Home » Articles posted by Josefmaria

Author Archives: Josefmaria

Wahrhaft gegenwärtig

Islam: Info für Christen

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

Jesus: höchster Name!

Ökumene

Ein neues Pfingsten?

Kommt eine Erweckung?

„Denn er bietet seine Engel für dich auf…

…dich zu bewahren auf allen deinen Wegen. Auf den Händen tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“ Psalm 91,11-12

In Saudi-Arabien sind Auspeitschungen normal. Die schlimmsten Hiebe sind jene auf die Fußsohlen. Nach den Peitschenhieben zwingen sie die Opfer, aufrecht zu stehen, doch wegen der Schmerzen an den Füßen ist das unmöglich. Als Bruder Wally diese Folterung zu erdulden hatte, war der Schmerz unerträglich. Er sagte: „Ich tat mir selbst so Leid, dass ich die Männer der Religionspolizei bat, nicht aufstehen zu müssen. Ich kniete vor ihnen, weil ich nicht aufstehen konnte.“ Doch die Polizisten zwangen ihn, obwohl es unmöglich war.

Bruder Wally: „Plötzlich kam mir Psalm 91, die Verse 11 und 12 in den Sinn, einfach so, inmitten dieser Schmerzen. Es war der Heilige Geist, der mich daran erinnerte, dass er seine Engel aufbietet, die dich auf Händen tragen. Und genau das tat der Herr für mich. Ich war fähig aufzustehen, Hände und Füße in Ketten – doch spürte ich keinen Schmerz mehr. Die Religionspolizisten waren verblüfft. Wie war es möglich, dass jemand, der gerade noch auf den Knien darum flehte, liegen bleiben zu dürfen, so plötzlich gerade dastand? Engel haben mich auf ihren Händen getragen. Wir konnten sie nicht sehen, doch spürte ich, dass sie da waren. Sie trugen mich.“

„Gepriesen sei der Herr Tag für Tag! Er trägt für uns Last, Gott ist unsere Rettung“ (Psalm 68,20)

Entnommen aus: „Mit Jesus im Feuerofen“ – 366 Andachten verfolgter Christen – © Open Doors

Share

Buchvorstellung: „Die Benedikt-Option“

Rolf Dreher: „Die Benedikt-Option – eine Strategie für Christen in einer nachchristlichen Gesellschaft“ – Auszug aus der Buchvorstellung von Christof Gaspari in „Vision 2000“ 4/2018.

„Mitten im materiellen Wohlstand stecken wir im Westen in einer tief reichenden geistigen Krise. Schwerwiegende Übel wie das Töten ungeborener Kinder, die Propagierung sexueller Freizügigkeit jeglicher Art, der Konsum von abartigster Pornografie, das Töten alter Menschen … werden gutgeheißen, beworben und massenhaft praktiziert. Der emeritierte Papst Benedikt meinte, die jetzige Krise sei die schwerwiegendste seit dem Untergang des Römischen Reiches.

Denn auch die Kirche bleibt nicht vom Zeitgeist verschont. Was manche Hirten und Laien in verantwortlicher Position zum Besten geben, ist erstaunlich. Frauen aus der Führungsetage katholischer Frauenverbände bezeichnen „Gender“ als ihr wichtigstes Anliegen. Oder: Als kürzlich der bayerische Ministerpräsident entschied, Kreuze in öffentlichen Einrichtungen aufhängen zu lassen, erntete er Kritik – von bischöflicher Seite! Oder: Immer wieder äußern Bischöfe Verständnis für die Schwulen-Bewegung, lassen deren Vertreter bei kirchlichen Veranstaltungen zu Wort kommen, senden Grußbotschaften zu deren Veranstaltungen, ja besuchen diese sogar.

Wer als Christ die biblisch fundierten Lehren zu Ehe, Familie, Sexualität vertritt, wird zunehmend als schwer erträglicher Fundamentalist angesehen. Unter Christen findet vielfach – mit Verzögerung – ein erschreckender Anpassungsprozess statt.

Damit müsse Schluss sein: „Wir werden Kirche sein müssen, ohne Kompromisse, koste es, was es wolle,“ erklärt Rod Dreher in seinem Buch.

