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Nur wenn du dein Ich verleugnest, machst du Gott Platz, um zu beginnen, sein Sohn und Bruder des Nächsten zu sein. – Pater Pio

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  • Freitag, 24 November 2017 : Erstes Buch der Makkabäer 4,36-37.52-59.
    In jenen Tagen sagten Judas der Makkabäer und seine Brüder: Unsere Feinde sind nun vernichtend geschlagen. Wir wollen nach Jerusalem hinaufziehen, den Tempel reinigen und ihn neu weihen. Das ganze Heer versammelte sich also und zog zum Berg Zion hinauf. Am Fünfundzwanzigsten des neunten Monats - das ist der Monat Kislew - im Jahr 148 standen […]

Ein neues Pfingsten?

Was ist das Ziel des christlichen Lebens?

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„Das Ziel des christlichen Lebens ist die Erlangung des Heiligen Geistes!“

Diese Aussage stammt vom Heiligen Seraphim von Sarov. Er wurde am 19. Juli 1759 in Kursk, Zentralrussland geboren. Er stand schon als kleiner Junge unter dem Schutz des Himmels: Als er vom Glockenturm stürzt und aufschlägt, bleibt er unverletzt. Als er mit zehn Jahren schwer erkrankt, erscheint ihm die Gottesmutter und er wird vor der Ikone der Jungfrau von Kursk geheilt. Mit 19 Jahren tritt Seraphim ins Kloster ein. Der Name ‚Seraphim‘ bedeutet „der Flammende“. Seraphim schaut oft Engel – er sieht Jesus in seiner Glorie, umgeben von Engeln, Erzengeln, Cherubim und Seraphim. Nach diesem ekstatischen Erlebnis versenkt sich Seraphim in die tiefere Stille einer Waldhütte unweit des Klosters. Als Eremit verbringt er dann seine Zeit im Gebet und nährt sich von den Heiligen Schriften: „Ich fühle mich getragen von einer übernatürlichen Kraft, ich glaubte wirklich, nicht mehr auf dieser Erde zu leben, so war meine Seele von Freude erfüllt!“

Seraphim empfängt die Gabe der Unterscheidung der Geister, die Gabe des Seelenfriedens, und erreicht die Stufe des betrachtenden Gebetes…Sein Leben verändert sich, als er eines Tages von drei Räubern überfallen und übel zugerichtet wird. Er kann sich bis zum Kloster schleppen, wo ihn die Ärzte für verloren erklären. Er aber wird von der Gottesmutter geheilt, wenn gleich aus einem zuvor stattlichen Mann ein gekrümmter Greis mit weissen Haaren geworden ist, der nur mit Hilfe eines Stockes gehen kann.

Seraphim verbringt weitere Jahre im Schweigen. „Die Demut und Sanftmut werden aus der Einsamkeit und dem Schweigen geboren“, sagt er. Und auch der Friede Christi. „Es gibt nichts über dem Frieden Christi…Erlange den inneren Frieden, und Tausende um dich werden das Heil finden.“

Auf Verlangen der Gottesmutter verläßt er die Einsiedelei und steht fortan den Menschen zur Verfügung. Ein unaufhörlicher Strom von Mönchen und Laien sucht ihn auf. Seraphim empfängt jeden mit einer Umarmung und ruft: „Christus ist auferstanden“ oder „Christus ist meine Freude!“ Er wendet sich mit Liebe an die Büßenden und an jene, die nach dem geistlichen Leben verlangen. Seine Klarsicht und sein Mitleid lassen ihn jeden Menschen helfen – ob arm oder reich, einfach oder klug.

Seraphim hat die Macht, Kranke zu heilen, indem er sie mit heiligem Öl salbt. Er wird als „Starez“ anerkannt“, als jemand, der den Weg der Entsagung und Disziplin ging und anderen den Weg zur Heiligkeit weisen kann. Täglich empfängt Seraphim über 2000 Personen. Niemand verläßt ihn, ohne geläutert und getröstet zu werden. Seine Prophezeiungen (Hungersnöte, Epidemien, Kriege,…) bewahrheiten sich. Es ist nicht möglich, alle wunderbaren Heilungen aufzulisten, die sich zu seinen Lebzeiten und nach seinem Tod ereigneten.

Seraphim gründete seine Lehre auf das Wort Gottes, auf die Schriften der heiligen Kirchenväter sowie auf das Leben der Heiligen. In einem berühmt gewordenen Gespräch mit einem Schüler über den Heiligen Geist sagt Seraphim: „Das Ziel des christlichen Lebens ist die Erlangung des heiligen Geistes.“

Noch ein Zitat: „Der Herr ist all denen nahe, die ihm treu sind und die ihn aus ganzer Seele lieben; er erhört das Gebet eines Mönches ebenso wie das eines Laien, vorausgesetzt, dass sie im Glauben leben, auch wenn dieser Glaube nicht größer als ein Senfkorn ist. Ja, er befähigt sie, den einen wie den anderen, Berge zu versetzen, denn dem, der glaubt ist alles möglich. So wirst du, Gottesfreund, alles erreichen zu können, was du von Gott erbittest, sei es zu seinem Ruhm oder zum wohl des Nächsten….was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan (Mt 25,41). Soweit aus: Hutt, Der Hl. Seraphim von Sarov

Wieso muß der Christ den Heiligen Geist erlangen oder erwerben? Wohnt der Geist Gottes – wie manche Theologen behaupten – nicht in jedem Menschen?

Lesen wir dazu was der Heilige Petrus in seiner Rede vor dem Hohen Rat sagt: „Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Kreuz gehängt und umgebracht habt. Diesen hat Gott zu seiner Rechten als Führer und Heiland erhöht, um Israel Bekehrung und Vergebung der Sünden zu gewähren. Dafür sind wir Zeugen und der Heilige Geist, den Gott denen verliehen hat, die ihm gehorchen.“ Apostelgeschichte 5,29-32

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Eine Stunde mit IHM

Eucharistische Anbetung
mit Lobpreisliedern
Eine Stunde mit Jesus:
„Er schaut mich an – ich schaue IHN an“

Ort: Heilig-Kreuz-Kirche,
Hochstraße 34,
78048 VS-Villingen.

Nächster Termin:
Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr
Kontakt: heinzernst@jesus.de
Telefon: 01523 362 5939

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