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Category Archives: Heilige

Tag für Tag mit Gott

„Da Jesus Christus zu einem unsterblichen Leben in Herrlichkeit auferstanden ist, müssen auch wir (mit den Worten des Apostels Paulus in Röm 6,4), zu einem unsterblichen Leben in Gnade auferstehen, mit dem festen Vorsatz, in Zukunft nie mehr dem geistigen Tod der Seele erliegen zu wollen.“ – Pater Pio über den Ostertag, Epistolario4, Nr. 18

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Der kleine Weg

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Liebe Schwester, lieber Bruder, erlaube mir, dass ich mich selber bekannt mache: Am 2. Januar 1873 wurde ich in Alencon, einer Stadt in der Normandie, geboren. Nach dem Tod meiner Mutter – ich war noch keine fünf Jahre alt – zogen wir (mein Vater und meine vier älteren Schwestern) in das benachbarte Lisieux. In der neuen Umgebung fühlte ich mich zunächst ganz wohl, doch seit der Schulzeit ging es mit meiner körperlichen und seelischen Gesundheit immer mehr bergab. Erst mit 14 Jahren kehrte meine volle Stabilität wieder zurück. Gott selbst hatte eingegriffen, um mir zu zeigen, dass ich ohne ihn nichts vermag. Gott Freude zu machen, davon war ich durchdrungen, seit ich denken konnte. Jetzt wollte ich mich ihm ganz schenken in der Absicht, an der Bekehrung der Sünder mitzuwirken. Obgleich noch ein Kind, wollte ich nicht länger warten, da ich die innere Ahnung hatte, nicht alt zu werden. Nachdem ich Himmel und Erde in Bewegung gesetzt hatte, wurde ich 15jährig in das Kloster der Karmelitinnen von Lisieux aufgenommen. Das Klosterleben in seiner Strenge war für mich kein Problem, doch Gott in den Menschen zu lieben, hat mich oft viel gekostet. Hätte ich dabei nur auf meine eigene Kraft gebaut, wäre ich bestimmt kläglich gescheitert. Doch im Vertrauen auf die göttliche Barmherzigkeit ist mein Leben – es währte nur 24 Jahre – gelungen. Selbst in der äußersten Verlassenheit meiner Todeskrankheit hat mich der Glaube gehalten. Das Besondere an meinem Leben ist nicht mein Verdienst, sondern die erbarmende Liebe Gottes. Sich seiner Liebe zu überlassen und in Treue und Tapferkeit all die kleinen Liebeserweise zu erbringen, die der Alltag fordert, dazu möchte ich Dich ermutigen und auf diesem Weg begleiten.

Therese wollte von Jugend an eine Heilige werden. Doch beim Vergleich mit den großen Vorbildern kam sie sich unendlich klein vor. Dennoch sagte sie sich: “Wenn Gott keine unerfüllbaren Wünsche eingibt, dann muss es für mich einen Weg zur Heiligkeit geben.” Im Studium der Hl. Schrift und im intensiven Nachdenken gewann sie wertvolle Einsichten:

  • Mich selber größer zu machen ist unmöglich! Ich muss mich ertragen wie ich bin.
  • Es ist gar nicht nötig, durch mein eigenes Bemühen zu wachsen.
  • Jesus verlangt von mir keine großen Taten, sondern nur Hingabe und Dankbarkeit.
  • Ich habe kein anderes Mittel, um Gott meine Liebe zu beweisen, als aus Liebe zu ihm auch die allerkleinsten Dinge zu tun.
  • Ich bin mir meiner eigenen Nichtigkeit bewusst und erwarte alles von Gott.
  • Ich lasse mich wegen meiner Fehler nicht entmutigen.

Kurz vor ihrem Tod sprach Therese noch einmal eindringlich über ihre Sendung: “Ich will die Menschen lehren, Gott so zu lieben, wie ich ihn liebe und ihnen meinen kleinen Weg geben. Ja, ich will meinen Himmel damit verbringen, auf Erden Gutes zu tun.” Der kleine Weg … auch für mich? Bis auf den heutigen Tag gehen Millionen von Menschen in aller Welt den “Kleinen Weg”, indem sie versuchen, die Aufgaben des Alltags in Liebe zu erfüllen, denn: “Vor Gott zählt nicht der Verdienst, sondern allein die Liebe.” Anstelle hochfliegender Pläne für morgen, soll ich das heute verwirklichen, was diese Stunde und Minute von mir verlangt, unscheinbare Dinge und Taten wie zum Beispiel:

  • Durch ein Lächeln, wenn ich lieber ein missmutiges Gesicht machen möchte.
  • Durch ein Wort, das ich nicht sage, obwohl es mir auf der Zunge brennt.
  • Durch einen kleinen Verzicht auf ein erlaubtes Vergnügen.
  • Indem ich einen unangenehmen Menschen bewusst ertrage.
  • Indem ich eine lästige Arbeit nicht aufschiebe.
  • Indem ich ein Gebet geduldig zu Ende führe.

