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  • Freitag, 24 November 2017 : Erstes Buch der Makkabäer 4,36-37.52-59.
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Das wahre Licht kam in die Welt

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Der Apostel und Evangelist Johannes schreibt: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt [in Jesus dem Christus]. Er kam in Sein Eigentum (gemeint ist wahrscheinlich das jüdische Volk), aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen (Anmerkung: und heute aufnehmen), gab (gibt) er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“

Wer sind die, die IHN heute aufnehmen? Ist nicht das sogenannte christliche Abendland Sein Eigentum und sind es darin nicht immer weniger, die IHN willkommen heißen und aufnehmen, und immer mehr, die IHN sogar verlassen?

Aber das wahre Licht leuchtet weiter – im fernen Osten, in China, wo das Christentum trotz Bedrängnis stark wächst; es leuchtet bei den Muslimen: In einem Artikel der Zeitschrift „Vision 2000“ heißt es: „Weltweit ereignet sich eine Übertrittswelle von Muslimen zum Christentum. Durch freikirchliche Missionswerke, andere christliche und katholische Initiativen wird Muslimen in vielen Ländern die Botschaft von Jesus Christus gebracht.“

Der Autor, Victor Keglevitch, schreibt: „Man weiß, dass zum Beispiel die Fernsehsendungen des koptischen Priesters Zakaria Botros (www.fatherzakaria.net) durch ihre hervorragend begründete Kritik an den islamischen Bekenntnistexten Koran und Hadith in der islamischen Welt eine enorme Verunsicherung auslösen und viele Bekehrungen verursachen. Weil aber das Verlassen des Islam nach der Scharia ein todeswürdiges Verbrechen ist und daher in einigen Ländern (Saudi-Arabien und Iran z. B.) auch offiziell mit der Todesstrafe belegt ist, muß die Taufe in den meisten Fällen geheim durchgeführt werden.

Nur wenige Übertritte zur Kirche können so öffentlich gefeiert werden wie die Taufe des Journalisten Cristiano Magdi Allam, Redakteur der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera durch Papst Benedikt XVI. zu Ostern 2008 im Petersdom.

Einige islamische Regimes haben die Gesetze gegen die Bekehrung in den letzten Jahren massiv verschärft und spionieren systematisch den Übertrittswilligen nach. Denn die Angst ist groß, daß die moslemischen Völker ihre geistige und politische Tyrannei abschütteln könnten.

In der gesamten islamischen Welt werden getaufte Ex-Moslems von ihrer Familie oder der Gesellschaft ausgestoßen, bedroht, ja sogar ermordet. Auch in Europa bekommen Konvertiten Schwierigkeiten von ihren Verwandten, Landsleuten oder anderen Moslems. Übergetretene Moslems werden von der westlichen, angeblich zivilisierten Gesellschaft oft nicht geschützt. Manchen wird sogar der Status des Flüchtlings verweigert. Sie werden in ihre Heimatländer abgeschoben, wo ihnen Gefängnis oder sogar der Tod droht.

Das alles hält aber viele Moslems nicht davon ab, sich von ihrer Religion abzuwenden. Viele haben sich etwa im “Zentralrat der Ex-Muslime Deutschlands“ (www.ex-muslime.de) zusammengeschlossen, haben dem Islam abgeschworen, ohne eine andere Religion anzunehmen.

Westeuropäer des Zeitgeistes können oft nicht nachvollziehen, warum Moslems zum Christentum übertreten. Sie verstehen nicht, daß religiöse Fragen für jemanden so wichtig sein können. Selbst nehmen sie ja oft überhaupt nichts ernst, schon gar nicht einen religiösen Glauben. Die Verweltlichung hat eine schlimme geistige Oberflächlichkeit mit sich gebracht. Wer Gott, wer Jesus ist, was die Vergebung der Sünden bedeutet oder die Verdammung, sind für viele heute völlig unwichtige Fragen.

Für gläubige Moslems sind all diese Themen aber sehr wichtig. Von der Beantwortung dieser Fragen hängen Lebensweise, Überzeugungen und Stimmungslage ab. Weil im Koran oft von Gewalt, Strafe, Verdammung und Hölle die Rede ist, ist bei vielen Moslems die ganze Stimmung dunkel gefärbt. Wenn sie nun mit dem Evangelium in Berührung kommen, so hellt sich für sie vieles auf.

Auf die Frage, was sie sich von der Taufe erwarten, kann man manchmal ganz einfach hören: Das ewige Leben. Eine andere Antwort auf die Frage nach den Übertrittsgründen ist, daß es besser sei, die Mitmenschen zu lieben als Ungläubige zu bekämpfen. Man liest seit einigen Jahren auch oft, daß Moslems Jesus im Traum sehen. Manchmal mag das sogar eine echte Vision sein.

Jesus Christus und seine Worte in den Evangelien üben durch ihre Verständlichkeit und Liebe eine große Faszination aus (zum Beispiel die Bergpredigt und die Heilungen). Die Anklagen von Jesus Christus gegen die Pharisäer und Schriftgelehrten lassen sich sehr gut auf so manche Erfahrung mit Mullahs und Muftis übertragen. Die Parallelen sind für Moslems sofort klar.

Viele Moslems fragen sich auch, warum es im Westen politische Freiheit gibt und in ihren eigenen Ländern nicht. Sie begreifen, daß im Islam keine politische Freiheit enthalten ist. In den 1.400 Jahren seines Bestehens hat der Islam ja keinen einzigen Staat frei und demokratisch regiert. (Deswegen warnen Ex-Moslems, Politiker und Kirchenführer vor dem großen Einfluß, den der Islam und islamische Staaten in Europa schon besitzen.)

Islam ist immer Politik. Darum ist die Rede vom “politischen Islam“ überflüssig. Konvertiten wissen das. Denn sie haben es selber erlebt. Vorschriften von Mohammed und seinen Nachfolgern sind in vielen Ländern Gesetz. Darum schreibt der Staat oft bis in Kleinigkeiten vor, was man zu tun und zu unterlassen hat.

Diese Bevormundung, verbunden mit Einschüchterung und Willkür, geht vielen auf die Nerven. Sie behindert die persönliche Entfaltung und lähmt den Unternehmergeist in Wirtschaft und Kultur. Viele Konvertiten wissen, daß sie unter islamischen Vorzeichen niemals politische Freiheit erlangen könnten. Mit welchen inneren Kämpfen die Bekehrung geschieht, kann man von außen nicht erkennen. Manchmal geht es sehr schwer, manchmal geht es schnell. Aber die genannten Gründe: Liebe gegen Gewalt, Zuversicht gegen Angst, Freiheit gegen Unterdrückung, sind häufige Motive.

Lob sei Jesus Christus, der in den moslemischen Völkern heute so mächtig wirkt!“

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