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Jesus: höchster Name!

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

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  • Dienstag, 21 November 2017 : Zweites Buch der Makkabäer 6,18-31.
    In jenen Tagen war unter den angesehensten Schriftgelehrten Eleasar, ein Mann von hohem Alter und edlen Gesichtszügen. Man sperrte ihm den Mund auf und wollte ihn zwingen, Schweinefleisch zu essen. Er aber zog den ehrenvollen Tod einem Leben voll Schande vor, ging freiwillig auf die Folterbank zu und spuckte das Fleisch wieder aus. In solcher Haltung […]

Ein neues Pfingsten?

Jesus: „Glaubt an Gott und glaubt an mich!“

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„Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.“ – Eine aktuelle Betrachtung nach Johannes 14,1-11 und 5,19-24

Es sind Abschiedsworte des Herrn an seine Jünger. Die Ankündigung des Verrats des Judas, des Weggangs Jesu, der Verleugnung des Petrus, hat die Seinen verwirrt. Jesus will sie im Glauben stärken.

„Euer Herz erschrecke nicht“ – auch ein aktueller Zuruf an uns heute. Nicht erst der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin erschüttert uns alle. Ich zitiere aus der Predigt von Pfarrer Dr. Gottfried Martens am 21.12.16: „Wir sind erschrocken, erschüttert, von allen möglichen Emotionen hin- und hergeschüttelt – sodass wir drauf und dran sind, den Grund zu verlieren, auf dem wir in unserem Leben stehen. Ja, da haben wir sie so nötig, die mahnende und tröstende Stimme unseres Herrn: „Euer Herz erschrecke nicht!“ Lasst euch doch nicht durch solche Ereignisse durcheinanderbringen. Erwartet ihr von dieser Welt etwas anderes? Glaubt ihr allen Ernstes, diese Welt werde sich irgendwann gleichsam von selbst in ein Paradies verwandeln? Nein, das wird sie nicht. In dieser Welt wird immer die Sünde herrschen, die Abwendung von Gott. Solange er, Christus, nicht wiedergekommen sein wird, wird sich daran nichts ändern, wird sich auch eine Religion, in deren Heiligen Buch zur Tötung der Ungläubigen aufgerufen wird, nicht einfach zu einer Friedensbotschaft verändern. „Euer Herz erschrecke nicht!“ Ja, es ist verständlich, wenn in diesen Tagen auf Facebook alle möglichen Wünsche geäußert werden – Wünsche nach einer Welt ohne Krieg und Hass und Terror. Diese Sehnsucht trage auch ich in mir. Doch das soll uns nicht den Blick darauf trüben, was uns bis zur Wiederkunft unseres Herrn in dieser Welt erwartet: Kriege und Feindschaft und nicht zuletzt auch Verfolgung derer, die sich zu Jesus Christus als ihrem Herrn bekennen.

Was für ein Gegenmittel gegen unser Erschrecken, gegen unsere Furcht und Angst präsentiert uns Christus hier? „Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Nein, „glaubt an Gott“ allein reicht eben nicht. An Gott zu glauben behaupten auch die, die Lastwagen in Menschenmengen lenken und Priestern die Kehle durchschneiden. Damit der Glaube an Gott nicht zu einem Glauben an eine Fratze verkommt, ist der Nachsatz genauso bedeutsam: „Glaubt an mich!“ Glaube an Gott erweist sich nur da als tragfähig, als tröstend und stärkend, wenn er zugleich Glaube an Jesus Christus ist, an ihn, in dem Gott selbst sich uns Menschen endgültig zu erkennen gegeben hat als der, der er in Wirklichkeit ist. Gewiss, auch dieser Glaube an Christus ist im Verlaufe der Geschichte immer wieder missbraucht worden – vergessen wir es nicht! Aber er findet sein Korrektiv eben immer wieder im Wort Jesu selbst, das ganz anders ist als unsere menschlichen Vorstellungen und Wünsche.“

„Glaubt an mich! Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater kennen. Jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen … glaubt mir, dass ich im Vater bin, und der Vater in mir!“

Johannes 5,19-24: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut in gleicher Weise auch der Sohn. Denn der Vater hat den Sohn lieb und zeigt ihm alles, was er tut, und wird ihm noch größere Werke zeigen, sodass ihr euch verwundern werdet.

Denn wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Es ist offensichtlich, dass Vater und Sohn nicht zu trennen sind. Nichts kann und darf die Aussage unseres Herrn, eins mit dem Vater zu sein, relativieren, auch und gerade im Gespräch mit Muslimen. Jesus ist eben nicht nur Prophet; er ist der einzige Weg zu Gott. Es gibt keinen anderen Weg – nicht durch Mohammed und auch nicht durch Abraham.

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Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

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