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Jesus: höchster Name!

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

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  • Dienstag, 21 November 2017 : Zweites Buch der Makkabäer 6,18-31.
    In jenen Tagen war unter den angesehensten Schriftgelehrten Eleasar, ein Mann von hohem Alter und edlen Gesichtszügen. Man sperrte ihm den Mund auf und wollte ihn zwingen, Schweinefleisch zu essen. Er aber zog den ehrenvollen Tod einem Leben voll Schande vor, ging freiwillig auf die Folterbank zu und spuckte das Fleisch wieder aus. In solcher Haltung […]

Ein neues Pfingsten?

„Zähle alle, die dort anbeten!“

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Die Kirche befindet sich in der Endzeit. Pater Hans Buob zeigt auf, wie aktuell Die Geheime Offenbarung für uns und unsere Zeit ist. Sein Kommentar zu Kapitel 11,1f: „Was in diesem Kapitel steht, kann man leicht überlesen, weil es unbedeutend erscheint, aber nicht ist!“

„Dann wurde mir ein Messstab gegeben, der aussah wie ein Stock, und mir wurde gesagt: Geh, miss den Tempel Gottes und den Altar, und zähle alle, die dort anbeten! Den Hof, der außerhalb des Tempels liegt, lass aus, und miss ihn nicht; denn er ist den Heiden überlassen. Sie werden die Heilige Stadt zertreten, zweiundvierzig Monate lang.“

Die Auslegung: Der Seher muss im Tempelbezirk einen bestimmten Teil ausmessen, der eine endzeitliche Situation des neuen Gottesvolkes anzeigt, die für die Kirche Jesu Christi gefährlich wird: Sie ist zwar begrenzt, und mit Gottes Hilfe wird das Volk Gottes hindurchgerettet, bleibt also in Glauben und Kult intakt. Das ist zwar eine Zusage, aber die Lage der Kirche wird schwieriger, denn ein großer Bezirk des Tempels, hier Symbol der Kirche, soll beim Abmessen ausgelassen werden. Das heißt, dass die Kirche beim Angriff ihrer Feinde nicht vollständig abgeschirmt wird. Es ist ihr nur verheißen, dass die kleine Schar, die sich im Kampf bewährt hat, innerlich geläutert und gefestigt, treu in der Anbetung Gottes ausharrt. Die kleine Schar kann man zählen; ich kann mich nun fragen, ob ich dazugehöre. Es geht (wie immer) darum, auszuharren, auf den Herrn zu schauen, treu bei ihm zu bleiben im Alltäglichen, nicht im Außergewöhnlichen. Wer lau oder müde wird, ist leicht verführbar, wird dann „gebissen“ werden. Sie werden die Heilige Stadt zertreten….können wir so verstehen, dass die Kirche vollständig ihren kulturell-profanen Einfluss in der Welt verliert, der nicht unmittelbar zu ihrer Sendung gehört. Deswegen braucht der Vorhof auch nicht ausgemessen zu werden; er wird von den Heiden zertreten. Es kommt die Zeit, da bleibt nur noch das Wesentliche. Das gab es zeitweise schon, z.b, in den östlichen Ländern. Da konnte man nur noch im Tempel anbeten, konnte Politik und Kultur nicht mehr bewusst mitprägen. Hier wird von der ganzen Heiligen Stadt, dem ganzen Tempel, der ganzen Kirche gesprochen. Sie wird sozusagen in ein „Sakristei-Christentum“ zurückgedrängt, denn durch einen Massenabfall wird sie auch personell dezimiert. Die Apokalypse spricht immer wieder von einem wirklichen Abfall. Was wir heute erleben, ist ein eigentümlicher Abfall. Viele laufen weg und verabschieden sich schon gar nicht mehr….Ein leiser Abfall, der viel gefährlicher ist, als ein entschiedener. Wer entschieden geht, dem kann man noch bewusst machen, was er da tut…..

Die Kirche wird trotz größter Bedrängnis von außen und innen während der apokalyptischen Epoche in ihrem inneren Wesen und in ihrem eigentlichen Bereich von Gott selbst gehütet und bewahrt werden.

Zugleich ist es aber auch an sie die Warnung: In solchen schwierigen Zeiten soll sie keine Kompromisse eingehen auf Kosten der ganzen Wahrheit. Sie soll das Urteil nicht überhören, das hier über jede Art eines bloßen Rand- und Kulturchristentums gesprochen wird.

Sie soll sich klar entscheiden, dass sie nicht in den großen Abfall hineinschlittert, ohne es zu merken. Niemand soll sich einreden, dass er nicht abfallen könnte. Jesus selbst sagt: Und wenn jene Zeit nicht verkürzt würde, dann würde kein Mensch gerettet. (Mt 24,22) Das ist erschütternd. Es kommt also etwas, das jeden von uns verwirren kann und keiner merkt, wie er raffiniert hereingelegt wird.

Da braucht es unbedingt die Unterscheidung der Geister*. Wir müssen bereitet und gegürtet sein, dass wir nicht in diesen „leisen Abfall“ hineinschlittern. Wie vielen geschah das schon, und sie haben es nicht gemerkt. Jeder prüfe sich, ob dies in gewisser Weise schon auf ihn selbst zutrifft!

*Ist der Geist Gottes, der heilige Geist, am Werk oder nicht? Der heilige Geist wirkt immer im Einklang mit dem Wort Gottes und der Lehre der Kirche. Die Gabe der Unterscheidung ist eine Geistesgabe siehe 1. Korinther 12,10.

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Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
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78048 VS-Villingen.

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Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

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