….Es sei an der Zeit zu erkennen, dass wir hier im Westen mittlerweile in einem feindseligen geistigen Umfeld leben. Das äußere sich zwar nicht in einer offenkundigen Verfolgung, aber in einer immer konsequenteren Umpolung der geistigen Werte durch Politik, Medien, Schule – und in Bemühungen, Kritik daran zu unterbinden…Als Christen müssten wir geistig aus diesem Babylon ausziehen, wie der heilige Benedikt dies mit seiner Ordensgründung im untergehenden Römischen Reich getan hat – so lautet Drehers Appell…

Was Dreher mit der Benedikt-Option will: „…nicht siebenhundert Jahre Geschichte ungeschehen zu machen, als ob dies möglich wäre. Wir versuchen auch nicht, die Welt zu retten, sondern lediglich, eine christliche Lebensweise aufzubauen, die als Insel der Heiligkeit und Beständigkeit inmitten des Hochwassers der liquiden Moderne steht. Wir streben nicht danach, den Himmel auf Erden zu erschaffen; wir suchen lediglich nach einem Weg, stark im Glauben zu sein in einer Zeit großer Prüfungen.“

Wie man das macht? Bei sich und seiner unmittelbaren Umgebung anfangen und einiges vom Heiligen Benedikt abschauen: Ordnung ins Leben bringen, feste Gebetszeiten einbauen (für die ganze Familie!), die Heilige Schrift lesen, Askese praktizieren, Beständigkeit üben mitten in dieser Welt, die Mobilität und Flexibilität predigt…Das alles dürfe kein Selbstzweck sein. Es sei wichtig, Gemeinschaft zu pflegen und Gastfreundschaft zu üben. Es gehe darum, dem Ruf Gottes zu folgen, Christus ähnlich zu werden. Und dann eine wichtige Klarstellung: „Wie auch immer die Umstände sein mögen, ein Christ kann nicht in Treue leben, wenn Gott nur einen Teil seines Lebens ausmacht, ausgeklammert vom übrigen Leben. Letztendlich steht entweder Christus im Mittelpunkt unseres Lebens oder das Selbst und die Götzen, die es sich errichtet. Einen Kompromiss dazwischen gibt es nicht.“ ….

Zu beziehen bei: Fe-Medienverlag, Hauptstraße 22, D-88353 Kisslegg, www.fe-medien.de, info@fe-medien.de; 400 Seiten, gebunden, 19,95 €.

Share

Für Muslime im Ramadan beten!

Die Deutsche Evangelische Allianz (Bad Blankenburg) ermutigt Christen, sich an der Aktion „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ zu beteiligen. Der Gebetsmonat des evangelischen Dachverbandes findet parallel zum islamischen Fastenmonat Ramadan vom 16. Mai bis 14. Juni statt. In diesen 30 Tagen verzichtet ein Großteil der 1,6 Milliarden Muslime weltweit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex. Man wolle zum Gebet ermutigen und gleichzeitig ein vertieftes Verständnis für Muslime, ihre Religion und Kultur vermitteln, heißt es im Begleitheft zu der Gebetsaktion >>>www.30tagegebet.de

(entnommen aus ideaSpektrum 20.2018)

Share

Veni, creator Spiritus – Komm, schöpferischer Geist!

Komm, schöpferischer Geist, besuche die Seelen der Deinen,
erfülle mit himmlischer Gnade die Herzen, die du geschaffen hast.

Der du Tröster genannt wirst, Gabe des höchsten Gottes,
lebendige Quelle, Feuer, Liebe, geistliche Salbung.

Du bist siebenfach an Gabe, der Finger der rechten Hand Gottes,
dich hat der Vater feierlich verheißen, du gibst dem Mund das rechte Wort.

Entzünde Licht in unseren Sinnen, gieß Liebe in unsere Herzen,
stärke unsere schwachen Leiber mit Deiner Kraft!

Vertreibe den Bösen weit weg und gib sogleich Frieden,
damit wir deiner Leitung folgen und allen Schaden meiden.

Gib, dass wir durch dich um den Vater wissen, den Sohn erkennen
und an dich, beider Geist, allzeit glauben. Amen.

Quelle: Gebetsschatz der ungeteilten Christenheit. Verfasser: Hrabanus Maurus, 8. bis 9. Jahrhundert; Entnommen aus: Adolf Adam, Te Deum laudamus. Große Gebete der Kirche. Herder, Freiburg 1987

Share

Heilige Eucharistie: Es ist der Herr!

