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Category Archives: Bibel

Wahrhaft gegenwärtig

Islam: Info für Christen

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

Jesus: höchster Name!

Ökumene

Ein neues Pfingsten?

Kommt eine Erweckung?

„Denn er bietet seine Engel für dich auf…

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…dich zu bewahren auf allen deinen Wegen. Auf den Händen tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“ Psalm 91,11-12

In Saudi-Arabien sind Auspeitschungen normal. Die schlimmsten Hiebe sind jene auf die Fußsohlen. Nach den Peitschenhieben zwingen sie die Opfer, aufrecht zu stehen, doch wegen der Schmerzen an den Füßen ist das unmöglich. Als Bruder Wally diese Folterung zu erdulden hatte, war der Schmerz unerträglich. Er sagte: „Ich tat mir selbst so Leid, dass ich die Männer der Religionspolizei bat, nicht aufstehen zu müssen. Ich kniete vor ihnen, weil ich nicht aufstehen konnte.“ Doch die Polizisten zwangen ihn, obwohl es unmöglich war.

Bruder Wally: „Plötzlich kam mir Psalm 91, die Verse 11 und 12 in den Sinn, einfach so, inmitten dieser Schmerzen. Es war der Heilige Geist, der mich daran erinnerte, dass er seine Engel aufbietet, die dich auf Händen tragen. Und genau das tat der Herr für mich. Ich war fähig aufzustehen, Hände und Füße in Ketten – doch spürte ich keinen Schmerz mehr. Die Religionspolizisten waren verblüfft. Wie war es möglich, dass jemand, der gerade noch auf den Knien darum flehte, liegen bleiben zu dürfen, so plötzlich gerade dastand? Engel haben mich auf ihren Händen getragen. Wir konnten sie nicht sehen, doch spürte ich, dass sie da waren. Sie trugen mich.“

„Gepriesen sei der Herr Tag für Tag! Er trägt für uns Last, Gott ist unsere Rettung“ (Psalm 68,20)

Entnommen aus: „Mit Jesus im Feuerofen“ – 366 Andachten verfolgter Christen – © Open Doors

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Jesus: „Glaubt an Gott und glaubt an mich!“

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„Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ – Eine aktuelle Betrachtung nach Johannes 14,1-11 und 5,19-24

Es sind Abschiedsworte des Herrn an seine Jünger. Die Ankündigung des Verrats des Judas, des Weggangs Jesu, der Verleugnung des Petrus, hat die Seinen verwirrt. Jesus will sie im Glauben stärken.

„Euer Herz erschrecke nicht“ – auch ein aktueller Zuruf an uns heute. Nicht erst der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin erschüttert uns alle. Ich zitiere aus der Predigt von Pfarrer Dr. Gottfried Martens am 21.12.16: „Wir sind erschrocken, erschüttert, von allen möglichen Emotionen hin- und hergeschüttelt – sodass wir drauf und dran sind, den Grund zu verlieren, auf dem wir in unserem Leben stehen. Ja, da haben wir sie so nötig, die mahnende und tröstende Stimme unseres Herrn: „Euer Herz erschrecke nicht!“ Lasst euch doch nicht durch solche Ereignisse durcheinanderbringen. Erwartet ihr von dieser Welt etwas anderes? Glaubt ihr allen Ernstes, diese Welt werde sich irgendwann gleichsam von selbst in ein Paradies verwandeln? Nein, das wird sie nicht. In dieser Welt wird immer die Sünde herrschen, die Abwendung von Gott. Solange er, Christus, nicht wiedergekommen sein wird, wird sich daran nichts ändern, wird sich auch eine Religion, in deren Heiligen Buch zur Tötung der Ungläubigen aufgerufen wird, nicht einfach zu einer Friedensbotschaft verändern. „Euer Herz erschrecke nicht!“ Ja, es ist verständlich, wenn in diesen Tagen auf Facebook alle möglichen Wünsche geäußert werden – Wünsche nach einer Welt ohne Krieg und Hass und Terror. Diese Sehnsucht trage auch ich in mir. Doch das soll uns nicht den Blick darauf trüben, was uns bis zur Wiederkunft unseres Herrn in dieser Welt erwartet: Kriege und Feindschaft und nicht zuletzt auch Verfolgung derer, die sich zu Jesus Christus als ihrem Herrn bekennen.

