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Category Archives: Der Heilige Geist

Tag für Tag mit Gott

„Da Jesus Christus zu einem unsterblichen Leben in Herrlichkeit auferstanden ist, müssen auch wir (mit den Worten des Apostels Paulus in Röm 6,4), zu einem unsterblichen Leben in Gnade auferstehen, mit dem festen Vorsatz, in Zukunft nie mehr dem geistigen Tod der Seele erliegen zu wollen.“ – Pater Pio über den Ostertag, Epistolario4, Nr. 18

Wahrhaft gegenwärtig

Islam: Info für Christen

Jesus: höchster Name!

Ökumene

Ein neues Pfingsten?

Kommt eine Erweckung?

Veni Creator Spiritus – Komm‘ Schöpfer Geist

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Pfingstnovene 2011

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Für die Novene in 2011 (03. bis 11. Juni) steht ein aktualisiertes Textheft zum Download bereit. Für jeden der neun Tage bis einschließlich Pfingstsamstag gibt es einen Thematischen Schwerpunkt:

Wir beten für

  • das Gelingen des Dialogs in unserer Kirche
  • für das Gelingen des Dialogs mit anderen Religionen
  • für die Einheit aller christlichen Kirchen und Gemeinschaften

Wir sind solidarisch

  • mit den Armen, Flüchtlingen und allen Notleidenden
  • mit den verfolgten Christen in vielen Ländern

Wir sagen JA

  • zur Einheit innerhalb der katholischen Kirche
  • zu Ehe und Familie nach Gottes Bild
  • zum Lebensrecht der Ungeborenen
  • zu den Anliegen der Weltkirche

Die Vorlage kann für das Beten zu Hause verwendet werden, aber auch für die Gestaltung einer Gebetsstunde in der Kirche. >>>Download Textheft

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Wer Durst hat, soll kommen und schöpfen!

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…Am letzten Tag, dem großen des Festes, aber stand Jesus da und rief laut aus: „Wen dürstet, der komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt; wie die Schrift sagt: Ströme lebendigen Wassers werden aus seinem Leibe fließen.“ Das aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten. Denn der Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war. (Johannes 7,37-39)

Niemand kann über den Heiligen Geist verfügen, noch ist er „Besitz“ eines Menschen. Der Empfang dieser Gabe Gottes setzt den Glauben an Jesus Christus voraus. Oder wie es der Apostel Petrus formuliert: „Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und umgebracht habt. Diesen hat Gott zu seiner Rechten als Führer und Heiland erhöht, um Israel Bekehrung und Vergebung der Sünden zu gewähren. Dafür sind wir Zeugen und der Heilige Geist, den Gott denen verliehen hat, die ihm gehorchen.“ (Apostelgeschichte 5,30-32). – Heinz Josef Ernst

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„Lasst euch vom Geist entflammen“ – ein neues Pfingsten für die Kirche

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Unter diesem Leitwort, das dem Römerbrief (12,11) entnommen ist,  findet der „4. Internationale Kongress Treffpunkt Weltkirche“ des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ vom 18. bis 20. März 2011 zum ersten Mal in Würzburg statt. Dreimal hat das Hilfswerk seinen Kongress bisher in Augsburg veranstaltet.

Erwartet werden 19 Bischöfe aus vier Kontinenten sowie weltweit tätige Missionare, Künstler, Wissenschaftler und Schriftsteller.

Als „Veranstaltung für alle Generationen“ ist der Kongress für jedermann geöffnet. Mit Kinderbetreuung für alle Altersstufen und einem integrierten „Jugendkongress“ lädt „Kirche in Not“ auch Familien nach Würzburg ein. Das Hilfswerk rechnet während der drei Kongresstage mit etwa 1500 Besuchern aus dem deutschen Sprachraum.

Ein Höhepunkt des Kongresses ist gleich am ersten Tag der „Abend der Weltkirche“, während dem Glaubenszeugen aus Asien, Afrika und Mittelamerika aus erster Hand über die Situation in ihren Ländern berichten.