Durch die kleinen Liebesakte bleibe ich ständig in lebendiger Verbindung zu Gott. Therese vergleicht sie mit Strohhalmen, die dem Feuer der Gottesliebe immer wieder neu Nahrung geben. Das einzige, was der “Kleine Weg” verlangt, ist Ausdauer – ein Leben lang. Doch seien wir unbesorgt. Der, der uns die Gnade des Anfangs gibt, ist treu und wird uns helfen, den einmal eingeschlagenen Weg auch zu vollenden. – Therese von Lisieux wurde 1925 heiliggesprochen und 1997 zur Kirchenlehrerin erhoben.

Heinz Josef Ernst

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Wer war Marthe Robin?

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Buchbesprechung. Marthe Robin (1902-1981) ist zweifellos eine der faszinierendsten Gestalten des zwanzigsten Jahrhunderts. Diese kleine Bäuerin, bettlägerig seit dem Alter von 18 Jahren bis zu ihrem Tod mit 78 Jahren, hat in ihrem Bauernhof mehr als 100’000 Personen empfangen! Sie hat einige der bedeutendsten Persönlichkeiten ihrer Zeit gekannt. Sie hat durch ihren Rat, ihre Tröstungen und Ermutigungen das Leben von Hunderten von Menschen verändert. Sie blieb aber immer ein schlichter, freundlicher, offener Mensch mit gesundem Menschenverstand, Humor und -Realitätssinn, die sie zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit machten. Was also war das Geheimnis von Marthe Robin? Welchen Platz hatte ihr Gottesglaube in ihrem persönlichen Leben?
Um auf diese Fragen zu antworten, wurden zahlreiche Bücher und Hunderte von Aufsätzen geschrieben. Marthe Robin gehört zu den Französinnen über die in unserer Zeit am meisten publiziert wurde. Das vorliegende Buch jedoch ist wirklich ein Nachschlagewerk (und wird es lange bleiben). Es ist dokumentarisch belegt durch mehr als tausend Zeugnisse, die seit ihrem Tod gesammelt wurden, und beruht auf einer gründlichen Kenntnis der Korrespondenz und der Aufzeichnungen von Marthe Robin. 352 S. + 16 S. Illustr. – 14,5×22 cm – April 2008, EUR 25.00

Versand: St. Michael-Buchladen, Ordensritterweg 1, 59581 Warstein,  Tel. 02925-818148, Mailto: buchladen@seligpreisungen.org

>>>Seligpreisungen 

 

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Freude ohne Ende…

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„Ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus seinen Einwohnern Freude. Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Klagen und Weinen.“ (Jesaja, Kapitel 65, Vers 18-19)

Der Prophet Jesaja meint hier das Neue Jerusalem, wie es auch in der Offenbarung des Johannes (Kapitel 21) beschrieben ist.

Heute, am Fest Allerheiligen, gedenkt die Kirche aller Heiligen und Glaubenszeugen, die uns vorausgegangen sind. Es sind die Märtyrer der frühchristlichen Zeit wie auch der heutigen Zeit. Es sind alle, die den Weg des Glaubens gegangen sind, mit allen Freuden, Anfechtungen und Leiden. Es sind auch viele „Namenlose“, die nicht im Kanon der Heiligen und Seligen aufgeführt sind.

Der Hebräerbrief ermuntert uns im Hinblick auf die Heiligen (genannt „Zeugen“) zur Ausdauer auf unserem irdischen Weg:

„Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist, und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt. Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat; dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren.“ (Hebräer 12,1-3)

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„Gott allein genügt“

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Am 15. Oktober ist das Fest der Heiligen Theresia von Jesus („Theresia von Ávila“). Sie ist eine bedeutende Mystikerin, die durch ihre geistlichen Schriften berühmt wurde. 

Von ihr stammt auch der Text: „Nichts beunruhige dich, nichts ängstige dich: Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt„.