Wir dürfen die große Zahl der Christen nicht vergessen, die in der ganzen Welt, in der 2000-jährigen Geschichte, bis zum Tod widerstanden haben, um die Eucharistie zu verteidigen und auch nicht jene, die noch heute ihr Leben riskieren, um an der Sonntagsmesse teilzunehmen.

Im Jahr 304 wurde während der Verfolgung unter Diokletian eine Gruppe von Christen aus Nordafrika überrascht, als sie die Messe in einem Haus feierten; sie wurden verhaftet. Der römische Prokonsul fragte sie beim Verhör, warum sie es getan hätten, obwohl sie wüssten, dass es absolut verboten sei. Und sie antworteten: ,,Ohne den Sonntag können wir nicht leben.“ Das bedeutete: Wenn wir nicht die Eucharistie feiern können, können wir nicht leben, würde unser christliches Leben sterben. Denn Jesus hat zu seinen Jüngern gesagt: ,,Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihrdas Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.“

Jene Christen aus Nordafrika wurden getötet, weil sie die Eucharistie feierten. Sie haben das Zeugnis hinterlassen, dass man für die Eucharistie auf das irdische Leben verzichten kann, weil sie uns das ewige Leben schenkt, indem sie uns teilhaben lässt am Sieg Christi über den Tod. Ein Zeugnis, das an uns alle appelliert und eine Antwort darauf verlangt, was es für einen jeden von uns bedeutet, am Messopfer teilzunehmen und zum Tisch des Herrn zu gehen.

Sind wir auf der Suche nach jener „sprudelnden Quelle“, deren Wasser ewiges Leben schenkt? Und die unser Leben zu einem geistlichen Opfer des Lobpreises und des Dankes macht und uns zu einem Leib mit Christus? Das ist der tiefere Sinn der heiligen Eucharistie, die „Danksagung“ bedeutet: Danksagung gegenüber Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, die uns einbindet und uns in seine Liebesgemeinschaft verwandelt. (…)

Die Eucharistie ist ein wunderbares Ereignis, in dem Jesus Christus, unser Leben, gegenwärtig wird. An der Messe teilzunehmen bedeutet, „das Leiden und den heilbringenden Tod des Herrn noch einmal zu erleben. Es ist eine Theophanie: Der Herr wird gegenwärtig auf dem Altar, um den Vater dargebracht zu werden für das Heil der Welt“ (Franziskus am 10.02.2014 im Gästehaus Santa Maria)

Share

Franziskus: Beten für die Verfolgten

Share

Weihnachten 2017 mit Therese beten

Jahresbrief 2017 des Gebetsapostolats im Theresienwerk e.V.