Zu einem hochkarätigen Katholisch-Orthodoxen Ökumenetreffen wird es am Samstag, den 19. März, kommen, wenn sich mit Dr. Kurt Kardinal Koch und Metropolit Dr. Hilarion Alfejew die beiden höchsten Ökumene-Minister der katholischen und russisch-orthodoxen Kirche auf einem Podium begegnen.

Live vom katholischen Fernsehsender K-TV übertragen wird am Samstagabend die im Kongress integrierte Glaubenskundgebung „Spirit 2011“, ein buntes Festival der katholischen Weltkirche mit Showelementen.

Als prominente Gäste aus der Weltkirche werden unter anderem Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga aus Honduras, Erzbischof Louis Sako aus dem Irak, Erzbischof Leo Cornelio aus Indien oder das Kirchenoberhaupt von Hong Kong, Bischof John Tong Hon, erwartet.

Zu den zahlreichen Publizisten, Wissenschaftlern und Künstlern auf dem „4. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche“ gehören Christa Meves, Gabriele Kuby, Peter Seewald, Raymond Arroyo, Paul Badde, Michael Hesemann, Andreas Püttmann sowie der Rektor der „Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI.“ in Heiligenkreuz, Pater Karl Wallner.

Tageskarten für den Kongress kosten im Vorverkauf 15 Euro, für den gesamten Kongress vom 18. bis 20. März sind die Karten im Vorverkauf für 30 Euro zu haben.

Bestellt werden können alle Kongresskarten unter www.kirche-in-not.de/shop oder im Münchner Büro von „Kirche in Not“: Kirche in Not, Lorenzonistr. 62, 81545 München, Telefon: 089 / 64 24 888–0; Fax: 089 / 64 24 888 50, E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

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Debatte um den Zölibat: Erneuerung der Kirche durch den Zeitgeist?

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Die Geburtsstunde der Kirche ist das Pfingstfest in Jerusalem vor ca. 2000 Jahren. Es war der verheißene und erbetene Beistand „von oben“, der Heilige Geist, der die Apostel mit dem göttlichen Feuer erfüllt und geleitet hat.

Die Apostel waren bei ihrer missionarischen Tätigkeit beständig im Gebet: „Während sie dem Herrn den Gottesdienst verrichteten und fasteten, sprach der Heilige Geist: „Sondert mir Barnabas und Saulus zu dem Werke aus, zu dem ich sie berufen habe(Apg 13,2-3). Der Heilige Geist nahm auch Einfluss auf die zu missionierenden Gebiete: Apg 16,7 „Sie zogen an Mysien entlang und versuchten, Bithynien zu erreichen; doch auch das erlaubte ihnen der Geist Jesu nicht.“

Mit diesen Beispielen soll zum Ausdruck kommen, dass die Urkirche sich ganz der Führung des Heiligen Geistes unterordnete, wodurch sich die junge Kirche ausbreiten konnte. Immer in der Kirchengeschichte, wenn der heilige Geist „in Vergessenheit“ geriet, bekam der Zeit- oder Ungeist die Oberhand. Erneuerungen wiederum gingen mit der Rückbesinnung auf den Heiligen Geist einher. Ich denke an die geistlichen Aufbrüche der letzten 40 Jahre: Da ist die Communauté de Taizé, die Ökumenische Brüdergemeinschaft im franzözischen Burgund mit über 100 zölibatär lebenden Brüdern. Sie sind „eingetaucht“ in den täglichen Rhythmus des Ora et labora, der Regel des Heiligen Benedikt, dem Vater des abendländischen Mönchtums. Ich selbst war sechsmal an diesem Ort, der durch dieses Veni Sancte Spiritus (‚Komm heiliger Geist‘) geprägt ist. Ein junger englischer Physikstudent, der später in die Communauté eintrat, war bei mir zwei Tage zu Gast – die Gespräche mit ihm waren erfüllt von einer Spiritualität, wie sie von Berufenen ausgeht. Nur als Geistesgabe – denken wir auch an den Apostel Paulus, der wünschte, alle würden ehelos leben wie er selbst – ist der Zölibat richtig zu verstehen. Da der heilige Geist ja auch der Geist Jesu ist, kann er den Berufenen in eine radikale Nachfolge Jesu führen, nach den „evangelischen“ Räten der Ehelosigkeit, der Armut und des Gehorsams.