Was für ein Gegenmittel gegen unser Erschrecken, gegen unsere Furcht und Angst präsentiert uns Christus hier? „Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Nein, „glaubt an Gott“ allein reicht eben nicht. An Gott zu glauben behaupten auch die, die Lastwagen in Menschenmengen lenken und Priestern die Kehle durchschneiden. Damit der Glaube an Gott nicht zu einem Glauben an eine Fratze verkommt, ist der Nachsatz genauso bedeutsam: „Glaubt an mich!“ Glaube an Gott erweist sich nur da als tragfähig, als tröstend und stärkend, wenn er zugleich Glaube an Jesus Christus ist, an ihn, in dem Gott selbst sich uns Menschen endgültig zu erkennen gegeben hat als der, der er in Wirklichkeit ist. Gewiss, auch dieser Glaube an Christus ist im Verlaufe der Geschichte immer wieder missbraucht worden – vergessen wir es nicht! Aber er findet sein Korrektiv eben immer wieder im Wort Jesu selbst, das ganz anders ist als unsere menschlichen Vorstellungen und Wünsche.“

„Glaubt an mich! Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater kennen. Jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen … glaubt mir, dass ich im Vater bin, und der Vater in mir!“

Johannes 5,19-24: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet.

Denn wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Es ist offensichtlich, dass Vater und Sohn nicht zu trennen sind. Nichts kann und darf die Aussage unseres Herrn, eins mit dem Vater zu sein, relativieren, auch und gerade im Gespräch mit Muslimen. Jesus ist eben nicht nur Prophet; er ist der einzige Weg zu Gott. Es gibt keinen anderen Weg – nicht durch Mohammed und auch nicht durch Abraham.

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„Wer aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“

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Der Titel dieses Beitrags ist ein Zitat aus dem Johannes-Evangelium (18,37). Jesus antwortete dem Pilatus auf die Frage, also, bist du doch ein König?: „Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“

An anderer Stelle im Johannes-Evangelium heißt es (10,22-30): Da umringten ihn die Juden und sagten zu ihm: „Wie lange noch hältst du uns in Spannung? Wenn du der Messias bist, so sage es uns offen“. Jesus antwortete ihnen: „Ich habe es euch schon gesagt. Aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters tue, die legen Zeugnis über mich ab. Aber ihr glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. Meine Schafe hören auf meine Stimme und ich kenne sie; sie folgen mir und ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand entreißen. Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters entreißen. ich und der Vater sind eins.“

Was folgt daraus, auch im Hinblick auf die Lehre bestimmter Religionen?

  • Es gibt nur eine Wahrheit
  • Wer aus Gott (dem Vater) ist, hört auf die Stimme seines Sohnes Jesus Christus
  • Dies heißt im Umkehrschluss: Wer nicht auf den Sohn hört, weil er nicht an ihn glaubt, der ist auch nicht aus Gott (dem Vater).
  • Gott (der Vater) kann nicht vom Sohn getrennt gedacht werden: „ich und der Vater sind eins“
  • Wer den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. Im ersten Johannesbrief heißt es: „Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet („Verflucht sei, wer sagt, Christus sei Sohn Allahs“ (Sure 9,30)). Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. (1 Joh 2,22-23).

Wer außer dem, der vom Vater ausgegangen ist, kann den Seinen das ewige Leben geben?

