe zu den Menschen…

Der brennende Ofen erlischt nach und nach. Das Herz Jesu hingegen ist ein unauslöschlicher Feuerherd. Darin gleicht es dem ‚brennenden Dornbusch‘ im Buch Exodus, in dem sich Gott dem Mose offenbarte. Der Dornbusch, der brannte und doch nicht verbrannte (2. Moses=Exodus 3,2).

Denn die Liebe, die im Herzen Jesu brennt, ist vor allem der heilige Geist, in dem sich der Sohn Gottes mit dem Vater auf ewig vereint. Das Herz Jesu, das menschliche Herz des Gott-Menschen, wird von der „lebendigen Flamme“ der dreifaltigen Liebe umfangen, die niemals erlischt. – Autor: Johannes Paul II. (L ‚Osservatore Romano‘ 26/1985, Seite 1).

Share

Ein Herz, das meine Stütze bleibt und für immer mich trägt

Print Friendly, PDF & Email

Hier ein von der Heiligen Therese von Lisieux verfaßter Text, der seitens der Gemeinschaft der Seligpreisungen aus dem Französischen übersetzt, in Liedform gebracht und vertont wurde:

Hätte ich die Verbrechen der ganzen Welt begangen, behielt ich immer noch dasselbe Vertrauen, denn ich weiß gut, dass diese große Zahl von Vergehen ein Wassertropfen ist in einer Feuersglut.

So brauche ich ein Herz voll Zärtlichkeit glühend, das meine Stütze bleibt, für immer mich trägt, das alles in mir liebt, ja selbst meine Schwäche und mich auch nicht verläßt am Tag und in der Nacht.

Nein, unter allen Menschen kann ich niemanden finden, der mich in allem liebt und doch niemals stirbt. Ich brauche einen Gott, der Mensch wird wie ich, ja der mein Bruder ist und leiden kann mit mir.

Ja, ich weiß nur zu gut: All‘ uns’re Gerechtigkeiten besitzen vor Dir nicht den geringsten Wert. Um dennoch meinen Opfern einen Sinn zu verleih’n, werf‘ ich sie allezeit bis in Dein Herz hinein.

Nein, Du hast kein Geschöpf ohne Makel gefunden. Du gabst uns Dein Gesetz in blitzendem Leuchten. O Jesus, ich verberge mich in Deinem Herzen und habe keine Angst, denn Du bist meine Kraft.

Share

„Morgen sind wir tot!“

Print Friendly, PDF & Email

Im fünfzehnten Kapitel des ersten Korintherbriefes nimmt Paulus Stellung zur Auferstehung der Toten. Er wendet sich gegen diejenigen in Korinth, die behaupten, „eine Auferstehung von den Toten gibt es nicht“. In einer für ihn typischen Argumentationsweise führt er aus: „Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden…ist aber Christus nicht auferweckt worden, ist euer Glaube unsinnig…“

„…wenn ich nach bloßer Menschenart in Ephesus mit wilden Tieren kämpfte, was bringt es mir für einen Nutzen? Wenn keine Toten erweckt werden, dann „laßt uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!“ (vgl. Jesaja 22,13; Lukas 12,19)

Der Kirchenvater Augustinus warnt die Christen, für die ein anderes, glückliches Leben nach dem Tod beginnen soll, davor, wie diejenigen zu denken und zu handeln, die keine Hoffnung haben, weil sie nicht an die Auferstehung glauben. Weil es aber sein kann, dass wir morgen tot sind, empfiehlt er zu fasten und zu beten. Dazu ergänzt er: Wenn ihr nicht fasten könnt, so bemüht euch umso mehr, den zu speisen, dessen gestillter Hunger auch die Vergebung erwirken kann. Damit meint er Jesus Christus, der beim jüngsten Gericht sagen wird: „Ich war hungrig, und ihr habt mir (nicht) zu essen gegeben…ich war im Gefängnis, und ihr habt mich (nicht) besucht…“ (vergl. Matthäus Kapitel 25). An anderen Stellen sagt Jesus sinngemäß: Verkauft alles, was ihr habt und gebt es den Armen. Sammelt euch keine Schätze hier – diese verrotten und haben keinen Bestand für die Ewigkeit. Oder mit anderen Worten: Setzt eure ganze Kraft und Energie für alle ein, die eure Hilfe brauchen, für die Armen, Bedrängten, Verfolgten, Gefolterten und Verachteten – denn morgen könnt ihr tot sein und habt sonst euer Heil verfehlt. – HJE

Share

Erkennen, was dem Frieden dient!

Print Friendly, PDF & Email

Und als Jesus näher kam und die Stadt sah (Jerusalem), weinte er über sie und sprach: „Wenn auch du an diesem Tage erkannt hättest, was zu deinem Frieden ist! Nun aber ist es verborgen vor deinen Augen!“ (Lukas 19, 41-42).