Nochmals zu den geistlichen Aufbrüchen in der katholischen Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil: Ich bin selbst Zeuge, dass viele Priester die Ehelosigkeit als Geistesgabe neu erfahren durften; es war auch eine Freude, bei ihnen zu beichten und dabei dem HERRN zu begegnen.

Aufgrund des massiven Versuchs von Theologieprofessoren und Politikern, die Kirche umzugestalten, in dem sie die Zulassung von viri probati (erprobte Männer) fordern und ebenso das Frauenpriestertum, ist zu sagen, dass eine Erneuerung nur über die vertiefte Hinwendung zu den Sakramenten (Buße!) und zum Gebet (Rosenkranz, tägliche Anrufung des heiligen Geistes) führen wird. Dies fällt möglicherweise den Kirchenkritikern/Professoren/Politikern besonders schwer.

Sehr bedenklich ist zudem der Versuch, dem Verlangen nach Zölibatsaufhebung etwas „draufzusatteln“: Unter Punkt 4: „Gewissensfreiheit“ wird unverhohlen für die Akzeptanz der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft und der wiederverheirateten Geschiedenen plädiert. Nun, all dies gibt es ja in der evangelischen Kirche, zu der ja auch Katholiken übertreten. Diese „Gewissensfreiheit“ wird keinem Katholiken genommen. Die Professoren und andere Kritiker vergessen, dass es genügend Katholiken gibt, die katholisch bleiben wollen. Praktizierte Homosexualität ist und bleibt für einen Christen Sünde, gleichgültig, ob sie mit „gegenseitiger Sorge“ oder „verbindlicher Partnerschaft“ bemäntelt wird. Siehe auch meinen Beitrag: „Es gibt nur eine Form der Ehe“.

Zum Thema Zölibat empfehle ich auch den Beitrag von Josef Bordat: Die Heilige katholische Kirche. Heinz Josef Ernst

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Das Feuer des Geistes bewahren

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Aus dem Evangelium nach Markus 4,21-25: Jesus sagte zu ihnen: „Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es nicht auf den Leuchter? Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt. Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben. Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.“

Als Kommentar dazu ein Beitrag von Papst Paul VI aus seinem Schreiben „Evangelii nuntiandi“:

Das Licht auf dem Leuchter. Unser Aufruf läßt sich hier nun vom Eifer der größten Prediger und Verkünder des Evangeliums inspirieren, die ihr Leben dem Apostolat gewidmet haben… Sie haben es verstanden, nicht wenige Hindernisse der Evangelisierung zu überwinden. Von diesen Hindernissen, die sich auch in unserer Zeit stellen, wollen Wir hier jedoch nur eines hervorheben, nämlich den Mangel an Eifer, der um so schwerwiegender ist, weil er aus dem Innern entspringt. Er zeigt sich in der Müdigkeit, in der Enttäuschung, der Bequemlichkeit und vor allem im Mangel an Freude und Hoffnung. Wir ermahnen deshalb alle diejenigen, die auf irgendeine Weise und auf welcher Ebene auch immer mit der Evangelisierung beauftragt sind, gerade den geistlichen Eifer zu fördern…

Bewahren Wir also das Feuer des Geistes. Hegen Wir die innige und tröstliche Freude der Verkündigung des Evangeliums, selbst wenn Wir unter Tränen säen sollten. Es sei für uns – wie für Johannes den Täufer, für Petrus und Paulus, für die anderen Apostel und die vielen, die sich in bewundernswerter Weise im Lauf der Kirchengeschichte für die Evangelisierung eingesetzt haben – ein innerer Antrieb, den niemand und nichts ersticken kann. Es sei die große Freude Unseres als Opfer dargebrachten Lebens. Die Welt von heute, die sowohl in Angst wie in Hoffnung auf der Suche ist, möge die Frohbotschaft nicht aus dem Munde trauriger und mutlos gemachter Verkünder hören, die keine Geduld haben und ängstlich sind, sondern von Dienern des Evangeliums, deren Leben voller Glut erstrahlt, die als erste die Freude Christi in sich aufgenommen haben und die entschlossen sind, ihr Leben einzusetzen, damit das Reich Gottes verkündet und die Kirche in das Herz der Welt eingepflanzt werde.