Jesus Christus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, ist selbst unter Muslimen in mehreren arabischen Ländern und im Iran „aktiv“ – immer mehr von ihnen erscheint er in Träumen und Visionen. Ich empfehle dazu das Buch „Träume und Visionen – wie Muslime heute Jesus erfahren – 23 wahre Geschichten“, Brunnen-Verlag/Open Doors. Der Autor Tom Doyle arbeitete 20 Jahre als Pastor in den USA, bevor er für 11 Jahre in den Nahen Osten und nach Zentralasien ging. – HJE

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„Widersteht dem Teufel, so wird er von euch fliehen“

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Im Jakobusbrief heißt es im 4. Kapitel Vers 4: Wer ein Freund der Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes. Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst, ‘voll Eifersucht verlangt er nach dem Geist, den er in uns Wohnung nehmen ließ’? Darum sagt die Schrift: ‘Gott widersteht den Hoffärtigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.’ Unterwerft euch also Gott. Widersteht aber dem Teufel, so wird er von euch fliehen…’

Wie können wir aber dem Gegenspieler Gottes, der Vater der Lüge und Menschenmörder von Anfang an ist, entgegentreten? Wir selbst können ihn nicht besiegen, denn – wie der Apostel Paulus sagt – kämpfen wir hier nicht gegen Blut und Fleisch, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis. [Anmerkung: also gegen Satan und seine Genossen.]

Welchen Widerstand sollen wir also leisten, damit er flieht?

Es scheint vergeblich, den Teufel (symbolisch) zu steinigen, wie es die Muslime bei der Pilgerfahrt in Mekka tun. „Nach Steinigung schlägt der Teufel zurück“, so titulierte der Schwarzwälder Bote am 25. September den Bericht über die Massenpanik in Mekka, bei der 700 Menschen starben und 800 verletzt wurden. Auch wenn man diese Überschrift ebenfalls symbolisch betrachtet, so stimmt doch die Häufigkeit der Unglücke an gleicher Stelle nachdenklich.

Jesus der Christus konnte den Teufel in seiner göttlichen Vollmacht während seines Fastens in der Wüste in die Schranken verweisen: „Weiche Satan!“ – Jesus forderte später die Seinen auf: „Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt!“ Durch sein Opfer am Kreuz hat er die Macht des Satans gebrochen, sodass wir in seiner Kraft widerstehen können. Diese Kraft kommt uns im Gebet zu: „Lebt in ständigem Gebet und Flehen; betet alle Zeit im Geiste, und seid dafür wachsam in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen!“, so der Apostel. Und weiter: „So tretet denn an: eure Hüften umgürtet mit der Wahrheit, angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, die Füße beschuht mit der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. Zu alldem ergreift das Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen löschen könnt. Nehmt auch den Helm des Heiles und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes! (Eph 6,10-18)

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Kehre zurück zur ersten Liebe!

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Der Seher der Apokalypse des Johannes („Geheime Offenbarung“) erhält von Jesus den Auftrag: „Schreibe also auf, was du schautest und was ist und was hernach geschehen wird…“ (Apk 1,19). Daraus entstehen Briefe an die sieben Gemeinden in Kleinasien (heute: Türkei). Im Brief an die Gemeinde in Ephesus wird deutlich, das Jesus Christus seinen Gemeinden nahe ist und deren Verhalten genau kennt. Er spricht Lob und Tadel aus. Lob erhält die Gemeinde für ihr Ausharren in der Bedrängnis und für ihre Wachsamkeit gegenüber selbsternannten Aposteln, die als Lügner entlarvt wurden.

Getadelt wird sie, weil sie ihre „erste Liebe“ verlassen hat. Hiermit ist die ganz persönliche Liebesbeziehung zu Jesus gemeint. Jesus sagt ihr: „Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist. Kehr zurück zu deinen ersten Werken! Wenn du nicht umkehrst, werde ich kommen und deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken…“. Mehr in der Bibelarbeit vom 9.9.2013 >>>Download

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Wie in rechter Weise beten?

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Paulus schreibt an die Römer: „Ebenso nimmt sich der Geist unserer Schwachheit an. Wir wissen ja nicht, um was wir bitten sollen, wie es sich gehört. Da tritt der Geist selbst für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Der aber die Herzen erforscht, kennt das Trachten des Geistes, dass er nämlich nach Gottes Willen für die Heiligen eintritt.“