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,
die violette Farbe in der Liturgie im Advent weist uns hin auf die Not und das Leid in der Welt, auf Sünde und Unfrieden. Die weiße Farbe von Weihnachten will uns die Freude und den Frieden der Erlösung vermitteln. Wir Christen brauchen nicht die Augen zu verschließen vor dem Unrecht und den Missständen in der Welt. Wir setzen unsere Hoffnung auf Christus, der kommt und die Welt heilt. Wir können seiner Herrschaft zum Durchbruch verhelfen durch Taten der Liebe und durch unser Gebet. Was dunkel ist, muss nicht so bleiben.
Die hl. Therese ist ein Beispiel des Gebets und der Hoffnung. Sie hat die Welt verändert und auch uns besser gemacht. „Beten“ war für sie gleich „Lieben.“ Gott ist Liebe, und wir können ihm auf der Wellenlänge der Liebe am besten begegnen. Dadurch wird uns das Gebet nicht zur Last, sondern zu einer Quelle der Freude.
Zur Liebe gehört auch die Nächstenliebe. Wer eine Feindschaft hat zu einem Mitmenschen, wird auch bei Gott auf verschlossene Türen stoßen. Wir sollen zu ihm kommen mit einem Herzen ohne Bitterkeit und Rachsucht, sollen verzeihen können. Christus ist auch in unseren Mitmenschen auf dem Grunde ihrer Seele gegenwärtig. Wenn unser ganzes Leben auf Gott ausgerichtet ist, wird das Gebet zu einem Höhepunkt unserer Gottesbeziehung.
Wissenschaftler in den USA haben Forschungen darüber angestellt, warum so viele Ehen heute geschieden werden. Ihre Antwort lautet, dass in den meisten Fällen die Ehepartner keine Zeit mehr füreinander hatten und dadurch ihre Beziehung abgekühlt ist. Sie kamen zu dem Ergebnis: Wenn zwei Menschen an einem Tag nicht eine halbe Stunde Zeit füreinander haben, wird die Ehe mit der Zeit in die Brüche gehen. Diese Erfahrung können wir auch auf unsere Beziehung zu Gott anwenden: Wir sollten uns jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen, um mit ihm zu reden oder bei ihm zu sein. Jeder Tag hat 48 halbe Stunden, eine davon sollten wir ihm schenken.
Die heilige Therese hatte neben dem Lob- und Dankgebet auch besondere Anliegen, die sie ihrem Herrn oder dem himmlischen Vater vortrug. An vorderster Stelle stand das Gebet für die Bekehrung der schuldig gewordenen Menschen, damit sie nicht auf ewig verloren gehen. Mit der Bekehrung des Mörders Pranzini hatte sie schon als 14-Jährige eine prägende Erfahrung gemacht. Dann folgte das Gebet für die Priester und den Heiligen Vater in Rom, dessen Anliegen die ganze Welt umfassen. Sie betete auch für die Missionare und opferte ihre Leiden für sie auf. Auch ihre Novizinnen und die Anliegen, die dem Kloster übergeben wurden, gehörten zu ihrem Herzensgebet.
Jedes christliche Beten hat sein Urbild in unserem Herrn Jesus Christus. Er betete für Hungernde und erwirkte das Wunder der Brotvermehrung, er betete für Kranke und Behinderte und heilte sie, er betete für den verstorbenen Lazarus und weckte ihn zu neuem Leben auf. Er pries Gott und lobte ihn als den Herrn des Himmels und der Erde, er stand frühmorgens auf, um in der Einsamkeit zu beten. Am Ölberg rang er mit seinem Vater und endete sein Leben am Kreuz mit einem Gebet. Das Gebet Jesu reicht hinein in die Heiligste Dreifaltigkeit, wo seit Ewigkeit ein Austausch stattfindet zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist. Dieser Dialog der Liebe, in den wir seit unserer Taufe hineingenommen sind, hört nie auf.
Wir Menschen sind als Ebenbilder Gottes erschaffen und dadurch fähig, mit ihm in Beziehung zu treten. So gehört das Gebet zum Wesen des Christen und führt uns in höchste Höhen. Nie ist der Mensch größer als im Gebet. – Autor: Anton Schmid, Leiter des Theresienwerks und des Gebetsapostolats – HJE

Share

„Betet und wacht“ – Gedanken zu Lukas 21,34-36

<Betet und wacht>, ist ein Gebot Jesu, der will, dass das Gebet mit der Wachsamkeit vereint sei, damit du immer wachend mit Liebe betest. – Don Pierino Galeone, Gründer der Gemeinschaft Servi della Sofferenza (Diener des Leidens).
Jesus in Lk 21: Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, so wie man in eine Falle gerät; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.

Jesus nennt hier Rausch, Trunkenheit und die Sorgen des Alltags in einem Atemzug als Faktoren, die uns zum Verhängnis werden können. Der Heilige Paulus drückt das im Epheser-Brief so aus:

  • Achtet also sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht wie Toren, sondern wie Kluge!
  • Nutzt die Zeit, denn die Tage sind böse.
  • Darum seid nicht unverständig, sondern begreift, was der Wille des Herrn ist!
  • Berauscht euch nicht mit Wein – das macht zügellos – , sondern lasst euch vom Geist erfüllen!
  • Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder erklingen, singt und jubelt aus vollem Herzen dem Herrn!
  • Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus!

<Friede ist allweg in Gott – denn Gott ist der Friede>. – Bruder Klaus

LK 19,41-44: Als Jesus Jerusalem näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was Frieden bringt. Jetzt aber ist es vor deinen Augen verborgen. Denn es werden Tage über dich kommen, in denen deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich einschließen und von allen Seiten bedrängen. Sie werden dich und deine Kinder zerschmettern und keinen Stein in dir auf dem andern lassen, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.