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Die gemeinsame Sendung des Sohnes und des Geistes

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Aus dem Glaubensbekenntnis des katholischen Katechismus, Zweiter Abschnitt, Artikel 8: “Ich glaube an den Heiligen Geist”. (Fortsetzung des Beitrags vom 12. Mai 2010)

§ 689 Der Geist des Sohnes1, den der Vater in unsere Herzen gesandt hat, ist wirklich Gott. Mit dem Vater und dem Sohn eines Wesens, läßt er sich weder im inneren Leben der Dreifaltigkeit noch als Gabe der Liebe für die Welt von ihnen trennen. Die Kirche betet die lebendigmachende, wesensgleiche und untrennbare heiligste Dreifaltigkeit an; ihr Glaube bekennt jedoch auch, dass sich die Personen voneinander unterscheiden. Wenn der Vater sein Wort sendet, dann sendet er stets auch seinen Hauch – es ist eine gemeinsame Sendung, in der der Sohn und der Heilige Geist sich voneinander unterscheiden, aber nicht voneinander trennen lassen. Christus erscheint, das sichtbare Bild des unsichtbaren Gottes, aber es ist der Heilige Geist, der ihn offenbart.

§ 690 Jesus ist der Christus, der „Gesalbte“, weil der Geist seine Salbung ist und alles, was von der Menschwerdung an geschieht, aus dieser Fülle fließt2. Und wenn am Ende Christus verherrlicht wird3, kann er denen, die an ihn glauben, vom Vater her den Geist senden: Der Sohn teilt ihnen seine Herrlichkeit mit4, das heißt, den Heiligen Geist, der ihn verherrlicht5. Die gemeinsame Sendung entfaltet sich von da an in denen, die der Vater im mystischen Leib seines Sohnes als seine Kinder angenommen hat. Der Geist der Sohnschaft hat die Sendung, diese mit Christus zu vereinen und in ihm leben zu lassen.

1vgl. Gal. 4,6; 2vgl. Joh 3,34; 3vgl. Joh 7,39; 4Joh 17,22, 5vgl. Joh 16,14

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Was die Freude am Herrn bewirkt – der Heilige Geist in England

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Ein Christ, der wirkliche Freude ausstrahlt, ist die beste Antwort auf atheistische Attacken gegen Glaube, Kirche und Papst. Dies zeigte sich unlängst beim Besuch Benedikt XVI. auf der britischen Insel. Diese Freude steckte offenbar auch die Medien zu einer ausgewogenen Berichterstattung an, die es normalerweise mit der katholischen Kirche nicht gut meinen. Im Vorfeld des Besuches hatte es ein Trommelfeuer von Angriffen sowohl in Zeitungen als auch in Rundfunk und Fernsehen gegeben. Man fragte sich, ob Papst Benedikt angesichts dessen noch bei den Menschen „ankommt“, besonders bei den jüngeren. Benedikt dagegen war optimistisch: Nach der in Großbritannien herrschenden antikatholischen Stimmung befragt, sagte er: „Ich reise guten Mutes und mit Freude“ – Er sollte recht behalten! Vielleicht hatte Benedikt auch Psalm 37,4 im Sinn: Freu dich innig am Herrn! Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt!

Erzbischof Robert Zollitsch sprach in seiner Predigt am 21. September 2010* über die Berufung des Zöllners und späteren Evangelisten Matthäus. Bei diesem löste die Begegnung mit Jesus dem Christus eine solche Veränderung aus, dass er seine Freude nicht für sich behalten konnte. Er lud sofort alle seine bisherigen Kollegen (Zöllner) und Freunde zu sich ein. Er machte sie mit Jesus bekannt, er wollte sie zu ihm führen. Sie sollten die gleiche Erfahrung machen, die ihm geschenkt wurde.“