Was sind diese unaussprechlichen Seufzer? Es ist die Sprache des Heiligen Geistes in mir. Dieses Sprechen hat nichts mit ‚Trance‘ oder ähnlichen Zuständen zu tun. Norbert Baumert schreibt dazu: „Der Mensch ist gerade in diesem Moment geistig sehr wach und klar auf Gott ausgerichtet und erfährt gleichsam, wie der Heilige Geist ihn innerlich führt und hinwendet zu Gott (vgl. Römer 8,15) – auch und gerade, wenn er nicht versteht, was da aus seinem Munde kommt. Er ‚weiß‘ zumindest immer in seinem Herzen als der Quelle dieser Worte, welches deren Grundausrichtung ist, ob es Lob oder Klage, Ausdruck von Liebe oder Bitte ist.“ Es ist ein Akt der Demut, es zuzulassen, dass aus dem eigenen Munde unverständliche Worte oder Laute kommen. Dies soll nach Paulus nur im persönlichen Gebet oder Lobpreis geschehen; in einer Gebetsversammlung dagegen nur, wenn ein Ausleger dabei ist. Beides lenkt (koordiniert) dann der Heilige Geist.

Eine ganz konkrete Hilfe durch das Sprachengebet hat mir der Heilige Geist ist einer Notsituation geschenkt: Mein Kollege und ich sollten zum Rückflug von Pakistan nach Deutschland morgens um vier Uhr zum Flughafen abgeholt werden. Der Fahrer läutete am Stahltor – aber unsere Gastgeber schliefen fest* und zwei freilaufende Hunde vor dem Tor flößten uns zunächst Angst ein. Der Geist gab mir aber ein, mutig und zielstrebig auf beide zuzugehen. Dabei redete ich laut „in Sprachen“ auf sie ein und mir war so, als ob sie es verstanden hätten. Alles ging gut – wir hätten sonst das Flugzeug verpasst. *Wir übernachteten in einem klosterähnlichen Anwesen und wussten nicht, wen wir in welchem Zimmer hätten wecken können.  – HJE

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Der Demütige besiegt die ‚Welt‘

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Jesus, der demütig und gütig von Herzen ist, hat die Welt besiegt (vgl. Joh 16,33). Jesus war nicht von der Welt, sondern ist vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen. Nachdem er das Werk Gottes vollbracht hatte, verließ er die Welt wieder und ging heim zum Vater. Kurz vorher kündigte er den Seinen an, dass sie ihn in seiner schwersten Stunde allein lassen würden. Dabei sagte er: „Ich bin aber nicht allein, weil der Vater mit mir ist.“ Jesus war also in ständiger Verbindung mit seinem und unserem Vater. Dies setzte eine tiefe Demut und den Gehorsam voraus.

Jeder Glaubende ist zur Heiligkeit berufen, das heißt, er soll vollkommen sein, wie es auch unser himmlischer Vater ist (vgl. Mt 5,48). Unser Weg zur Vollkommenheit ist Jesus selbst: „Ich bin der Weg“, anwortete er dem Thomas auf dessen Frage, „wie können wir den Weg wissen?“ (Joh. 14,6). 

Um mit dem himmlischen Vater in ständigem Kontakt zu bleiben, müssen wir von Jesus lernen: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.“ (Mt 11,28-30).

  • 4Mo 12,3 Mose aber war ein sehr demütiger Mann, demütiger als alle Menschen auf der Erde.
  • Spr 29,23 Hochmut erniedrigt den Menschen, doch der Demütige kommt zu Ehren.
  • Sir 10,14Gott stürzt den Thron der Stolzen und setzt an ihre Stelle die Demütigen.
  • Sir 18,21 Demütige dich, ehe du zu Fall kommst; zur Zeit der Sünde lass Umkehr erkennen!

Was Mutter Teresa aus Kalkutta zur Demut sagt:
«Lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig»

