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Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

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  • Dienstag, 21 November 2017 : Zweites Buch der Makkabäer 6,18-31.
    In jenen Tagen war unter den angesehensten Schriftgelehrten Eleasar, ein Mann von hohem Alter und edlen Gesichtszügen. Man sperrte ihm den Mund auf und wollte ihn zwingen, Schweinefleisch zu essen. Er aber zog den ehrenvollen Tod einem Leben voll Schande vor, ging freiwillig auf die Folterbank zu und spuckte das Fleisch wieder aus. In solcher Haltung […]

Ein neues Pfingsten?

Glaube an Gott: Gefühl oder Vernunft?

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Kürzlich nahm der Deutsche Werberat Stellung zur Kritik an der Media-Markt-Werbung: „Weihnachten wird unterm Baum entschieden“. Er stellte fest, dass diese Werbung „religiöse Gefühlenicht verletze. Gleichzeitig kritisierte er die Kirchen dafür, dass sie ihre Meinung „Huckepack“ auf dem Rücken der kommerziellen Werbung präsentierten.

Der Werberat und andere Teile unserer Gesellschaft, die sich teilweise von Gott entfernt hat, betrachten den Glauben offenbar als reine „Gefühlssache“. Wenn sie ihn mehr rational sehen würden, müßten sie erkennen, dass mit dem zu Recht kritisierten Werbeslogan (siehe oben) ein zentraler christlicher Glaubenskern (Gott wird in Jesus Christus Mensch) ausgehöhlt und zweckentfremdet wird. Würde eine Firma X so etwas (sinngemäß) mit einem Wettbewerber machen, gäbe es einen Rechtsstreit. Also Werbung auf Kosten eines fremden Produkts oder einer Unternehmensphilosophie.

Allerdings steht Media Markt nicht allein, wenn es um die Frage geht, wo oder wie Weihnachten entschieden wird. Zum Beispiel las ich heute in der Tageszeitung über „reich gedeckte Gaben- und Eßtische“ bei einigen Spitzensportlern, bei denen aber aufgrund von Terminverpflichtungen keine Zeit zur Besinnung bleibe. Weiter ist zu sagen, dass Weihnachten bei sehr vielen Bürgern (auch Kirchenangehörigen) mehr ein Familienfest mit reichhaltigem Essen ist, was mit dem Ursprung in Bethlehem wenig zu tun hat. Daher ist die Kritik des Werberates an den Kirchen (siehe oben) im gewissen Sinne berechtigt. Allerdings nicht, wenn er sagt, die Kirche äußere ihre „Meinung“. Hier geht es nicht um eine Meinung, sondern um die Substanz des christlichen Glaubens, über die nicht von Außenstehenden verfügt werden kann. Jede andere Religion genießt – zumindest bei uns in Deutschland – zu Recht entsprechende Toleranz. Welche Firma würde es wagen, ein jüdisches oder islamisches Fest so zu vermarkten?

Nun zu der Frage, ob der Glaube eher dem Gefühl oder eher der Vernunft zuzuordnen ist: Glaube basiert nach der Bibel auf der göttlichen Offenbarung, auf dem Handeln Gottes an den Menschen. Man denke an den Propheten Moses, zu dem Gott gesprochen hat, bis hin zu Johannes dem Täufer. Die Botschaft – letztlich durch Gott selbst in seinem Sohn Jesus Christus verkündet – verlangt eine klare Entscheidung, JA oder NEIN. Nicht Gefühlsduselei ist gefragt: Es ist zwar eine Herzensentscheidung, Gott zu lieben oder nicht (ähnlich wie im zwischenmenschlichen Bereich), aber es ist vor allem eine Entscheidung für die im Glauben erkannte Wahrheit, bei der es letzten Endes um Tod oder Leben geht (vgl. 5. Buch Mose ‚Deuteronomium‘, Kapitel 30,15 f). Eine solche Entscheidung hat immer mit Vernunft zu tun.

Die Bibel sagt uns im Römerbrief, dass Gottes unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und Göttlichkeit seit Erschaffung der Welt an seinen Werken durch die Vernunft zu erkennen sind (vgl. Römerbrief 1,20 f). – HJE

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Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

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