Zollitsch fragt dann: „Sind wir, meine Schwestern und Brüder, nicht immer wieder in Gefahr, uns mit unserem Glauben und unserer persönlichen Gotteserfahrung in die eigenen vier Wände zurückzuziehen? Und dies erst recht, wenn wir uns angegriffen und angefeindet fühlen? ….Das Evangelium drängt uns in die Weite, in die Öffentlichkeit. Es will sich gleich einer Kettenreaktion ausbreiten –von Mensch zu Mensch. Es lädt uns ein, von unserem Glauben und unserem Weg mit Gott zu erzählen, unseren Glauben mit unserem Bruder, mit unserer Schwester zu teilen. Warum laden wir nicht andere ein, um sie zu Jesus, zur Begegnung mit ihm zu führen? Das ist ein entscheidender Teil dessen, was Neuanfang und Neuaufbruch bedeuten. Dass Glauben und Freude am Glauben anstecken, haben unsere Ministranten/innen in diesem Sommer bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom erlebt…“

*Während des Eröffnungsgottesdienstes anlässlich der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda.

Die Antwort auf das Problem des Zurückziehens der Gläubigen ist, dass eine solche Erfahrung  wie die des Matthäus entweder noch fehlt, oder aber abgestorben ist. – Es ist der Heilige Geist, der den Glauben erneuert, der zu einer wirklichen Begegnung führt. Ihn täglich anzurufen und zu bitten, ist das Brot, das wir brauchen. Glauben, dass er uns umgibt, dass er wirklich anwesend ist. Dies ist der Anfang zu einer unfaßlichen, überfließenden Freude. „Du zeigst mir den Pfad zum Leben, vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit“ (aus Psalm 16). – HJE

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Die Pfeile des Bösen abwehren

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Der Apostel Paulus ruft dazu auf, die Waffenrüstung Gottes anzulegen, um den Ränken des Teufels standhalten zu können. Denn unser Kampf geht nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen die Mächte und Gewalten, gegen die Herrscher dieser Weltzeit.

Wer gehört zu den aktuellen Herrschern dieser Weltzeit? Dazu zählen die Feinde Gottes, die auch Feinde der Kirche und des Vertreters Christi auf der Erde sind. Sie gehören zu den Jüngern Luzifers, den Urverführer, den Vater der Lüge. Sie wirken zum Beispiel durch Massenmedien, die Tatbestände so verdrehen, dass die anvisierten „Zielgruppen“ oder „Zielpersonen“ verunglimpft und unglaubwürdig gemacht werden.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist das „Aufschäumen“ von Zeitungen wie die New York Times und weiteren Medien im anglo-amerikanischen Bereich anlässlich der Veröffentlichung neuer kirchenrechtlicher Bestimmungen zur Behandlung von „Schwerwiegenden Straftaten“. Diese Norma de gravioribus delictis (im Folgenden „Norma“ genannt) behandelt Strafttaten gegen Glaube und Sakramente, sowie Mißbrauchsfälle. Dabei wurden die Bestimmungen zur Ahndung der Mißbrauchsfälle verschärft.

Der Artikel 5 der Norma regelt die Behandlung der versuchten Weihe einer Frau. Frauenweihe war bekanntlich noch nie erlaubt und ist bereits im kanonischen Recht (can. 1378) behandelt. Es heißt jetzt im Abschnitt 1: „Unbeschadet der Vorschrift des kanonischen Rechts zieht sich jeder, der einer Frau die heilige Weihe zu spenden, wie auch der Frau, welche die heilige Weihe zu empfangen versucht, die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Strafe zu…“

Was die Zeitungen zum Angriff auf Papst Benedikt beflügelt hat, ist die Bezeichnung der noch nie erlaubten Frauenweihe als „schwerwiegende Straftat“ in dieser Norma. Papst Benedikt wurde in der Weise zitiert, als ob er die Weihe von Frauen für gleich schlimm hielte wie sexuellen Mißbrauch an Minderjährigen.

Eine solche Gegenüberstellung ist diabolisch, heuchlerisch. Das eine Vergehen hat mit dem anderen nur insoweit zu tun, als dass beide Grenzüberschreitungen sind, Straftaten, für deren Ahndung Bestimmungen festgelegt wurden.