Um heilig  zu werden, müssen wir demütig sein und beten. Jesus hat uns beten gelehrt und uns zudem gesagt, dass wir an seinem Beispiel lernen sollen, gütig und von Herzen demütig zu sein. Wir werden weder das eine noch das andere erreichen, wenn wir nicht wissen, was Stille ist. Demut und Gebet entstehen, wenn Ohren, Verstand und Zunge daran Gefallen gefunden haben, in der Nähe Gottes still zu sein; denn Gott spricht in der Stille des Herzens. Geben wir uns echte Mühe, von Jesus, dessen Herz gütig und demütig ist, zu lernen, was Heiligkeit ist. Die erste Aufgabe, vor die uns sein Herz stellt, besteht darin, unser Gewissen zu erforschen, das Übrige – lieben und dienen – kommt anschließend. Für eine derartige Gewissenserforschung sind wir nicht allein zuständig; sie ergibt sich aus einer Zusammenarbeit zwischen uns und Jesus. Es wäre Zeitverschwendung, das eigene Elend vergeblich zu betrachten; erheben wir vielmehr unsere Herzen zu Gott und erlauben wir seinem Licht, uns zu erleuchten.

Wenn du demütig bist, wird dir nichts schaden, weder Lob noch Zurückweisung; denn du weißt ja nun, was du bist. Wenn man dir Vorwürfe macht, lass dich nicht entmutigen; und wenn dich jemand für heilig erklärt, stelle dich nicht auf einen Sockel. Wenn du heilig bist, dann danke Gott; wenn du ein Sünder bist, dann lass es nicht dabei bleiben. Christus sagt dir, dass du dir hohe Ziele setzen sollst: nicht etwa zu sein wie Abraham oder David oder irgendein Heiliger, sondern zu sein, wie es auch unser himmlischer Vater ist (Mt 5,48). „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ (Joh 15,16).

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Lasst euch erretten, ihr Menschen!

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Denn ich bin Gott und sonst niemand. – So spricht der Schöpfer aller Dinge durch den Propheten Jesaja. – Zunehmend höre ich in Gesprächen, dass Menschen „die Natur“ als Gott ansehen. Kann die „Natur“ – von Gott geschaffen, also mit Anfang und Ende – den Menschen retten? Dass der Mensch der Rettung bedarf, ist weitgehend abhanden gekommen, auch deswegen, weil es nicht mehr prophetisch verkündet wird.

Wie aktuell Jesaja (45, 15-25) doch ist:

15 Wahrhaftig, du bist ein verborgener Gott. Israels Gott ist der Retter. 

16 Schmach und Schande kommt über sie alle, die Götzenschmiede geraten in Schande. 

17 Israel aber wird vom Herrn gerettet, wird für immer errettet. Über euch kommt keine Schande und Schmach mehr für immer und ewig. 

18 Denn so spricht der Herr, der den Himmel erschuf, er ist der Gott, der die Erde geformt und gemacht hat – er ist es, der sie erhält, er hat sie nicht als Wüste geschaffen, er hat sie zum Wohnen gemacht -: Ich bin der Herr und sonst niemand. 

19 Ich habe nicht im Verborgenen geredet, irgendwo in einem finsteren Land. Ich habe nicht zum Geschlecht Jakobs gesagt: Sucht mich im leeren Raum! Ich bin der Herr, der die Wahrheit spricht und der verkündet, was recht ist. 

20 Versammelt euch, kommt alle herbei, tretet herzu, die ihr aus den Völkern entkommen seid. Wer hölzerne Götzen umherträgt, hat keine Erkenntnis, wer einen Gott anbetet, der niemanden rettet. 

21 Macht es bekannt, bringt es vor, beratet euch untereinander: Wer hat das alles seit langem verkündet und längst im Voraus angesagt? War es nicht ich, der Herr? Es gibt keinen Gott außer mir; außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott. 

22 Wendet euch mir zu und lasst euch erretten, ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde; denn ich bin Gott und sonst niemand. 

23 Ich habe bei mir selbst geschworen und mein Mund hat die Wahrheit gesprochen, es ist ein unwiderrufliches Wort: Vor mir wird jedes Knie sich beugen und jede Zunge wird bei mir schwören: 

24 Nur beim Herrn – sagt man von mir – gibt es Rettung und Schutz. Beschämt kommen alle zu ihm, die sich ihm widersetzten. 

25 Alle Nachkommen Israels bekommen ihr Recht und erlangen Ruhm durch den Herrn.

Auf die heutige Zeit bezogen brauchen nur Begriffe wie „Götzenschmiede“ und „hölzerne Götzen“ aktualisiert werden. Moderne Götzen gibt es in Hülle und Fülle! – HJE

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„Abraham ist ja unser Vater!“

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Reicht es für eine Anstellung im Betrieb aus, wenn der Bewerber sich auf seine Herkunft, auf sein gutes Elternhaus beruft?