Während man bei uns nach der Liquidierung Bin Ladens darüber moralisiert, ob es angemessen sei, sich über den Tod des Top-Terroristen zu freuen, dreht sich die Spirale von Gewalt und Gegengewalt weiter. Wie der Präsident der bischöflichen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden in Pakistan, Peter Jacob, gegenüber Radio Vatikan erklärte, fürchten sich die Christen vor der Rache der Taliban. Diese hatten kürzlich den Tod Bin Ladens mittels Selbstmord-Attentat auf ein Ausbildungszentrum  für Sicherheitskräfte gerächt. Es gab mindestens 80 Tote. Die Taliban setzten die pakistanischen Christen mit den US-amerikanischen Soldaten gleich.

Peter Jacob: „…Nun fragen wir uns alle, was die Konsequenzen dieser Tötung sein werden. Das weiß im Augenblick niemand. Wir wissen nur, dass die Anschläge der Taliban sich häufen werden. In dieser Hinsicht wird alles viel schlimmer.“

Jerusalem hatte die Zeit der Heimsuchung nicht erkannt, obwohl der Friedefürst in ihrer Mitte war. Er hatte sie gelehrt, die Feinde zu lieben, Gutes den Hassern zu tun und sie aufgefordert, vom „Auge um Auge“ und „Zahn um Zahn“ wegzukommen. Er gab eine prägnante Definition der Gewalt-Spirale und warnte: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen!“ Schließlich durchbrach er diese Spirale durch seinen (freiwilligen) Tod am Kreuz: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ – Wirkliche Nachfolger Jesu praktizieren diese Gewaltlosigkeit bis auf den heutigen Tag. Alle, die dies nicht getan haben, können sich nicht auf den Friedefürsten (Jesus) berufen.

Der Terror der Islamisten, der die Welt spätestens seit dem 11.09.2001 in Atem hält, wird von vielen als Mißbrauch des Islams angesehen. Aber Kenner den Korans und der islamischen Geschichte sagen, dass Gewalt und Terror durchaus Aspekte des Dschihad-Systems sind: Siehe Bücher wie „Islam und Terrorismus“, „Jesus und Mohammed“, „Das Dschihadsystem“, alle erschienen im Resch-Verlag.

Warum ist gerade Amerika die Zielscheibe des islamischen Terrors?

Mark A. Gabriel nennt dazu in seinem Buch „Islam und Terrorismus“ (siehe oben) folgende Gründe:

  • Amerika repräsentiert jene, die der Koran als „Völker des Buches“ bezeichnet – Christen und Juden
  • Amerika unterstützt Israel
  • Amerika ist die Quelle all dessen, was Muslime als böse betrachten – Pornografie, Alkohol, Rechte für Homosexuelle, böse Musik, böse Mode und böse Kultur
  • Amerika unterstützt das weltweite Christentum. Aus den USA kommen mehr Missionare als aus jedem anderen Land
  • Amerika ist ein Staat „aus dem Volk, von dem Volk und für das Volk“ und damit aus muslimischer Sicht ein heidnischer Staat, weil Allah das Haupt eines jeden Staatswesens sein muß

Es stellt sich immer wieder die Frage, wie ein Staatswesen wie das der Weltmacht USA angemessen reagieren sollte, ohne dass das christliche Fundament, die Botschaft des Friedefürsten verdunkelt oder unglaubwürdig wird.

Sicher hat George W. Bush durch sein eigenmächtiges Vorgehen beim Irakkrieg 2003 Schuld auf sich geladen und ist indirekt verantwortlich für die heutige Situation im Irak. Auch hier wurde das Vorgehen Amerikas als Angriff der Christen auf die Muslime angesehen. Wie kann es da gelingen, Muslimen die Friedensbotschaft Jesu Christi zu bezeugen?

Obwohl das amerikanische Dagegenhalten zur islamistischen Gewalt aus staats- und weltpolitischer Sicht gerechtfertigt werden könnte, so muß dennoch festgestellt werden, dass dies keinen Frieden schaffen wird. Aber, es wäre ungerecht, allein der USA die Schuld zuzuweisen. Denn die Wurzel der Gewalt liegt im Dschihadsystem, das die Weltislamisierung anstrebt. Selbst wenn alle Christen zum Islam konvertieren würden, gäbe es keinen Frieden. Schon immer haben sich die islamischen Strömungen untereinander (mehr oder minder) heftig bekämpft.

Die einzige Hoffnung ist, dass immer mehr Muslime Jesus Christus als den einzigen wahren Retter und Friedefürsten erkennen. – HJE

Share

Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 12. Januar 2018, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Klarstellung

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Franziskus über Gericht, Teufel, Verdammnis

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Das Erbarmen unseres Herrn

Komm Schöpfer Geist

RSS Radio Horeb Spiritualität