Was die Zeitungsartikelschreiber übersehen (oder ignorieren) ist, dass die Ordination von Pfarrern/Pfarrerinnen, wie sie im protestantischen Bereich üblich ist, nach katholischem Verständnis und Recht keine Weihe ist. Im katholischen Katechismus heißt es in den Abschnitten 1581 und 1582 zum Weihesakrament: „Durch die besondere Gnade des Heiligen Geistes gleicht dieses Sakrament den Empfänger Christus an, damit er als Werkzeug seiner Kirche diene. Die Weihe ermächtigt ihn, als Vertreter Christi, des Hauptes, in dessen dreifacher Funktion als Priester, Prophet und König zu handeln. Wie bei der Taufe und bei der Firmung wird diese Teilhabe am Amt für allemal gewährt. Auch das Weihesakrament verleiht ein unauslöschliches geistliches Zeichen und kann weder wiederholt noch auf Zeit gespendet werden.“

Zu ergänzen ist hier noch die Tatsache, dass das Weihesakrament (Diakon, Priester, Bischof) in der apostolischen Sukzession steht: Jesus hat zwar Jüngerinnen gehabt, aber keine weiblichen Apostel. Die Nachfolger der Apostel (Bischöfe, Priester, Diakone) waren und sind ausschließlich männlich, auch in den orthodoxen Kirchen. Diese Ordnung, die auf den Herrn der Kirche, Jesus Christus ausgerichtet ist, kann der Papst nicht ändern. Obwohl dies eigentlich bekannt ist, versucht man, den Papst als frauenfeindlich darzustellen, in diesem Fall sogar, ihn „unmöglich“ zu machen.

Dies hatte auch gleich „durchschlagende“ Wirkung zum Beispiel bei einer im Ausland befindlichen Gruppe, die nur von entsprechenden Schlagzeilen der englischsprachigen Boulevardpresse hörte. Man traute sogleich dem Papst eine solche Äußerung (siehe oben) zu. Auf den Hinweis, doch erst einmal den genauen Sachverhalt zu erforschen, kam die Antwort, dass es dann doch wieder auf „Übersetzungsfehler“ und „Mißverständnis“ geschoben werde.

Nun zur Waffenrüstung Gottes, die wir zur Abwehr des Feindes benötigen: „So tretet denn an: eure Hüften umgürtet mit der Wahrheit…“ Das heißt für uns auch, die Wahrheit zu kennen und nicht jedem Zeitungsbericht zu glauben. Der heilige Geist ist es, der in alle Wahrheit einführt und die Lüge aufdeckt.

Weiter schreibt der Apostel: „…die Füße beschuht mit der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. Zu alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen löschen könnt. Nehmt auch den Helm des Heiles und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. (aus Epheserbrief Kapitel 6). – Heinz Josef Ernst

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Benedikt in Fatima: „Ein neues Pfingsten“

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Durch ihre ganze Geschichte hindurch und auch heute braucht die Kirche die Kraft des Heiligen Geistes. Das hat Papst Benedikt XVI. an diesem Sonntag bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz unterstrichen. Sonst wäre sie wie ein Segel ohne Wind. Er rief die Christen zur Rückbesinnung auf die bleibende Botschaft des Pfingstfestes auf. Pfingsten sei nicht ein einmaliges historisches Ereignis, sondern müsse sich ständig in der Kirche wiederholen. Die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die in Jerusalem versammelten Apostel sei die eigentliche „Taufe“ für die Kirche gewesen, so der Papst. Nicht nur im Abendmahlssaal von Jerusalem, sondern immer wieder in der Geschichte habe es Pfingstereignisse gegeben, so der Papst weiter. Dazu gehörten die großen Konzilien, einschließlich des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65). Dazu zählten auch kirchliche Großereignisse wie die großen Jugendtreffen sowie liturgische Feiern in den Pfarrgemeinden. Aber auch seine jüngste Wallfahrt nach Fatima, Mitte Mai, wo sich eine gewaltige Menschenmenge vor dem Marienheiligtum einmütig zur Messe versammelt hatte, sein ein „neues Pfingsten“ gewesen.  Quelle: Radio Vatikan

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Der Weg zum wahren Frieden

Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 8. November 2019, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Das Erbarmen unseres Herrn

„24 Stunden für den Herrn“

Heute mehr Märtyrer als in den ersten Jahrhunderten

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Komm Schöpfer Geist

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