Reicht es (vor Gott) aus, wenn sich Angehörige der drei sogenannten monotheistischen Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam) auf den „Vater allen Glaubenden“, auf Abraham berufen? Genügt es, an einen Gott, an den Gott Abrahams zu glauben?

Bei der ersten Frage sind wir schnell geneigt zu sagen, dass es auf entsprechende Leistungsnachweise ankommt.

Auf die zweite Frage könnten1 wir sogleich mit dem Schreiber des Jakobus-Briefes antworten: „Der Glaube ohne Werke ist tot“ (Jakobus 2,17); dies entspräche auch der Bußpredigt Johannes des Täufers (vgl. Matthäus-Evangelium 3.1-12): „…als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen. Schon jetzt ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen…“.

Auch in einer Diskussion mit Jesus beziehen sich Juden auf Abraham als ihren Vater und Jesus antwortet ihnen: „…wenn ihr Kinder Abrahams wäret, würdet ihr die Werke Abrahams tun. Nun aber sucht ihr mich zu töten, der ich euch die Wahrheit verkündet habe, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters.“ Sie sagten zu ihm: „Wir sind nicht aus der Hurerei geboren, wir haben nur einen Vater, Gott!“ Jesus antwortete: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen…ihr habt den Teufel zum Vater, und wollt die Gelüste eures Vaters tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und hatte in der Wahrheit keinen Stand…weil er ein Lügner ist und der Vater der Lüge…“ (vgl. Johannes 8,39-44).

Oder denken wir an die Gewaltausübung radikaler Muslime. Kann deren Vater Abraham2 sein? Sie töten Muslime anderer islamischer Glaubenrichtungen, sie töten auch die Nachfolger Jesu, die Christen und verfolgen damit auch Jesus selbst (vgl. Apostelgeschichte 9,5-6)

In der Herrenhuter Losung von heute heißt es: „Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der Herr prüft die Herzen. (Sprüche 21,2)

Das Heil kann also nicht subjektiv entschieden werden. Auch ist kein Mensch Richter über andere. Es bedarf der Wahrheit, die objektiv ist und von „oben“ kommt. Jesus Christus ist die Wahrheit und der von Gott eingesetzte Richter der Lebenden und Toten. – H.J. Ernst

1Hierzu besteht ein gewisser Diskussionsbedarf, wenn wir an „Sola fide“ (allein der Glaube) und „Sola gratia“ (allein die Gnade) des Reformators Martin Luther denken. Er legte dabei besonders den Römerbrief des Apostels Paulus zugrunde (siehe Römer 5, die ‚Rechtfertigung auf Grund des Glaubens‘).

2Die islamische Version Abrahams weicht von der jüdisch-christlichen erheblich ab.

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Wer die Bibel nicht kennt, kennt Jesus Christus nicht

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Wer die Bibel nicht kennt, kennt Jesus Christus nicht. An diese Worte des heiligen Hieronymus hat Papst Benedikt XVI. bei einem kleinen Empfang für seine Mitarbeiter in der päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo am Mittwochabend erinnert. Er rief die Gläubigen bei der Gelegenheit zu einer regelmäßigen Bibellektüre auf.

„Alle Christen sind dazu aufgerufen, jeden Tag das Wort der Wahrheit freudig aufzunehmen, das der Herr uns mitgegeben hat. Es ist fundamental, dass jeder Christ im Kontakt und im persönlichen Zwiegespräch mit dem Wort Gottes lebt. Die Heilige Schrift soll nicht als Wort der Vergangenheit gelesen werden, sondern als lebendiges Wort, das sich an uns heute richtet und uns anspricht.“ (rv)

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Heute mehr Märtyrer als in den ersten Jahrhunderten

Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 29. März 2019, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Das Erbarmen unseres Herrn

Franziskus über Gericht, Teufel, Verdammnis

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Komm Schöpfer Geist

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