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Jesus: höchster Name!

Tag für Tag mit Gott

Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

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  • Dienstag, 21 November 2017 : Zweites Buch der Makkabäer 6,18-31.
    In jenen Tagen war unter den angesehensten Schriftgelehrten Eleasar, ein Mann von hohem Alter und edlen Gesichtszügen. Man sperrte ihm den Mund auf und wollte ihn zwingen, Schweinefleisch zu essen. Er aber zog den ehrenvollen Tod einem Leben voll Schande vor, ging freiwillig auf die Folterbank zu und spuckte das Fleisch wieder aus. In solcher Haltung […]

Ein neues Pfingsten?

Ora et labora – der Heilige Geist in Europa

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Am 11. Juli feiert die Kirche das Fest eines der Väter des (ehemals) christlichen Abendlandes: Benedikt von Nursia. Die von ihm verfaßte Mönchsregel war auch Grundlage für nachfolgende Ordensgemeinschaften. – Wenn wir an Benedikt denken, fällt uns die überlieferte Kurzformel „Ora et labora“ (Bete und arbeite) ein.

Dazu das Tages-Evangelium und ein Kommentar von Papst Pius XII.:

Evangelium nach Matthäus 10,24-33.
Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn.
Der Jünger muß sich damit begnügen, daß es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, daß es ihm geht wie seinem Herrn. Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt, dann erst recht seine Hausgenossen.
Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.
Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern.
Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.
Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters.
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.

Der hl. Benedikt und die Evangelisation Europas

Während die Welt in Sünde alt geworden war, während Italien und Europa das schreckliche Bild eines Schlachtfeldes den sich bekämpfenden Völkern darboten und während die monastischen Einrichtungen weniger stark … waren, als sie hätten sein müssen, um widerstehen zu können…, da hat Benedikt, durch seine aufstrahlende Tat und seine Heiligkeit von der ewigen Jugend der Kirche Zeugnis gegeben. Durch das Wort und das Beispiel der sittlichen Zucht hat er das geistliche Leben wieder aufgebaut und es mit einem Schutzwall von Gesetzen umgeben, die besser und schneller zur Heiligkeit führten. Mehr noch hat er getan: durch ihn und seine Schüler sind barbarische Völker mit wilder Lebensweise zu einer menschlichen und christlichen Kultur geführt worden. Er hat sie geeint durch das Band sozialer Beziehungen und brüderlicher Liebe, nachdem er sie zur Tugend, zur Arbeit, zu friedlichen Beschäftigungen mit Kunst und Literatur geführt hatte…
Ein neues Licht ist aufgestrahlt vom Monte Cassino. Genährt durch die Lehren und die Zivilisation der Alten und angespornt durch die christliche Lehre, hat es die Völker und Nationen erleuchtet, die ziellos umherirrten, hat sie zurückgerufen und sie zur Wahrheit und auf den rechten Weg gelenkt…
Dorthin hat Benedikt das monastische Institut geführt, zu dieser Form der Vollkommenheit, die er lange Zeit selbst mühsam erlernen wollte durch das Gebet, die Meditation und die Erfahrung. Das scheint tatsächlich die Rolle zu sein, die ihm die göttliche Vorsehung verliehen hat: Nicht bloß dem Osten und dem Westen das Ideal des monastischen Lebens zu bringen, sondern es mit glücklicher Hand dem Temperament, den Notwendigkeiten und den Gewohnheiten der Völker Italiens und ganz Europas anzupassen. Durch seine Mühen also konnte die klare asketische Lehre, die in den Klöstern des Ostens blühte, mit der Praxis unaufhörlicher Tat verbunden werden und so anderen „die geschauten Wahrheiten weitergeben“, um dadurch nicht nur unfruchtbare Landstriche fruchtbar zu machen, sondern auch durch die apostolische Arbeit geistliche Früchte bringen lassen. – Pius XII.

Aktuell haben wir einen Nachfolger des Petrus in Rom, der bei seiner Wahl im Jahre 2005 mit Bedacht den Namen Benedikt gewählt hat.  Sicher ein gutes Omen!  – Aber jeder, der sich zu Jesus bekennt, ist aufgerufen, sich heute für ein christliches Europa einzusetzen. – HJE

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Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

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