Ja, wenn doch jeder Mensch erkennen würde, was seinem ewigen Heil dient, was ihm schon jetzt den inneren Frieden bringt. Beten wir für alle, die Gefahr laufen, ihre Heimsuchung durch Unglauben, Rausch und Alltagssorgen zu verpassen. – HJE

Share

„Ich habe jeden Tag die Nähe Jesu gespürt…“

…und in meinem Herzen gefühlt, dass ich nicht allein war“. Dies bekannte Pater Thomas Uzhunnalil, ein im Jemen tätiger indischer Ordenspriester nach seiner Freilassung aus der Hand einer islamistischen Terrorgruppe im September 2017.

Am diesjährigen weltweiten Gebetstag für die Verfolgte Kirche stehen die Christen im Jemen und in Eritrea im Blickpunkt, das sind zwei der Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden.

Im Jemen herrscht seit über zwei Jahren Krieg zwischen schiitischen Rebellen und Regierungstruppen; auch Saudi-Arabien und andere Staaten sind in den Konflikt verwickelt. Durch das Chaos des Krieges können islamisch-extremistische Gruppen fast ungehindert agieren. Nahezu alle ausländischen Christen haben das Land inzwischen verlassen. Die wenigen einheimischen Christen muslimischer Herkunft werden stark verfolgt und müssen ihren Glauben im Verborgenen leben. Die Verfolgung geht häufig von der eigenen Familie aus, aber auch von islamistischen Gruppierungen. Dennoch kommen inmitten von Krieg und Ungewissheit Muslime zum Glauben an Jesus und die Untergrundgemeinde wächst. Diese Christen leben in großer Gefahr und leiden außerdem unter den katastrophalen Zuständen im Land. Sie brauchen unsere Unterstützung, besonders im Gebet.

Was Appelle und Gebete für die Verfolgten bewirken können, zeigt sich am Beispiel von Pater Thomas Uzhunnalil, ein im Jemen tätiger indischer Ordenspriester. Er war Anfang März 2016 bei einem Überfall eines islamistischen Kommandos auf das von Mutter-Teresa-Schwestern geführte Altersheim in der Hafenstadt Aden verschleppt worden, mit der Ankündigung, ihn am Karfreitag zu kreuzigen. Die Angreifer ermordeten einen Wachmann, elf Mitarbeiter und vier „Schwestern der Nächstenliebe“.

Pater Thomas wurde nach seiner Freilassung im September von Papst Franziskus empfangen und gesegnet. Im Juli und Dezember 2016 waren Videos im Internet aufgetaucht, in denen der Pater von der langen Gefangenschaft gezeichnet war. Er flehte darin die indische Regierung an, sich ernsthaft für ihn einzusetzen. – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die evangelische Nachrichtenagentur idea hatten ihn zum >>>>“Gefangenen des Monats Februar 2017″ bestimmt. Darauf hin gingen zahlreiche Appellbriefe an die politisch Verantwortlichen des Jemen und Indiens. Viele haben für ihn gebetet.

Seine Familie dankte nach der Freilassung ausdrücklich allen Betern und Unterstützern.

Share

‚Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang…‘

…sei gelobt der Name des Herrn! Nach Psalm 113,1-7 

Hymnus auf Gottes Herrlichkeit und Erbarmen.

Lobsinget, ihr Diener des Herrn, lobt den Namen des Herrn! Der Name des Herrn sei gepriesen von nun an bis in Ewigkeit. –

Als Lied: Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn! Preiset den Namen des Herrn, preist ihn, alle Knechte des Herrrn! Lobet laut den Namen des Herrn von nun an fort bis in Ewigkeit! – © Jugend mit einer Mission, aus: Lehre uns Herr

Wer gleicht dem Herrn unserm Gott, im Himmel und auf Erden, ihm der in der Höhe thront, der hinabschaut in die Tiefe, der den Schwachen aus dem Staub emporhebt und den Armen erhebt, der im Schmutz liegt?

Share

Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 11. Januar 2019, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

Das Erbarmen unseres Herrn

Gedenken an Frère Roger

Franziskus über Gericht, Teufel, Verdammnis

ABDUL: Allah, Buddha oder Jesus? Führen alle Wege zu Gott?

Jesus is the LORD – Charismatiker zu Pfingsten in Rom

Komm Schöpfer Geist

RSS Radio Horeb Spiritualität