Der spanische Text, der sich auch im Liedheft der Brüder von Taizé befindet:

Nada te turbe nada te espante; quien a Dios tiene nada le falta. Nada te turbe, nada te espante: Sólo Dios basta.

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Heiliger Padre Pio

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Am 23. September denkt die Kirche an den Italiener Francesco Forgione (1887 – 1968), besser bekannt als „Padre Pio“. Er verkörpert gewissermassen die „Torheit des Kreuzes Christi“ in unserer Zeit: Unter großen Schmerzen trug er 50 Jahre lang die fünf Wundmale Christi. Er opferte sich betend, Segen spendend und heilend für die unzähligen Pilger auf, die aus allen Teilen der Welt zu ihm kamen.

Nicht wenige hielten damals und halten auch heute Pater Pio für einen Betrüger…“aber selbst Gelehrte und Forscher, die bis zur Geistesermattung studiert hatten, kamen zu Pater Pio, wo einen Augenblick die Naturgesetze aufgehoben wurden und sich das Wunder Gottes vollzog. Wo das Wissen aufhört, dort fängt der Glaube an, denn die Weisheit dieser Welt ist eben Torheit bei Gott…“ (Aus: „Pater Pio hat geholfen – Wunderbare Krankenheilungen, Auffallende Bekehrungen“ – Mediatrix-Verlag, A-3423 St. Andrä-Wördern, Gloriette 5)

Medienhinweise:

Tonkassette: „Pater Pio – Offenbarung der unendlichen Liebe Gottes – Lebensbild – Originalstimme Pater Pio’s“.

Videokassette: „Pater Pio“

Beide erhältlich über die Videothek der Heilig Kreuz-Pfarrei, Villingen, Tel. (07721) 9166509 (Ernst)

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Der Pfarrer von Ars

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wusste durch sein Gebet nicht nur offenkundige Wunden des Leibes und der Seele zu heilen. Er hatte auch die Gabe, verborgene Krankheiten, Störungen und Sünden zu erkennen, aufzudecken, zu heilen. Einen Heuchler schickt er fort, weil er ihn durchschaut hat; der Heuchler bekehrt sich – und wird liebend vom Pfarrer aufgenommen. Immer geht es ihm um die Bekehrung der Sünder, um ihre Umkehr zum uns liebenden Gott. „Wenn Gott nicht so gut wäre! Aber er ist so gut! Wie roh muß ein Mensch sein, um einen so guten Vater so zu beleidigen?“ Seine Berühmtheit steigt von Jahr zu Jahr. Bischöfe und Staatsoberhäupter kommen zur Beichte nach Ars…aber mit dem Ruhm wächst auch die Verfolgung…wie alle großen Heiligen hält er sich für den größten Sünder.

Aus: Georg Popp, die Großen des Glaubens

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Johannes Maria Vianney

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bekannter als “Pfarrer von Ars”; Ars sur Formanns ist ein kleiner Ort in Südfrankreich in der Nähe von Lyon. Der Pfarrer von Ars lebte in der Zeit von 1786 bis 1869. Ihn kennzeichnen seine tiefe Demut und sein strenges asketisches Leben. Das besondere Charisma war sein unermüdlicher Einsatz im Beichtstuhl: Bis zur totalen Erschöpfung hörte er die Beichte der zahlreichen Pilger aus ganz Frankreich. Papst Pius X. sprach ihn heilig und erklärte ihn zum Patron aller Pfarrer der Welt.

Aus seinen Grundgedanken:

Ein Christ, der vom Heiligen Geist geführt ist, verzichtet leicht auf die irdischen Güter, um nach den himmlischen zu streben. Denn er kennt wohl den Unterschied.

Wie schön, wie herrlich ist es doch, Gott zu erkennen, ihn zu lieben und ihm zu dienen! Wir haben auf Erden nichts anderes zu tun. Alles weitere ist verlorene Zeit. Könnten sich doch alle Menschen damit beschäftigen, Dich, o mein Gott, im Innern zu lieben, obwohl jeder nach außen hin seinen Geschäften nachgeht.

Jene, die vom Heiligen Geist geführt sind, denken richtig. Darum gibt es so viele Ungelehrte, die mehr wissen als die Gelehrten.

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Der Weg zum wahren Frieden

Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 8. November 2019, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Das Erbarmen unseres Herrn

„24 Stunden für den Herrn“

Heute mehr Märtyrer als in den ersten Jahrhunderten

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Komm Schöpfer Geist

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